Glossar Innovation und Technik

3G

  • Mobilfunkstandard der dritten Generation. Mit UMTS/HSPA sind deutlich höhere Datenübertragungsraten (bis zu 42,2 Mbit/s) möglich als mit dem Mobilfunkstandard der zweiten Generation (2G), dem GSM-Standard.

4G

  • 4G bezeichnet die vierte Mobilfunkgeneration (kurz 4G): Long Term Evolution (LTE). Siehe auch LTE.

5G

  • Der Mobilfunk-Standard 5G soll ab 2020 eingeführt werden und Daten rasend schnell übertragen. Damit lassen sich beispielsweise 3-D-Filme auf das Smartphone streamen. Mit 5G kann das Mobiltelefon seine Daten gleichzeitig von mehreren Basisstationen empfangen. Von diesen Stationen, über die Mobilfunksignale zum Telefon kommen, wird es zehnmal mehr geben, lautet der Plan. Ist LTE komplett ausgebaut, beträgt die Datenrate ein Gigabit pro Sekunde. Bei 5G werden es 50 Gigabit sein. Derzeit dauert es etwa 40 Sekunden, um einen 800 Megabyte großen Spielfilm per LTE herunterzuladen, bei 5G soll es nur noch eine Sekunde dauern.

AAL

  • Ambient Assisted Living: ein Sammelbegriff für Assistenzsysteme, die älteren Menschen ermöglichen, möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu führen oder chronisch Kranken anstrengende und teure Wege zu Ärzten und Therapeuten ersparen. Sie sichern den Zugang zu Hilfsleistungen im häuslichen Alltag oder im Rahmen von Pflege, Prävention und Rehabilitation.

  • Asymmetric Digital Subscriber Line ermöglicht anhand einer asymmetrischen Übertragungsmethode die Datenübertragung mit hohen Geschwindigkeiten über herkömmliche Telefonleitungen (Kupferdoppeladern).

    ADSL eignet sich besonders gut für den Internetzugang, bei dem der Teilnehmer große Datenmengen aus dem Netz abruft, jedoch vergleichsweise geringe Mengen zurücksendet.

  • Der All-IP-Anschluss basiert auf dem Internet Protocol (IP) und wird von der Deutschen Telekom zum Standardanschluss für vernetztes Leben und Arbeiten ausgebaut. Charakteristisch für All-IP-Netze ist, dass alle Dienste wie Voice over IP und IP TV, Online-Spiele, Datentransfer oder multimediale Mails über das Internet laufen und von jedem Benutzer zu jeder Zeit an jedem beliebigen Ort abgerufen werden können. Siehe auch IP, Voice over IP und IP TV.

  • Griechisch androides - "menschenähnlich": ein Betriebssystem, das in vielen aktuellen Smartphones mit Ausnahme des Apple iPhone und des Windows Phone zur Anwendung kommt. Es ist seit 2007 unter der Federführung von Google entwickelt worden. Android ist das einzige offene Smartphone-Betriebssystem, das heißt, Android-Nutzer können Software auch aus anderen Quellen beziehen - zum Beispiel Apps aus dem Telekom Kundencenter.

  • Hierbei prüfen Experten der Telekom, ob ähnliche Geschäftsprozesse vereinheitlicht werden können, um die Zahl unterschiedlicher Anwendungen zu verringern. Dadurch können Kosten in Unternehmen gesenkt und Arbeitsabläufe effizienter gestaltet werden.

  • Apps steht für Applikationen. Das sind kleine Anwendungsprogramme, die man sich beispielsweise auf das Smartphone oder das Tablet aus einem App-Store laden kann.

  • Automotive ist die generelle Bezeichnung für alle Aktivitäten im Bereich von Zulieferteilen, -produkten oder -dienstleistungen im Bereich der Automobilindustrie.

  • Unverzichtbarer Teil einer überregionalen oder globalen Netzkonfiguration zur Verbindung lokaler Subnetze, in der Regel mit hohen Geschwindigkeiten (im Mbit/s- und Gbit/s-Bereich).

  • Bezeichnet die Übertragungsleistung eines Leitungssystems und wird in BIT /s, bzw. in MBit /s angegeben. Ausreichende Bandbreite ist die Voraussetzung für reibungslose Datenkommunikation.

  • Sende- und Empfangsanlage für den Mobilfunk, die ein begrenztes Gebiet (Funkzelle) versorgt.

  • Als Big Data werden besonders große Datenmengen bezeichnet, die mit Hilfe von Standard-Datenbanken und Daten-Management-Tools nicht oder nur unzureichend verarbeitet werden können. Durch entsprechende IT-Anwendungen lassen sie sich aber speichern und auswerten. So können beispielsweise Unternehmen Forenbeiträge im Internet oder interne Betriebs- und Maschinendaten analysieren, um ihre Strategie sowie Strukturen und Prozesse zu optimieren.

  • Ein Nahbereichsfunkstandard, der in seinen Grundzügen bereits 1994 entstand, als der Ingenieur Japp Haartsen von seinem Arbeitgeber Ericsson den Auftrag erhielt, eine Funkverbindung zwischen Kopfhörer und Mobiltelefon zu entwickeln.

    Der aus dieser Arbeit resultierende Cable Replacement Standard wurde dann 1997 in Anlehnung an den dänischen Wikingerkönig Harald Blauzahn (915 bis 986) in Bluetooth umbenannt.

  • Die "Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen" reguliert als Bundesoberbehörde unter anderem Post und Telekommunikation. Ihre Aufgabe ist es, durch Liberalisierung und Deregulierung die weitere Entwicklung etwa des Telekommunikationsmarktes zu fördern. Außerdem ist sie zuständig für Standortgenehmigungsverfahren beim Ausbau des Mobilfunknetzes (Funkmasten).

