Deutsche Telekom erhöht Investitionen für Wachstum in 2014 und passt Dividendenplanung auf 50 Euro-Cent an

06.12.2012

Ad-hoc-Mitteilung der Deutschen Telekom gemäß § 15 WpHG

Der Vorstand der Deutschen Telekom hat heute die Finanzplanung des Konzerns für die Jahre 2013 bis 2015 beschlossen. Im Anschluss hat sich der zuständige Präsidial- und Finanzausschuss des Aufsichtsrates mit der Planung befasst und dem Aufsichtsrat empfohlen, die Planung in seiner nächsten Sitzung zu beschließen.

Die Planung sieht im Konzern für die kommenden drei Jahre deutlich erhöhte Gesamtinvestitionen vor (einschließlich der Investitionen nach Abschluss der Zusammenlegung der MetroPCS mit T-Mobile USA, die für das erste Halbjahr 2013 erwartet wird). So ist für das Jahr 2013 ein Investitionsvolumen (ohne Spektrumsinvestitionen) von 9,8 Milliarden Euro geplant gegenüber erwarteten 8,3 Milliarden Euro für das laufende Jahr. Die erhöhten Investitionen sollen bereits im Jahr 2014 zu Wachstum sowohl beim Umsatz als auch beim bereinigten EBITDA gegenüber dem Vorjahr führen. Dabei wird für das Jahr 2013 auf Basis einer Pro-forma-Rechnung die Einbeziehung der MetroPCS für ein vollständiges Geschäftsjahr als Vergleichsbasis unterstellt.

Die Dividende für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 soll dieser Planung angepasst werden, vorgesehen ist jeweils eine Zahlung von 50 Euro-Cent je dividendenberechtigter Aktie. Die Planungen für die Dividendenausschüttung stehen unter dem Vorbehalt der notwendigen Gremienbeschlüsse und des Vorliegens weiterer gesetzlicher Voraussetzungen.

Der ausgeweitete Investitionsspielraum soll genutzt werden, um die Breitband-Infrastruktur insbesondere in Deutschland und den USA auszubauen. Im Mobilfunk geschieht das auf Basis des modernsten Standards LTE. Allein für den Ausbau der deutschen Breitband-Infrastruktur im Festnetz mit Glasfaser und Vectoring sind für die Jahre 2013 bis 2020 Investitionen von rund 6 Milliarden Euro vorgesehen. Zusätzlich haben T-Mobile USA und Apple vereinbart, im Jahr 2013 gemeinsame Produkte auf den Markt zu bringen.

Erwartete Umsatzentwicklung in den operativen Segmenten und im Konzern.

Die Deutsche Telekom geht davon aus, dass sich die Umsätze im Segment Deutschland im Jahr 2014 stabilisieren. Im Segment Europa ist für das Jahr 2014 die Rückkehr zu organischem Wachstum geplant, also ohne Einfluss von Regulierungsentscheidungen, Wechselkursen und staatlichen Sondermaßnahmen wie Zusatzsteuern. Das Geschäft in den USA soll im Planungszeitraum wieder Wachstum zeigen. Für die Aktivitäten in der Digital Business Unit werden bis 2015 jährlich zweistellige Wachstumsraten erwartet. Für T-Systems geht die Deutsche Telekom von profitablem Umsatzwachstum im Geschäft mit Kunden außerhalb des Konzerns aus.

In der Folge erwartet die Deutsche Telekom für den Konzern für 2014 einen gegenüber Vorjahr steigenden Gesamtumsatz (einschließlich MetroPCS auf vergleichbarer Basis).

Erwartete Entwicklung des bereinigten EBITDA im Konzern 2013 und 2014.

Für das Geschäftsjahr 2013 lautet die Prognose für den Konzern in der aktuellen Struktur für das bereinigte EBITDA rund 17,4 Milliarden Euro (Prognose für 2012: rund 18 Milliarden Euro). Auf Basis einer Pro-forma-Rechnung, die die Einbeziehung der MetroPCS für das gesamte Geschäftsjahr 2013 unterstellt, würde das bereinigte EBITDA bei rund 18,4 Milliarden Euro liegen. Für das Jahr 2014 plant die Deutsche Telekom eine Steigerung des bereinigten EBITDA gegenüber Vorjahr (einschließlich MetroPCS auf vergleichbarer Basis).

