Heinrich Arnold: Innovations-Manager mit Mut

Heinrich Arnold

Die positive Resonanz, die Heinrich M. Arnolds Buch über „Technology Shocks“ in der Fachwelt gefunden hat, zeigt: Der Leiter des Bereichs Innovation Development an den Deutschen Telekom Laboratories weiß genau, was er tut, wenn er innovative Köpfe ermutigt, gute Ideen mit Enthusiasmus voranzutreiben – „nicht lockerzulassen und durch das Fenster zurückzukommen, wenn wir durch die Tür rausgeflogen sind“ .

„Die technologische Dynamik hat die Telekommunikationsindustrie durcheinandergewirbelt“, sagt der 38-jährige promovierte Technologiemanager, der vor zehn Jahren an der Ausgründung von Kabel Deutschland führend beteiligt war. „Kleine Unternehmen können heute bedeutende Marktanteile erobern, wenn sie schnell, innovativ und risikofreudig sind. Von ihnen müssen wir lernen.“

Beispielsweise, wenn es gilt, Innovationen durchzusetzen. Weil dazu viel Enthusiasmus nötig ist, arbeitet Arnold mit überschaubaren Teams, die mit großer Eigenverantwortung Ideen so weiterentwickeln, dass sie zu echten Wettbewerbsvorteilen führen. Die Teams betreuen ihre Projekte bis in die Umsetzungsphase hinein . Mitarbeiter mit einer guten Idee, die sich innerhalb des Konzerns nicht realisieren lässt, können diese Idee mit Unterstützung der Telekom in einem eigenen Startup umsetzen. Als solche „Spin-offs“ entstanden unter anderem der Cloud-Computing-Anbieter „Zimory“ und „Yoochoose“ – ein Dienstleister, der mit modernsten Auswahlinstrumenten Orientierung im elektronischen Informationsdschungel bietet.

Derartige Erfolge können der Offenheit für Innovationen nur gut tun, weiß der Vater zweier Kinder: „Niemand möchte mit einem erfolgreichen Spin-off in Konkurrenz stehen, nur weil er dessen Idee einmal selbst abgelehnt hat.“

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