"Ich sehe was, was Du nicht siehst"

QR-Code: ein gerastertes Quadrat

Per kostenloser App können Smartphones über ihre Kameraoptik diesen QR-Code entschlüsseln. Dieser enthält beispielsweise einen Teil des nachfolgenden Textes.

Der alte Kinderspruch kommt zu neuen Ehren, seit dem sich immer mehr Handys als Alleskönner in den schnellen Mobilfunknetzen tummeln.

E-Mail statt Brief, Internetbanner statt Anzeige, QR-Code statt Video-URL: Das papierlose Büro gibt es trotzdem noch nicht. Im Gegenteil: Druckmedien erleben eine gewisse Renaissance, weil sie sich durch die Integration digitaler Medien wirkungsvoll aufwerten lassen. Ein Grund sind die sogenannten Quick Response-Codes (QR) und Augmented Reality (AR, "erweiterte Realität").

Die kostenlose App und eine Autofokus-Linse vorausgesetzt, sind "QR" und "AR" für Smartphones wahre Fundgruben. Immerhin gehören die Schweizer Messer unter den Handys mittlerweile zur Grundausstattung der jungen Generation. Sie sind die Kommunikationsmittel der Zukunft. In Beruf und Freizeit bestimmen sie den Alltag.

Alle setzen auf gerasterte Quadrate
Seit einigen Jahren finden QR-Codes Verbreitung. Über die schwarz-weiß gerasterten Quadrate verlinken Printmedien auf Animationen, Fotos, Videos oder andere Zusatz-Informationen. Scannt der Leser mit seinem Smartphone etwa den QR-Code eines Werbeplakats ab, verbindet es sich automatisch mit einer speziellen Internetseite und führt den Leser zu weiteren, idealerweise nützlichen Informationen. So kann etwa auf Werbeplakaten die gesamte Vielfalt der technischen Informationen zum beworbenen Produkt transportiert werden.

Ein Handy hat Mehrwert
QR-Codes bieten sich auch zum Einsatz in Mailings, auf Einladungen oder in Anzeigen an. Überall dort, wo weiterführende Informationen nicht untergebracht werden können oder sollen , bieten QR-Codes vielfältige Möglichkeiten für einen Mehrwert. Bei der Nutzung von "Augmented Reality" steht man zwar noch am Anfang, doch eröffnen AR-Anwendungen Nutzern wie Anbietern nahezu unbegrenzte Möglichkeiten in der Kommunikation.

Nur das Bild zählt
Hierfür ist nämlich kein sichtbares Code-Quadrat als Marker notwendig. Vielmehr können beliebige Fotos und Grafiken in visuellen Medien als Marker definiert werden. Auf dem Smartphone wird dann eine Videosequenz, Animation oder eine Präsentation gezeigt, die sich über den abgefilmten, realen Hintergrund legt. Durch drehen des Smartphones sind außerdem effektvolle 3-D-Visualisierungen möglich, beispielsweise Produktanimationen oder Filmtrailer. Der Smartphone-User benötigt für AR neben einer eingebauten Autofokus-Kamera lediglich eine kostenlose Applikation, die sich im gewohnten App-Store herunterladen läßt.

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