Erwartete Entwicklung des Free Cashflow im Konzern 2013 bis 2015.

Der Free Cashflow 2013 des Konzerns wird vor allem durch die erhöhten Investitionen sowie die konsequente Umsetzung der Challenger-Strategie auf dem US-Markt einschließlich der Vereinbarung mit Apple voraussichtlich auf rund 5 Milliarden Euro sinken (Prognose für 2012: rund 6 Milliarden Euro). 2015 soll der Free Cashflow des Konzerns einen Wert von rund 6 Milliarden Euro erreichen (einschließlich MetroPCS).

Dividendenplanung 2013 und 2014.

Für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 soll - vorbehaltlich der notwendigen Gremienbeschlüsse und weiterer gesetzlicher Voraussetzungen - eine Dividende von jeweils 50 Euro-Cent je dividendenberechtigter Aktie gezahlt werden. Dabei ist geplant, den Aktionären auch die Wahlmöglichkeit für eine Ausschüttung in Form von Aktien anzubieten (dividend in kind). Beide Ausschüttungsvarianten sind dabei für inländische Aktionäre steuerfrei.

Planung für wichtige Finanzkennziffern.

Das Verhältnis der Netto-Finanzverbindlichkeiten zu bereinigtem EBITDA soll von 2013 bis 2015 weiter in dem bereits für die vergangenen drei Jahre gültigen Korridor von 2,0 bis 2,5 liegen. Die Eigenkapitalquote ist für diesen Zeitraum ebenfalls in der zuletzt gültigen Spanne von 25 bis 35 Prozent geplant.

Die Deutsche Telekom steuert ihre Liquiditätsreserve weiterhin nach der Maßgabe, dass jederzeit mindestens die Kapitalmarktfälligkeiten der folgenden 24 Monate abgedeckt werden können. Eng hiermit verbunden ist der Ansatz eines ausgewogenen Fälligkeitenprofils.

Disclaimer
Diese Ad hoc-Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Diese zukunftsbezogenen Aussagen beinhalten Aussagen zu der erwarteten Entwicklung von Umsätzen, Erträgen, Betriebsergebnis, Abschreibungen, Cashflow und personalbezogenen Maßnahmen. Daher sollte ihnen nicht zu viel Gewicht beigemessen werden. Zukunftsbezogene Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die generell außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Zu den Faktoren, die unsere Fähigkeit zur Umsetzung unserer Ziele beeinträchtigen könnten, gehören auch der Fortschritt, den wir im Rahmen unserer personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen und anderer Maßnahmen zur Kostenreduzierung erzielen, sowie die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer, arbeitsbezogener und geschäftlicher Initiativen, so z. B. der Erwerb und die Veräußerung von Gesellschaften, Unternehmenszusammenschlüsse und unsere Initiativen zur Netzmodernisierung und zum Netzausbau. Weitere mögliche Faktoren, welche die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen können, sind ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und regulatorische Entwicklungen. Des Weiteren können ein konjunktureller Abschwung in unseren Märkten sowie Veränderungen in den Zinssätzen und Wechselkursen ebenfalls einen Einfluss auf unsere Geschäftsentwicklung und die Verfügbarkeit von Kapital unter vorteilhaften Bedingungen haben. Veränderungen unserer Erwartungen hinsichtlich künftiger Cashflows können Wertminderungsabschreibungen für zu ursprünglichen Anschaffungskosten bewertete Vermögenswerte haben, was unsere Ergebnisse auf Konzern- und operativer Segmentebene wesentlich beeinflussen könnte. Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten unsere tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denjenigen abweichen, die in zukunftsbezogenen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Wir können nicht garantieren, dass unsere Schätzungen oder Erwartungen tatsächlich erreicht werden. Wir lehnen – unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen – jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab.

Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom auch Pro-forma-Kennzahlen vor, einschließlich EBITDA, EBITDA-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigte EBITDA-Marge, bereinigtes EBT, bereinigter Konzernüberschuss, Free Cashflow sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungs-vorschriften sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Pro-forma-Kennzahlen, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind, unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde.

Safe-Harbor-Statement
Weitere Informationen und Hinweise zum Auffinden der Dokumente
Diese Veröffentlichung bezieht sich u.a. auf eine vorgeschlagene Transaktion zwischen MetroPCS Communications, Inc. (“MetroPCS”) und der Deutschen Telekom (“Deutsche Telekom”) in Verbindung mit T-Mobile USA, Inc. (“T-Mobile”). MetroPCS wird in Bezug auf die geplante Transaktion eine Erklärung (Proxy Statement) bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegen. Diese Veröffentlichung ist weder mit dem Proxy Statement selbst noch mit irgendeiner anderen Willensäußerung zu verwechseln, die die MetroPCS hinsichtlich der vorgeschlagenen Transaktion gegenüber der SEC oder ihren Aktionären abgeben könnte. Investoren und Inhaber von Wertpapieren der MetroPCS werden aufgefordert, das Proxy Statement (einschließlich aller Änderungen und Ergänzungen) sowie alle übrigen für die vorgeschlagene Transaktion relevanten und bei der SEC hinterlegten oder an die MetroPCS-Aktionäre versandten Dokumente zu lesen, sobald sie verfügbar sind, da diese Dokumente wichtige Informationen hinsichtlich der vorgeschlagenen Transaktion beinhalten. Sämtliche Dokumente sind nach Hinterlegung bei der SEC kostenlos auf der Internetseite der Aufsichtsbehörde einzusehen (www.sec.gov). Sie können sich die Dokumente auch zusenden lassen. Bitte kontaktieren Sie dazu die Investor Relations Abteilung der MetroPCS unter der Rufnummer +1 (214) 570-4641 oder per E-Mail an investor_relations@metropcs.com. Diese Veröffentlichung stellt keine Aufforderung zur Stimmabgabe bzw. Zustimmung dar.

An der Werbung um Stimmrechte beteiligte Parteien
MetroPCS und die Geschäftsführer und leitenden Angestellten der Gesellschaft gelten als an der Werbung um Stimmrechtsvollmachten (Proxy Solicitation) beteiligte Parteien. Auch die Deutsche Telekom und deren Vorstände und leitende Angestellte können als Stimmrechtswerber gelten. Angaben zu den Geschäftsführern und leitenden Angestellten der MetroPCS sind dem Proxy Statement der MetroPCS vom 16. April 2012 für die Hauptversammlung 2012 zu entnehmen. Das Proxy Statement sowie alle übrigen für die vorgeschlagene Transaktion relevanten und bei der SEC zu hinterlegenden Veröffentlichungen enthalten weitere Angaben zu den Stimmrechtswerbern sowie zu den von ihnen mittelbar oder unmittelbar in Form von Wertpapieren oder anderen Sicherheiten gehaltenen Anteilen. Investoren sollten das Proxy Statement sorgfältig lesen, sobald es verfügbar ist, bevor sie Entscheidungen über eine Stimmabgabe oder Investition treffen.

Warnhinweis bezüglich zukunftsgerichteter Aussagen
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Die zukunftsgerichteten Aussagen gehen von dem Zeitpunkt aus, zu dem sie getroffen werden, beruhen auf derzeit gültigen Annahmen und Erwartungen und unterliegen den oben genannten Risiko- und Unsicherheitsfaktoren und Annahmen, von denen die meisten nicht unserer Kontrolle unterliegen und nicht genau vorhergesagt werden können. Investoren und Inhaber von Wertpapieren der MetroPCS sowie sonstige Personen sollten diesen zukunftsgerichteten Aussagen nicht zu viel Gewicht beimessen. Weder MetroPCS noch die Deutsche Telekom oder sonstige Parteien sind verpflichtet, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um Ereignisse, die nach der Veröffentlichung dieses Dokuments eintreten, zu berücksichtigen, soweit dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

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