"Führender Telekommunikationsanbieter in Europa“

Vorstandsvorsitzender Timotheus Höttges.

"Wir wollen führender Telekommunikationsanbieter in Europa werden", erklärt Telekom-Chef Timotheus Höttges.

Die Deutsche Telekom will auf Basis ihrer Konzernstrategie führender europäischer Telekommunikationsanbieter werden. Das Leitbild dafür formuliert der Vorstandsvorsitzende Timotheus Höttges: "Wir sind der vertrauenswürdige Begleiter in einer zunehmend komplexer werdenden digitalen Welt – privat und beruflich, immer und überall. Das Leben von Menschen nachhaltig zu vereinfachen und zu bereichern – das ist unser Auftrag“.

Kunden entscheiden sich gerade angesichts stark steigender Datenmengen für Telekommunikationsanbieter mit leistungsfähigen Netzen, das ist der Grundgedanke. Starke Netze sind auch das erste Auswahlkriterium für Anbieter von Online-Services, die für ihre Angebote eine technische Plattform mit hoher Qualität sowie schneller und einfacher Einrichtung der eigenen Dienste brauchen. Dabei werden integrierte Telekommunikationsanbieter generell eine bessere Position haben als reine Festnetz- oder Mobilfunk-Anbieter.

Der Führungsanspruch der Telekom erstreckt sich auf vier Dimensionen:

  • Das beste Netz
  • Der beste Service
  • Die besten Produkte
  • Der bevorzugte Anbieter für Geschäftskunden

Aus diesem Führungsanspruch leiten sich vier Handlungsfelder ab:

1. Integrierte IP-Netze
Die Telekom will ihren Kunden immer die beste Netz und die schnellstmögliche Verbindung bieten – ohne dass sie sich selbst um die Technik Gedanken machen müssen. Ziel ist ein nahtloser Zugang – egal, ob Smartphones, Laptops, Tablets oder andere Endgeräte genutzt werden.

Der Konzern setzt dabei konsequent auf Vereinfachung durch Umbau der Festnetz-Infrastruktur auf All-IP-Technologie. Bis Ende 2018 soll das in allen europäischen Gesellschaften des Konzerns erfolgt sein. Zudem wird in allen Märkten der Mobilfunkstandard LTE gestartet. Bis Ende 2017 will die Deutsche Telekom ihren Kunden in Europa LTE mindestens mit 50 Prozent Netzabdeckung anbieten können, in Deutschland wird im Rahmen der integrierten Netz-Strategie das LTE-Netz bei einer Netzabdeckung bis zu 85 Prozent für Geschwindigkeiten von bis zu 150 Mbit/s ausgebaut. Mit LTE advanced sollen künftig Geschwindigkeiten bis zu 300 Mbit/s möglich sein.

Die Transformation in ein vollständig IP-basiertes Netz soll bis 2018 in Deutschland und Europa komplett abgeschlossen sein.

2. Kunden begeistern
Die Deutsche Telekom will auch führend in der Kundenwahrnehung sein, durch Service und Netzqualität sowie mit verlässlichen, einfach zu nutzenden Produkten und Diensten . Dabei setzt die Telekom auf integrierte Angebote: Festnetz, TV und Mobilfunk – alles in einem Tarif.

Weiterer wichtiger Baustein ist der Hybrid-Router. Dieser soll 2014 in Deutschland eingeführt werden und die Vorteile des Festnetzes – hohe gleichbleibende Kapazität – mit denen des Mobilfunks – hohe Übertragungsgeschwindigkeit – zu Spitzengeschwindigkeiten im Download von bis zu 250 Mbit/s verbinden.

Zusätzlich soll der Service einfacher und schneller werden. Kunden sollen durch vereinfachte Service-Plattformen viele Prozesse künftig selbst online durchführen können. Damit soll der Service einfacher und schneller werden und ein nahtloses Kundenerlebnis gewährleisten.

3. Mit Partnern gewinnen
Die Deutsche Telekom will zusammen mit Partnern ein breiteres Angebot von Diensten und Produkten bieten: "Wir bauen standardisierte Plattformen - denken Sie an das Bild einer Steckerleiste, an die Partner mit ihren Diensten einfach andocken", sagte Telekom-Chef Tim Höttges. Innovative Online-Dienste sollen dabei bevorzugt über Partnerschaften in den Konzern kommen und damit die Produkt- und Service-Palette der Telekom anreichern.

Die vereinfachte Netzinfrastruktur ist ein wesentlicher Faktor, um künftig mit Partnern zusammen ein breiteres Angebot von Diensten und Produkten bieten zu können. Partner-Produkte werden flexibel in diese Plattformen eingebunden und sind dadurch für die Kunden einfacher und direkt buchbar. Partner sollen dabei in die Lage versetzt werden, ihre Produkte und Services innerhalb von drei Monaten sowohl vertraglich wie auch technisch in das Portfolio der Telekom zu integrieren. So wie das die Telekom heute schon mit Partnern wie Spotify und Evernote tut.

Besonders wichtig ist das Plattformgeschäft mit Partnerschaften in den Bereichen M2M-Geschäft, Smart Home, Intelligente Netze und Payment. Beispiel ist die Qivicon-Plattform bei der Vernetzung und Steuerung von Haustechnik mit inzwischen rund 30 Partnern oder die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Buchhandel bei der Entwicklung des E-Readers Tolino.

Darüber hinaus forciert die Telekom ihr TV-Geschäft. Dazu will das Unternehmen die TV-Plattform für Deutschland und Europa weiterentwickeln, hin zum Ziel „TV auf allen Bildschirmen“, egal ob etwa TV, Tablet oder Laptop. Für das Jahr 2017 strebt die Deutsche Telekom rund 10 Millionen TV-Kunden in den Segmenten Deutschland und Europa an.

4. Führend bei Geschäftskunden
Große Erwartungen setzt die Deutsche Telekom auf den Geschäftskundenbereich. Sie will in Deutschland stärker vom Wachstum bei IT-Lösungen für mittelständische Unternehmen profitieren.Die starke Position bei Telekommunikationslösungen soll genutzt werden, um den Marktanteil bei IT-Lösungen für den Geschäftskundenbereich auszubauen. Im Fokus stehen Cloud-Dienste, Sicherheitslösungen, konvergente Produkte aus Mobilfunk und Festnetz sowie Lösungen für eine virtuelle Zusammenarbeit.

Die Konzerntochter T-Systems wird ihr Geschäftsmodell umstrukturieren und auf Transformations- und Integrations-Services sowie skalierbare ICT-Services ausrichten. Im Fokus stehen dabei die Wachstumsfelder IT-Plattformen und Cloud-Services.

Auch in den europäischen Beteiligungsgesellschaften des Konzerns wird das B2B-Geschäft gestärkt: Hier will man vor allem die Umsatzanteile aus dem ICT-Geschäft steigern.

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