  • BYOD ist eine Organisationsrichtlinie, die den Einsatz von privat genutzten elektronischen Endgeräten wie Smartphones, Notebooks oder Tablets im Unternehmen regelt. Dieser Trend wird die Arbeitsweise und IT-Struktur der Unternehmen grundlegend verändern und erfordert besondere Sorgfalt bei der Datensicherheit.

 

CAD

  • Computer Aided Design: Computerunterstütztes Entwerfen, Konstruieren und Entwickeln in Gebieten wie Architektur, Bauwesen, Maschinenbau usw. CAD zeichnet sich durch eine sehr weit entwickelte graphische Datenverarbeitung aus.

  • Englisch wörtlich "Anruf-für-Anruf": die Möglichkeit, einzelne Telefongespräche oder Internetverbindungen über einen anderen Anbieter als den des Telefonanschlusses zu führen und abzurechnen. In Deutschland ist das als reguläres Verfahren ausschließlich über die Festnetzanschlüsse der Deutschen Telekom möglich.

  • Ein Call Center bezeichnet einen Unternehmensbereich oder ein eigenständiges Unternehmen, in dem Marktkontakte telefonisch aktiv (outbound) oder passiv (inbound) hergestellt werden. In einem Call Center wird neben Serviceangeboten auch häufig Telefonverkauf als Form des Direktmarketing operativ umgesetzt.

  • Corporate Identity/Corporate Design.

    Die Corporate Identity ("Firmenpersönlichkeit") repräsentiert die Gesamtheit der Charakteristika eines Unternehmens. Das Konzept der "CI" beruht auf der Idee, dass Unternehmen wie Persönlichkeiten wahrgenommen werden und ähnlich wie solche handeln können. Typischerweise umfasst die CI die Unternehmensphilosophie, das Leitbild, die Begrifflichkeiten, die Handlungsrichtlinien. CI ist eng verzahnt mit dem Corporate Design (CD), das die Außendarstellung des Unternehmens definiert, etwa in Erstellung und Einsatz eines Logos oder einheitlicher Gestaltungsvorgaben für Druckwerke.

  • Beim Cloud Computing erhält der Nutzer das, was er zuvor lokal auf seinem Rechner hatte, nun aus dem Internet, beispielsweise Textprogramme, Antivirensoftware oder Speicherplatz. Unabhängig davon, wo sich ein Anwender gerade befindet oder welches Endgerät (PC, Notebook, Tablet oder Smartphone) er gerade einsetzt. Entscheidend ist lediglich ein Internet-Zugang, um auf die Cloud zu zugreifen, die seine Applikationen zur Verfügung stellt.

  • Die Vernetzung von Fahrzeugen mit Hilfe mobiler Internetanschlüsse. Die Insassen können damit zum Beispiel E-Mails empfangen und versenden, sich über Staus und freie Parkplätze informieren oder eine Ferndiagnose der Werkstatt einholen. Ab 2015 soll zudem in jeden Neuwagen das Notrufsystem eCall eingebaut werden. Voraussetzung ist in jedem Fall eine fest verbaute SIM-Karte (Mobilfunk) im Fahrzeug und die Ausstattung mit einem GPS-Modul.

  • Die Vernetzung von Geräten und Funktionen in Haushalten oder kompletten Wohnhäusern. Mit Smartphone oder Tablet-PC können sie auch aus der Ferne ein- oder ausgeschaltet werden. So lassen sich die Heizung schon von unterwegs aus regeln oder die Jalousien aus dem Urlaub steuern. Die Deutsche Telekom hat alle entsprechenden Funktionen in der Home Management Plattform QIVICON zusammengefasst.

  • Corporate Governance gewährleistet verantwortliche, qualifizierte, transparente und auf den langfristigen Erfolg ausgerichtete Unternehmensführung und soll so das Vertrauen von Aktionären und Investoren in den Kapitalmarkt stärken.

  • Auch als Corporate Telecommunications Network (CTN) bezeichnet.

    Dabei handelt es sich um ein Telekommunikationsnetz für eine begrenzte Nutzeranzahl. Ein Corporate Network ist zumeist an die Bedürfnisse von Unternehmen oder Unternehmensgruppen speziell angepasst. Die Netzleistungen/-dienste, die Abrechnung, die Bereitstellung und das Management eines Corporate Networks unterscheiden sich im Allgemeinen von denen, die ein öffentlich zugängliches Netz ("Öffentliches Netz") charakterisieren.

  • Customer Relationship Management, zu deutsch: Kundenbeziehungsmanagement.

    CRM unterstützt die Kommunikation im Kundenprozess mit verlässlichen Daten, um die Aufmerksamkeit in Beziehungen mit einem hohen Kundenwert zu konzentrieren und Schwachstellen im Dialog mit dem Kunden zu identifizieren. Ziel ist eine langfristige Kundenbindung.

CTI

  • Computer and Telephone Integration ist die Sammelbezeichnung für telefonische Kommunikationsanwendungen (Arbeitsplatzlösungen), die mit Hilfe eines PC die Abwicklung von Telefongesprächen komfortabler und rationeller gestalten.

    Zu den Funktionalitäten der CTI zählen beispielsweise das Wählen aus einer Datenbank, das Anzeigen von Gesprächsnotizen bei ankommenden Rufen sowie das Aufzeichnen von Notizen während des Gespräches. Weiterhin besteht die Möglichkeit, Telefonfunktionen, wie Anrufweiterschaltung oder Konferenzschaltung direkt am PC zu aktivieren.

 
  • Internationaler Standard für die digitale Hörfunkübertragung. DAB bietet im Vergleich zum analogen Standard (FM bzw. UKW) bessere Klangqualität (auf CD-Niveau), eine effizientere Ausnutzung des Kanalrasters sowie die Möglichkeit, Zusatzinformationen wie beispielsweise Verkehrsinformationen oder textbasierte Kurznachrichten parallel zu übertragen.

