Mit der Telekom promovieren
Praxisluft brauchen Sie so nötig wie Sauerstoff zum Atmen. Aber auch von der Wissenschaft können Sie nie genug bekommen. Ein Dilemma? Nein. Denn bei der Telekom können Sie berufsbegleitend promovieren.
Pro Jahr fördert die Telekom bis zu 50 berufsbegleitende Promotionen. Aus gutem Grund: „Diese Mitarbeiter bekommen aus Wissenschaft und Forschung jede Menge Impulse für ihre tägliche Arbeit“, sagt Dr. Peter Körner, Leiter Personalentwicklung. Der Vorteil für die Doktoranden: Sie verlieren nie den Anschluss an die Berufswelt und können ihre Karriere im Unternehmen gezielt vorantreiben.
Forscherdrang in viele Richtungen
Wenn die Führungskraft der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter ein klasse Zeugnis ausstellt, dann stehen die Chancen auf eine Förderung ausgesprochen gut. Frau Doktor und Herr Doktor in spe suchen sich in Eigenregie eine Hochschule aus – die Telekom ist prinzipiell offen für alle Universitäten und arbeitet weltweit mit 650 Professorinnen und Professoren zusammen. Derzeit sitzen etwa 150 Beschäftigte an einer Dissertation – das Gros beschäftigt sich mit Themen aus dem Bereich der IT oder Telekommunikation, etliche auch mit Design oder der Nutzerfreundlichkeit von Produkten. „Natürlich finden wir es toll, wenn die Promotion einen Bezug zu unserem Geschäft hat“, meint Körner, „aber wir engen den Forscherdrang unserer Kollegen nicht ein.“ In der Regel haben die Betreffenden bereits mindestens zwei Jahre für den Konzern gearbeitet – aber auch das ist kein ehernes Gesetz.
Auch bei der Arbeitszeit kommt das Unternehmen den Promovierenden entgegen: Bis zu zehn Tage im Jahr können sich die Beschäftigten für ihr Promotionsvorhaben freistellen lassen. Die Mehrzahl reduziert ihre Arbeitszeit, einige nehmen auch bis zu drei Jahre unbezahlten Urlaub, um sich ganz ihrer Dissertation zu widmen. Der Konzern hat dazu verschiedene flexible Arbeitszeitmodelle entwickelt. In einigen Fällen kann der Vorgesetzte ein Stipendium vorschlagen oder das Unternehmen übernimmt die Hälfte der Studiengebühren und beteiligt sich an den Publikationskosten der Dissertation.
Dem Betreuer der Arbeit an der Uni entspricht der Mentor im Unternehmen – die Führungskraft oder ein Akademiker aus der Fachabteilung unterstützt den Mitarbeiter während seiner Dissertationszeit. Momentan baut die Telekom zudem ein internes Doktoranden-Netzwerk auf, um die wissenschaftlichen Kräfte im Unternehmen stärker zu vernetzen.
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