Deutsche Telekom regelt frühzeitig Nachfolge und sichert Kontinuität

20.12.2012

  • Aufsichtsrat stimmt René Obermanns Wunsch nach Vertragsbeendigung zum 31. Dezember 2013 zu
  • Finanzchef Timotheus Höttges folgt nach

René Obermann, Vorstandvorsitzender der Deutschen Telekom AG, hat den Aufsichtsrat gebeten, zum 31. Dezember 2013 seinen Anstellungsvertrag aufzulösen und die Bestellung zum Vorstandsvorsitzenden aufzuheben. Der Aufsichtsrat hat dieser Bitte in seiner Sitzung heute entsprochen.

Zum Zeitpunkt sagte René Obermann: "Wir haben in den vergangenen Jahren Lösungen für die wesentlichen Baustellen gefunden. Die Deutsche Telekom hat heute das beste Netz, den besten Kundenservice der Branche und gewinnt Kunden mit innovativen Produkten. Als Arbeitgeber haben wir Impulse für die kulturelle Vielfalt gegeben, die weit über das Unternehmen hinaus Anerkennung und Nachahmung finden. Darüber hinaus haben wir den Wertewandel im Unternehmen voran getrieben: Die Telekom ist heute durch eine Kultur der Offenheit und des fairen Miteinander geprägt. Und finanziell steht das Unternehmen auf soliden Füßen. Kurz gesagt: Jetzt ist ein geeigneter Zeitpunkt, um die Staffelübergabe vorzubereiten und einen geordneten Übergang sicherzustellen. Diesen will ich im nächsten Jahr zusammen mit Tim Höttges gestalten." Dabei setzt Obermann auch auf die Unterstützung der Mitarbeiter: "Die Deutsche Telekom hat sehr gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bestens ausgebildet und hochmotiviert sind. Ohne deren großen Einsatz hätten wir im Team die schwierigen Aufgaben der vergangenen Jahre nicht meistern können. Dafür sage ich von Herzen Dank."

Obermann möchte nach 16 Jahren Tätigkeit für die Deutsche Telekom, davon dann sieben Jahre an der Spitze des Unternehmens und elf Jahre Zugehörigkeit zum Vorstand, wieder näher ans operative Geschäft rücken, als dass für den Vorstandsvorsitzenden eines Großkonzerns möglich ist und noch stärker unternehmerisch geprägte Aufgaben übernehmen: "Ich will wieder mehr Zeit für Kunden, Produktentwicklung und Technik haben."

Sein Nachfolger soll am 1. Januar 2014 Timotheus Höttges werden: "Die Nachfolge ist aus meiner Sicht in den besten Händen. Ich kann mir keinen Besseren vorstellen als ihn, um die gute Entwicklung der letzten Jahre fortzuschreiben", so René Obermann. Höttges ist seit dem Jahr 2000 bei der Deutschen Telekom. Bei deren deutscher Mobilfunktochter war er zunächst Finanzgeschäftsführer, später übernahm er den Vorsitz der Geschäftsführung, bevor er 2004 Vertriebs- und Servicechef für die europäischen Mobilfunkaktivitäten der Deutschen Telekom wurde. Im Dezember 2006 wurde er Konzernvorstand für das deutsche Festnetzgeschäft. In dieser Zeit gelang es ihm, die Marktanteilsverluste im DSL-Geschäft zu stoppen, den Service zu verbessern und die Markenvielfalt zu vereinheitlichen und zu vereinfachen. Am 1. März 2009 folgte der Wechsel an die Spitze des Finanzressorts des Konzerns. In dieser Funktion hat er an allen wichtigen Portfoliomaßnahmen federführend mitgewirkt: So zum Beispiel an der Einbringung des britischen Mobilfunkgeschäfts in ein Gemeinschaftsunternehmen mit France Telecom ("everthing-everywhere") oder an der Lösung der Streitigkeiten betreffend die polnische Mobilfunktochter. Nicht zu vergessen der geplante Verkauf der T-Mobile USA an AT&T, der zwar am Widerstand der amerikanischen Behörden scheiterte, aber zu einer hohen Entschädigungszahlung führte. Und insgesamt steht die Deutsche Telekom für solide Bilanzrelationen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Telekom, Ulrich Lehner, bedauerte die Entscheidung Obermanns außerordentlich: "Ich respektiere seinen Schritt, auch wenn ich unsere erfolgreiche Zusammenarbeit sehr gerne weitergeführt hätte. Ich danke ihm, dass er im Jahr 2013 einen geordneten Übergang sicherstellen will. Es ist dem Aufsichtsrat wichtig, die Nachfolge und den Übergang frühzeitig zu regeln und so Kontinuität sicherzustellen. Mit Tim Höttges haben wir einen Nachfolger gefunden, der die besten Voraussetzungen mitbringt, um die erfolgreiche Arbeit von René Obermann fortzusetzen. Er kennt den Konzern wie kaum ein Anderer. In den vergangenen Jahren hatte er maßgeblichen Anteil daran, dass der Konzern auch unter finanziellen Gesichtspunkten so gut dasteht. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm in seiner neuen Rolle. Tim Höttges ist eine anerkannte Unternehmerpersönlichkeit. Er genießt das uneingeschränkte Vertrauen des Aufsichtsrats."

Timotheus Höttges dankte dem Aufsichtsrat für das ihm entgegengebrachte Vertrauen: "Ich freue mich auf die neue Aufgabe und darauf, im nächsten Jahr gemeinsam mit René Obermann den Übergang zu gestalten. Die gewählte Nachfolgeregelung sichert Kontinuität im Übergang. Dieses Unternehmen zukünftig führen zu dürfen, ist für mich Ehre und Verpflichtung zugleich. Die Deutsche Telekom ist ein tolles Unternehmen mit großartigen Mitarbeitern. Der Vorstand der Deutschen Telekom hat unter unserer Führung in den vergangenen Jahren trotz sehr schwieriger Rahmenbedingungen die richtigen Entscheidungen getroffen und solide gewirtschaftet, um auch in Zukunft erfolgreich weiterarbeiten zu können. Unser Ziel muss lauten: Die von uns entwickelte Transformationsstrategie erfolgreich umzusetzen. Wir wollen bis 2014 die Umsatzrückgänge stoppen und wieder wachsen. Deshalb wollen wir massiv vor allem in Deutschland, aber auch in den USA, in unsere Netze investieren, um die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens zu sichern."

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Über die Deutsche Telekom
Die Deutsche Telekom ist mit mehr als 131 Millionen Mobilfunkkunden sowie 33 Millionen Festnetz- und über 17 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit (Stand 30. September 2012). Der Konzern bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz, Mobilfunk, Internet und IPTV für Privatkunden sowie ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in rund 50 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit über 230.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2011 erzielte der Konzern einen Umsatz von 58,7 Milliarden Euro, davon wurde mehr als die Hälfte außerhalb Deutschlands erwirtschaftet (Stand 31. Dezember 2011).

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