  • Datenschutz bezeichnet den Schutz personenbezogener Daten vor Missbrauch. Das Ziel ist, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Recht auf informationelle Selbstbestimmung beeinträchtigt wird.

  • Unter Datensicherung (Backup) versteht man das Kopieren der in einem Computersystem vorhandenen Daten auf ein alternatives (häufig transportables) Speichermedium. Dort werden diese dauerhaft (nicht unbegrenzt) mit dem Ziel aufbewahrt, den Datenverlust bei Systemausfällen zu begrenzen.

  • Digital Enhanced Cordless Telecommunications: Der 1992 vom Europäischen Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI) verabschiedete Übertragungsstandard für schnurlose Heimtelefone zeichnet sich gegenüber dem System der älteren Analogfunkgeräte durch höhere Übertragungs- und Abhörsicherheit aus. DECT-Telefone arbeiten im Mikrowellen-Frequenzbereich zwischen 1,88 GHz und 1,9 GHz bei einer Sendeleistung von 0,25 W.

  • Eine Technik zur sicheren, vertraulichen und nachweisbaren Kommunikation im Internet. Sie funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie eine E-Mail, doch im Unterschied zu dieser gelten gesetzliche Vorgaben zur Nachweisbarkeit der Kommunikation. So müssen sich alle Teilnehmer vor der ersten Nutzung des Dienstes eindeutig identifizieren. Außerdem besteht die Möglichkeit, beim Provider eine Sende- und Empfangsbestätigung anzufordern. Damit entspricht De-Mail einem Einschreiben im Bereich der Briefpost.

     

  • Der Frequenzbereich von 790 bis 862 MHz ist durch die Digitalisierung des Rundfunks bzw. Fernsehens und durch die Freigabe des Militärfunks frei geworden und wird daher "Digitale Dividende" genannt.

    Dieser Frequenzbereich eignet sich besonders gut für die mobile Breitbandversorgung in ländlichen Gebieten. Die Funksignale können sich im niedrigen Frequenzbereich besser ausbreiten, sodass eine Basisstation ein größeres Gebiet versorgen kann. Dadurch sind weniger Basisstationen in der Fläche notwendig, und ein wirtschaftlicher Ausbau ist möglich.

  • Im Gegensatz zur analogen Übermittlung übertragen sie Informationen (Sprache, Bilder, Töne) digitalisiert, also in Form von Nullen und Einsen. Dazu gehören z. B. die Netze des Mobilfunks.

  • Downlink bezeichnet die Funkverbindung von der Basisstation hin zum mobilen Endgerät (z. B. Handy oder Smartphone).

DSL

  • Digital Subscriber Line, zu deutsch: digitale Teilnehmerleitung. Eine Technologie, mit der hohe Übertragungsbandbreiten für Privatwohnungen und kleine Unternehmen über gewöhnliche Kupfertelefonleitungen verfügbar gemacht werden können. Siehe auch ADSL.

  • DVB-C bezeichnet eine Variante von DVB, die für die Übertragung von digitalen Mehrwertdiensten über Kabelanschluss verwendet wird. In der Regel ist das die digitale Aussendung von Fernsehsignalen. Bei aktuellen TV-Geräten sind Kabelempfänger bereits eingebaut.

  • Standard für digitales TV für mobile Endgeräte, z.B. PDAs oder Handys.

  • DVB-S ist ist die Bezeichnung für die Ausstrahlung von Digitalem Videorundfunk per Satellit.

  • Abkürzung für Digital Video Broadcasting-Terrestrial - bezeichnet die terrestrische (= erdgebundene) Verbreitung der Fernsehsignale in der Atmosphäre und ist eine Variante des DVB, die als Standard für die Übertragung von digitalem Fernsehen und Hörfunk per Antenne verwendet wird.

  • Im Mobilfunk passen Basisstationen und mobile Endgeräte ihre Sendeleistung automatisch an die jeweiligen Übertragungsverhältnisse an.

  • Dynamic Services ist ein Angebot zur variablen Bereitstellung von ICT Ressourcen und Leistungen durch T-Systems. Das kann beispielsweise Rechenkapazität, Datenservices samt Speicherkapazität oder die Bereitstellung einer Anwendung wie SAP inkl. Managed Services sein.

    Die Bereitstellung der Leistungen erfolgt dabei bedarfsgerecht entsprechend des Verbrauchs der Kunden und kann variabel nach oben oder unten angepasst werden. Kapazitäts-Engpässe werden beseitigt, die Flexibilität gesteigert und die Kosten werden auf die tatsächlich benötigte Verbrauchsmenge reduziert. Die IT Leistungen können so ideal dem Geschäftsverlauf angepasst werden.

 
  • Enhanced Data Rates for GSM Evolution (EDGE) bezeichnet eine Technik zur Erhöhung der Datenrate in GSM-Mobilfunknetzen durch Einführung eines zusätzlichen Modulationsverfahrens. Mit EDGE werden GPRS zu E-GPRS (Enhanced GPRS) und HSCSD zu ECSD (Enhanced Circuit Switched Data) erweitert.

  • Kurz für Electronic Government.

    Eine Form des E-Business mit der Möglichkeit, mit staatlichen Behörden über das Internet oder sonstige Netze (Bürgernetz, Landkreisnetz) elektronisch zu kommunizieren und zu kooperieren (z.B. interaktive Abwicklung von Verwaltungsprozessen). Darüber hinaus umfasst das E-Government auch die elektronische Kommunikation und Kooperation zwischen den Behörden und vergleichbaren staatlichen Institutionen.

  • Unter E-Health bezeichnet man alle Bestrebungen, die Gesundheitsversorgung durch den Gebrauch von Informations- und Kommunikationstechnologie zu verbessern.

  • Elektrische Geräte werden so konstruiert, dass außerhalb bestimmter, gesetzlich vorgeschriebener Abstände keine Störung durch andere Geräte auftritt. Für medizinische Geräte ist nach der Norm DIN-EN 60601-1-2 eine elektromagnetische Verträglichkeit (Einstrahlfestigkeit) von 3 V/m vorgesehen, für lebenserhaltende Medizingeräte von 10 V/m. Der empfohlene Abstand zwischen einem Handy und einem nicht lebenserhaltenden Gerät sollte demzufolge mindestens drei Meter betragen.

  • Im Bereich des Mobilfunks wird unter Emission die Aussendung von Funkwellen bzw. elektromagnetischen Feldern verstanden.

  • Ethernet ist eine kabelgebundene Datennetztechnologie für lokale Datennetze (LANs). Sie ermöglicht den Datenaustausch zwischen allen in einem lokalen Netz angeschlossenen Geräten (Computer, Drucker, etc.). In seiner traditionellen Ausprägung erstreckt sich das LAN dabei nur über ein Gebäude. Ethernet-Technologie verbindet heute auch Geräte über weite Entfernungen.

  • Extranets dienen der Bereitstellungen von Informationen, die zum Beispiel Unternehmen, Kunden oder Partnern zugänglich gemacht werden, nicht aber der Öffentlichkeit. Zur Sicherung der Verbindung können verschiedene Verschlüsselungsmethoden verwendet werden.

eGK

  • Abkürzung für elektronische Gesundheitskarte.

  • Unter einem Energieversorgungsunternehmen (EVU) versteht man ein Unternehmen, das entweder elektrische Energie erzeugt und über das öffentliche Stromnetz verteilt oder die Versorgung mit Erdgas oder Wärme betreibt.

  • Zu deutsch: Pauschalgebühr.

    Eine nutzungsunabhängige Abrechnung von Telekommunikationsdiensten - insbesondere im Bereich Telefonie und Internet - mit einer z.B. monatlich erhobenen Pauschalgebühr, abhängig von einer vertraglich vereinbarten Leistung (z.B. Transferbandbreite, Datenvolumen). Das Überschreiten der vereinbarten "Dienstleistungsmenge" kostet extra.

  • Maß für die zeitliche Veränderung elektromagnetischer Felder; wird in Schwingung pro Sekunde (Hz) gemessen.

  • Beschreibt die zur Verfügung stehende Frequenzbandbreite, die für die Übertragung von Daten genutzt wird. Im Allgemeinen gilt: Ein je größeres Spektrum genutzt wird, desto höher ist die erreichbare Datenrate, wenn die gleichen Übertragungstechnologien und -parameter verwendet werden.

  • Schlagwort für den flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes. Bei FTTC endet die Glasfaser (Fiber) in den Verteilerkästen auf dem Bürgersteig (Curb). Die "letzte Meile" zu den einzelnen Haushalten wird weiterhin mit den vorhandenen Kupferkabeln bewältigt. Siehe auch Glasfaserkabel.

  • Im Gegensatz zu FTTC bezeichnet Fiber to the Home den Ausbau des Glasfasernetzes (Fiber) bis zu jedem einzelnen Haushalt (Home). Siehe auch FTTC.

  • Jede Basisstation versorgt nur ein eng begrenztes Gebiet, die Funkzelle. Die aneinandergrenzenden Funkzellen bilden eine flächendeckende Netzstruktur.

  • Ein Gigabit ist eine Informationseinheit oder Einheit für Speicherplatz. 1 Gigabit entspricht 1.000.000.000 bits.

  • Nachrichtenübertragungsmedium aus hochreinem Quarzglas. Glasfaserkabel weisen eine höhere Übertragungskapazität (im Gbit/s-Bereich) und geringere Signalverzerrungen als Kupferkabel auf.

  • General Packet Radio Service ist eine Datenübertragungstechnik für Mobilfunknetze, z.B. zum Übertragen von Internetseiten auf Handy. Die Abrechnung erfolgt meist über das Datenvolumen.

  • Das amerikanische Global Positioning System ermittel mit Hilfe von Satellitensignalen den momentanen Standort. Mit entsprechenden Karten ist somit eine Navigation möglich.

    Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo soll 2014 betriebsbereit sein; es unterliegt im Unterschied zu GPS nicht der nationalen militärischen Kontrolle.

  • Grid bezeichnet ein Netzwerk aus miteinander verbundenen Großrechnern.

    Bei freien Kapazitäten eines Rechners stellt er seine Rechenleistung bei Anforderung anderen zur Verfügung. Die Verbindung untereinander geschieht über ein Hochleistungs-Backbone. Größtenteils wird das Backbone des Internet benutzt. Damit sind solche Grids eine effektive und effiziente Möglichkeit, um über Organisationsgrenzen hinweg komplexe Aufgaben zu lösen. Über das Netz greift der Nutzer unabhängig vom Standort nach Bedarf auf alle Ressourcen zu.

  • Unter dem Stichwort Green IT (seltener auch Green ICT) versteht man Bestrebungen, die Nutzung von Informationstechnik (IT) bzw. Informations- und Kommunikationstechnologie (früher IKT oder IuK, engl. ICT) über deren gesamten Lebenszyklus hinweg umwelt- und ressourcenschonend zu gestalten, also vom Design der Systeme und zur Produktion der Komponenten über deren Verwendung bis zur Entsorgung, bzw. dem Recycling der Geräte.

  • Das Global System for Mobile Communications (früher Groupe Spéciale Mobile, GSM) ist ein Standard für volldigitale Mobilfunknetze, der hauptsächlich für Telefonie, aber auch für leitungsvermittelte und paketvermittelte Datenübertragung sowie Kurzmitteilungen (Short Messages) genutzt wird. Es ist der weltweit am meisten verbreitete Mobilfunk-Standard.

 
  • Im Fachjargon Person, die Freude daran hat bzw. es als kreative oder intellektuelle Herausforderung betrachtet, sich in komplizierte Programmsysteme einzuarbeiten.

    Anders als der normale Benutzer, der es vorzieht, nur das funktionale Minimum eines Programms zu erlernen, versucht ein Hacker, die Möglichkeiten des Programms auszureizen oder gar zu erweitern. Dazu kann auch gehören, unter Umgehung von Sicherungsfunktionen unberechtigt in fremde Computersysteme einzudringen, um an sensible Daten zu gelangen. Im Unterschied zu Hackern richten so genannte Cracker dagegen oft Schäden an und manipulieren und/oder veröffentlichen vertrauliche Daten.

  • Ein Mobiltelefon (umgangssprachlich Handy auch Funktelefon, GSM-Telefon, englisch cell phone und mobile phone, Kurzform: mobile) ist ein tragbares Telefon, das über Funk (GSM) mit dem Telefonnetz kommuniziert und daher ortsunabhängig eingesetzt werden kann. 2013 wurden weltweit erstmals mehr internetfähige Mobiltelefone mit berührungsempfindlichen Bildschirmen (Smartphones) als herkömmliche Mobiltelefone verkauft. Die größten Hersteller von Mobilfunkgeräten weltweit sind Samsung, Nokia und Apple, ZTE, LG, Huawei, TCL, Blackberry (RIM), Motorola und HTC.

  • High Definition Television ist ein hochauflösender Fernsehstandard mit mehr Bildpunkten und Schärfe als PAL oder NTSC.

  • Englisch für "Honigtopf": eine bewusst gestellte Falle, mit dem IT-Entwickler und -Betreiber Viren- und Hackerangriffe sowie deren Urheber identifizieren. So wie Bären bei der Jagd mit einem Honigköder "angelockt" werden, sollen Hacker auf vermeintliche Schwachstellen in IT-Systemen reagieren und versuchen, sie auszunutzen. Tatsächlich können sie dadurch erkannt und das System vor zukünftigen Angriffen geschützt werden.

  • HotSpots werden Standorte genannt, die Nutzern einen schnellen Internetzuggang über WLAN ermöglichen. Allein die Telekom betreibt rund 11.000 HotSpots in Deutschland und 50.000 weltweit, zum Beispiel in Flughäfen, Hotels, Messen und Konferenzzentren. Alle Standorte unter www.hotspot.de.

  • High Speed Downlink Packet Access.

    Mobilfunk-Technik, die die Übertragungsrate im UMTS-Netz steigert. Diese Weiterentwicklung von UMTS ermöglicht die Datenübertragung im Downlink mit einer realistischen Datenrate von bis zu 14,4 Mbit/s.

  • High Speed Uplink Packet Access erhöht die Übertragungsrate im Uplink im UMTS-Netz und ermöglicht kürzere Latenzzeiten (Verzögerungszeiten). Es können bis zu 5,8 MBit/s übertragen werden.

  • Eine "Hybrid-Box" soll die Stärken der Funktechnik LTE (4G) und VDSL-Vectoring bündeln. Der hybride Internetverkehr der Zukunft soll über Vectoring und LTE zu- und abgeleitet werden, um im Download Geschwindigkeiten von bis zu 200 MBit/s und im Upload von bis zu 90 MBit/s zu ermöglichen. Das ermöglicht blitzschnelles Internet für Jedermann. Im Laufe des Jahres 2014 soll es losgehen.

  • Die Hybrid-Lösung verbindet LTE und Vectoring miteinander und erhöht damit die Bandbreiten. Dies wird im Download Geschwindigkeiten von bis zu 200 MBit/s und im Upload von bis zu 90 MBit/s ermöglichen. Siehe auch LTE und Vectoring.

ICT

  • Information and Communication Technology, zu deutsch: Informations- und Kommunikationstechnologie.

    Die Zusammenfassung der beiden Begriffe entstand in den achtziger Jahren, um das Zusammenwachsen der Informationstechnik und der Kommunikationstechnik zu verdeutlichen.

  • Kommunikationsnetz, bei dem die Verbindungssteuerung und die Diensteunterstützung getrennt sind. Dadurch lassen sich einzelne Leistungsmerkmale im Netz kundenindividuell einstellen oder kundenindividuelle Netze einrichten.

  • Das Internet der Dinge bezeichnet die Vernetzung von Gegenständen mit dem Internet, damit diese selbstständig über das Internet kommunizieren und so verschiedene Aufgaben für den Besitzer erledigen können. Der wichtigste evolutionäre Schritt, um die Vision des Internets der Dinge zu realisieren, fand Mitte 2012 statt, als die größten Internetkonzerne auf das Internet-Protokoll Version 6 umstellten. Damit stieg die Anzahl der verfügbaren IP-Adressen immens an: Waren vorher 4,3 Milliarden Adressen bereits beinahe komplett vergeben, so sind jetzt 340 Sextillionen frei verfügbar. Und: Vorher konnten Web-Adressen nur an Computer, Smartphones und andere Endgeräte vergeben werden - jetzt kann auch jeder Container, jede Palette und sogar jedes Kleidungsstück eine eigene IP bekommen.

  • Ein Intranet ist ein Netzwerk, das auf den gleichen Techniken wie das Internet (TCP/IP, HTTP) basiert, jedoch nur von einer festgelegten Gruppe von Mitgliedern einer Organisation genutzt wird. Mit einem Intranet verfolgen Unternehmen das Ziel, die Informationsversorgung für die Mitarbeiter zu sichern.

IP

  • Internet Protocol ist ein Netzwerkprotokoll.

    Mittels der im IP Netz verwendeten IP Adressen, können Computer in einem Netzwerk gruppiert und direkt adressiert werden. Definiert sind die Versionen IPv4 und IPv6t. Auf dieser Basis arbeiten nahezu alle Datennetzwerke seit Ende des letzten Jahrhunderts. Auch das weltweite Internet beruht auf diesem Protokoll.

  • Ein Virtual Private Network, das als Netzwerkprotokoll IP Internet Protocol nutzt. Beispielsweise des unternehmensinterne Intranet.

    Damit gestattet das IP-VPN den angeschlossenen lokalen Netzen (LAN) eines Unternehmens den Datenaustausch über einen "sicheren" Kanal (IP-Tunneling). Auf diese Weise lässt sich z.B. von jedem Interneteinwahlpunkt der Welt aus sicher auf ein Unternehmensnetzwerk zugreifen.

  • Unter Internet-Telefonie bzw. IP-Telefonie (Internet Protokoll-Telefonie; auch Voice over IP (VoIP)) versteht man das Telefonieren über Computernetzwerke, die nach Internet-Standards aufgebaut sind.

  • Mit IPTV wird die digitale Übertragung von Fernsehprogrammen und Filmen über ein digitales Datennetz bezeichnet.

    Hierzu wird das dem Internet zugrunde liegende Internet Protokoll (IP) verwendet. Im Unterschied zu anderen Übertragungstechniken bietet IPTV die Möglichkeit eines Rückkanals und damit interaktiven Fernsehgenuss. Unter dem Produktnamen "Entertain" bietet die Deutsche Telekom IPbasiertes Fernsehen für jedermann an.

  • Informationstechnik oder Information Technology (IT) ist ein Oberbegriff für die Informations- und Datenverarbeitung sowie für die dafür benötigte Hard- und Software.

ITU

  • Das Kürzel steht für "International Telecommunication Union".

    Die Internationale Fernmeldeunion (Kürzel ITU; englisch International Telecommunication Union) mit Sitz in Genf ist eine Unterorganisation der Vereinten Nationen und die einzige Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt.

  • Java ist eine objektorientierte Programmiersprache und als solche ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Sun Microsystems. Sie ist eine Komponente der Java-Technologie.

  • Das Local Area Network ist ein lokales Datennetzwerk bestehend aus Verkabelung und drahtgebundenen wie drahtlosen (W-LAN = wireless LAN) Zugangskomponenten zu diesen.

  • Location Based Services steuern Mobilität und Flexibilität in der modernen und vernetzten Welt.

    Mit Hilfe von Satelliten- und Funktechnologie können "Verkehrsbewegungen" jeder Art jederzeit transparent dargestellt werden. Das Potenzial von Ortsunabhängigkeit, Lokalisierung und Hochverfügbarkeit macht LBS zur Schnittstelle völlig neuer Geschäftsmodelle. Beispielsweise können ortsbezogene Apps für Smartphones mit ihren Services für die Lebensqualität ganz neue Perspektiven bieten.

LTE

  • Long Term Evolution.

    Mobilfunk-Standard der vierten Generation und Weiterentwicklung von UMTS. LTE basiert auf dem Übertragungsverfahren, das zum Beispiel auch der digitale Rundfunk nutzt, und wird Datenübertragungsraten von bis zu 100 Megabit/s im Downlink ermöglichen.

M2M

  • Machine-to-Machine, kurz M2M, steht für den automatisierten Informationsaustausch zwischen Endgeräten wie Maschinen, Automaten, Fahrzeugen oder Containern untereinander oder mit einer zentralen Leitstelle. Eine Anwendung ist die Fernüberwachung, oder -wartung von Maschinen, Anlagen und Systemen, die traditionell als Telemetrie bezeichnet wird.

  • Ein virtuelles Rabattsystem, dass sich die Möglichkeiten der mobilen Kommunikation zu eigen macht: Der Kunde hat nicht mehr eine Rabattmarke aus Papier, sondern bekommt per SMS, E-Mail, Download oder Scan einen digitalen Coupon auf sein Handy und erhält dann beim Bezahlen den jeweiligen Rabatt.

  • Englisch für "Mobiles Bezahlen": Bezahlvorgänge, bei der zumindest der Zahlungspflichtige mobile elektronische Techniken zur Initiierung, Autorisierung oder Realisierung der Zahlung einsetzt.

  • Beim Mobile Tagging wird mit Hilfe der Kamera eines mobilen Endgerätes ein Strichcode von einem gekennzeichneten Objekt, von einem Blatt Papier oder von einem Display ausgelesen. Üblicherweise werden als Codes verschiedene zweidimensionale Barcodes wie zum Beispiel der QR-Code (englisch: Quick Response, "schnelle Antwort") verwendet. Um einen 2D-Barcode auslesen zu können, muss eine spezielle Software auf dem mobilen Endgerät installiert werden.

  • NGN ist ein Kommunikationsnetz, das sich durch die Konvergenz herkömmlicher Netze (Telefonnetze, Mobilfunknetze etc.) mit IP-basierten Netzen ergibt.

    Alle Dienste basieren auf dem IP-Protokoll. NGNs markieren einen fundamentalen Wechsel in der Architektur öffentlicher Netze, indem paketvermittelte Netze die für den Telefondienst optimierten leitungsvermittelten Netze ersetzen. NGNs unterstützen Sprache, Daten und Multimedia und sind eng mit der Verbreitung von Voice over IP (VoIP) verbunden.

 
  • Prepaid (englisch: "im Voraus bezahlt") bedeutet, dass man eine Leistung zuerst bezahlt und im Anschluss erhält beziehungsweise nutzt. Durch Kauf einer Prepaid-Karte für Mobiltelefone lädt man ein Guthaben auf das Handy und kann es später für Telefonate, SMS und sonstige Dienste verbrauchen.

  • Voreingestellte Auswahl der Telefongesellschaft.

    Verfahren, bei dem der Kunde auf einen bestimmten Anbieter, den sogenannten Verbindungsnetzbetreiber, für alle seine Fern- und Auslandsgespräche voreingestellt wird.

  • Radio Frequency Identification: Die Funk-Identifikationstechnologie ermöglicht die automatische Identifizierung und Lokalisierung von Gegenständen und Lebewesen und erleichtert damit die Erfassung von Daten. Ein RFID-System besteht aus einem Transponder, der sich am oder im Gegenstand bzw. Lebewesen befindet und einen kennzeichnenden Code enthält, sowie einem Lesegerät zum Auslesen dieser Kennung.

  • Roaming (engl. Wandern) bezeichnet die Nutzung eines Kommunikationsendgerätes oder auch nur die Nutzung der Teilnehmeridentität in einem anderen Netzwerk (visited network) als dem Heimatnetzwerk (home network).

    Hierzu ist erforderlich, dass die Betreiber der beiden Netzwerke ein Roamingabkommen getroffen haben, sowie die erforderlichen Signalisierungs- und Datenverbindungen zwischen ihren Netzen geschaltet haben. Roaming kommt etwa zum Tragen bei der länderübergreifenden Nutzung von Mobiltelefonen.

RSS

  • Really Simple Syndication bezeichnet sowohl ein Verfahren als auch ein Dateiformat, die beide im Internet benutzt werden, um Informationen auf besonders effektive Weise zu verbreiten. Dabei dient RSS vor allem der Verbreitung bzw. dem Austausch von Nachrichten.

    Der "wirklich einfachen Verbreitung" von Nachrichten liegt folgendes Konzept zugrunde: Eine RSS-Datei ist eine maschinenlesbare Kurzbeschreibung eines Dokuments, etwa eines aktuellen Zeitungsartikels. Sie enthält in der Regel die Überschrift dieses Artikels sowie eine knappe Zusammenfassung. Außerdem enthält sie einen Link zur Internetadresse der jeweiligen Seite, über den das beschriebene Dokument aufgerufen werden kann. Eingesetzt wird RSS vor allem dort, wo der Inhalt von Webseiten häufig aktualisiert wird.

  • Ein Smartphone ist ein Mobiltelefon (umgangssprachlich Handy), das mehr Computer-Funktionalität und -konnektivität als ein herkömmliches Mobiltelefon zur Verfügung stellt. Erste Smartphones vereinigten die Funktionen eines PDA bzw. Tablet-Computers mit der Funktionalität eines Mobiltelefons. Später wurde dem kompakten Gerät auch noch die Funktion eines transportablen Medienabspielgerätes, einer Digital- und Videokamera und eines GPS-Navigationsgeräts hinzugefügt. Ein zentrales Merkmal moderner Smartphones sind berührungsempfindliche Bildschirme. Darüber können sowohl Standard-Webseiten als auch mobil optimierte Webseiten dargestellt werden. Eine schnelle Internet-Anbindung erfolgt wahlweise mittels einer mobilen Breitbandverbindung über den Mobilfunkanbieter oder per WLAN.

  • Als Social Media (auch Soziale Medien) werden alle Medien (Plattformen) verstanden, die die Nutzer über digitale Kanäle in der gegenseitigen Kommunikation und im interaktiven Austausch von Informationen unterstützen. Beispielsweise Twitter, Facebook, Blogs und Youtube.

  • Glasfasern (Lichtwellenleiter) werden mit einem speziellen Gerät gespleißt (Lichtbogengerät), wobei Verlegekabel an ihren Enden mit kurzen Einzelfasern verbunden werden. Das Spleißgerät justiert die lichtleitenden Kerne der beiden Enden der zu spleißenden Glasfasern punktgenau aufeinander. Das Justieren geschieht bei modernen Geräten vollautomatisch, bei älteren Modellen manuell mittels Mikrometerschrauben und Mikroskop. Ein geübter Spleißer kann damit die Faserenden innerhalb weniger Sekunden präzise positionieren. Anschließend werden die Fasern mit einem Lichtbogen miteinander verschmolzen (verschweißt).

  • Zu deutsch: Lieferkette, auch logistische Kette oder Wertschöpfungskette in einem unternehmensübergreifenden Versorgungs- oder Wertschöpfungprozess. Die Wertschöpfungkette beginnt mit der Erzeugung der Rohstoffe, geht weiter über verschiedene Produktions- und Transportstufen über die Handelsstufen bis zum Endverbraucher.

 
  • Englisch: tablet "Schreibtafel", US-Englisch: tablet "Notizblock": ein tragbarer, flacher Computer mit einem Touchscreen-Display. Anders als beim Notebook hat ein Tablet-PC keine ausklappbare Tastatur. Aufgrund der leichten Bauart und des berührungsempfindlichen Bildschirms zeichnen sich Tablet-PCs durch eine einfache Handhabung aus. Die Geräte sind in Leistungsumfang und Bedienungsqualität mit modernen Smartphones vergleichbar.

  • Transmission Control Protocol over Internet Protocol.

    Das TCP/IP-Referenzmodell beschreibt den Aufbau und das Zusammenwirken der Netzwerkprotokolle aus der Internet-Protokoll-Familie.

  • Verschmelzung aus Telekommunikation und Informatik.

    Forschungsbereich, der sich mit der wechselseitigen Beeinflussung und Verflechtung verschiedener nachrichtentechnischer Disziplinen befasst, insbesondere mit den auf den gleichen Basistechnologien beruhenden Gebieten der elektronischen Informationsverarbeitung und der Telekommunikation. Als spezielles Gebiet der Telematik entwickelten sich in den letzten Jahren die Verkehrstelematik und die darauf aufbauenden Dienste, die für mehr Sicherheit, Effizienz, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit im Verkehr sorgen.

  • Die Telemedizin ist ein Teilbereich der Telematik im Gesundheitswesen. Sie bezeichnet Diagnostik und Therapie unter Überbrückung einer räumlichen oder zeitlichen Trennung zwischen Arzt, Apotheker und Patienten oder zwischen zwei sich konsultierenden Ärzten mittels Telekommunikation.

  • TeraStream ist eine neue, cloudbasierte IP-Netzarchitektur. Mit ihr wird die IT-Komplexität in bisherigen Netzen erheblich reduziert, indem die Betriebssysteme für den Netzbetrieb in die Wolke wandern. Die Administration und Steuerung der Netze wird durch die Anwendung des Cloud-Modells deutlich einfacher, da sie zentral aus einem Rechenzentrum erfolgt und nicht mehr direkt an der jeweiligen Netzkomponente.

  • Ursprünglich trans european trunked radio.

    TETRA ist ein Standard für digitalen Bündelfunk. Er eignet sich wegen seiner besonderen Leistungsmerkmale besonders für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste).

  • Die T-Labs (Telekom Innovation Laboratories) mit Sitz in Berlin sind ein Forschungs- und Entwicklungsinstitut der Telekom, welches eng mit der TU Berlin und anderen Hochschulen zusammenarbeitet. Ziel ist es, Innovationen im Bereich der Telekommunikation zu erbringen und diese im Konzern zu integrieren. Dabei arbeiten Wissenschaft und Wirtschaft eng an mehreren Standorten der Welt zusammen.

  • Universal Mobile Telecommunications System ist ein Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G). UMTS hat ein erweitertes Leistungsspektrum und löste die Mobilkommunikation über GSM ab. UMTS unterstützt leistungsfähige Multimediadienste. Dazu gehören neben den Sprach- und Audiodiensten die schnelle Daten-, Grafiken- und Textübertragung sowie die Übertragung von Bewegtbildern und Video.

  • Ist die Funkverbindung vom mobilen Endgerät (z. B. Handy oder Smartphone) zur Basisstation.

  • Eine Technologie, die auf VDSL aufbaut und höhere Bandbreiten ermöglicht. Die bisherigen Kupferleitungen zwischen den Haushalten und den Kabelverzweigern bleiben dabei bestehen. Vectoring sorgt für eine Abschwächung der Signalinterferenzen, die auf dem Kupfer für eine Verlangsamung der Datenübertragung verantwortlich sind. So können Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s erreicht werden.

  • VOD ist ein multimedialer Dienst, der es Teilnehmern ermöglicht, zu einem beliebigen Zeitpunkt aus einer angebotenen Menge von Videos (wie Spielfilmen, Lehrmodulen oder Musik-Clips) ein Video auszuwählen und abzuspielen. Die Inhalte sind in vernetzten Video-Servern komprimiert gespeichert und werden meist über ein breitbandiges Netz (Internet) übermittelt und auf dem Fernseher oder einem anderen geeigneten Gerät abgespielt. Im TV Markt wird VOD oft als kostenpflichtiger "pay per view"- (Bezahlung pro Abruf) oder Abonnement- (Bezahlung auf zeitraumbezogener Vertragsbasis) Service angeboten.

  • (VoIP) ist die Zusammenführung von Sprache und Daten auf einer gemeinsamen Infrastruktur (TCP/IP-Protokoll).

    Man versteht darunter das Telefonieren über Computernetzwerke, und zwar Datennetze, die mit dem weit verbreiteten Internet-Protokoll (IP) arbeiten. Die VoIP-Technologie nutzt die bisher vorhandenen Leitungs-Ressourcen deutlich effizienter aus. Hierdurch sinken die Gesprächskosten. Zudem können IT-Anwendungen und Telefonie dank gemeinsamer Netz-Infrastruktur besser zusammenarbeiten.

VPN

  • Virtual Private Network - virtuelles privates Netzwerk: ein geschlossenes Rechnernetz, das auf einer öffentlichen Netzwerk-Infrastruktur aufgebaut ist. Nur Kommunikationspartner, die zu diesem privaten Netzwerk gehören, können miteinander kommunizieren und Informationen und Daten austauschen. VPNs werden zum Beispiel von Firmen mit mehreren Standorten zur Sicherung des Datenverkehrs zwischen den einzelnen Standorten verwendet.

WAP

  • Wireless Application Protocol.

    Das Wireless Application Protocol (WAP) bezeichnet eine Sammlung von Technologien und Protokollen, mit denen man Internetinhalte für die langsamere Übertragungsrate und die längeren Antwortzeiten in GSM -Mobilfunknetzen sowie für die kleinen Displays der Mobiltelefone verfügbar gemacht hat.

  • Als "weiße Flecken" werden Gebiete (z. B. Städte und Gemeinden) bezeichnet, die die Bundesländer gegenüber der Bundesnetzagentur als nur mangelhaft - weder durch Festnetz noch durch Mobilfunk - mit Breitband-Internet versorgt benannt haben. Diese Gebiete liegen meist im ländlichen Raum; ihr Ausbau wird im Telekom-Projekt "Mehr Breitband für Deutschland" vorangetrieben.

  • Webcast bezeichnet die Sendung von audiovisuellen Inhalten über das Internet. Webcasts haben dabei in der Regel informierende oder wissenschaftliche Inhalte.

  • Wireless Local Area Network ist ein Funkstandard für die drahtlose Datenübertragung in einem kleinräumigen lokalen Funknetz. Zu einem W-LAN gehört zum einen ein Zugangspunkt, der W-LAN-Router. Er stellt die Verbindung ins Internet her. Zum anderen wird ein W-LANfähiges Gerät, zum Beispiel ein Laptop mit einem W-LAN-Adapter, benötigt.

 
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