Telekom bietet Kommunen
Kooperationen an
Die Deutsche Telekom investiert gezielt in ländliche Gebiete, um die so genannten "weißen Flecken" in der Breitbandversorgung zu schließen.
Um Lücken in der DSL-Versorgung zu schließen, bietet die Deutsche Telekom den Kommunen Kooperationen an. So kann der Breitband-Ausbau auch in den ländlichen Gebieten wirtschaftlich vorangetrieben werden.
Die Deutsche Telekom investiert gezielt in ländliche Gebiete, um die so genannten "weißen Flecken" in der Breitbandversorgung zu schließen.
Haupttreiber der Kosten sind die Tiefbauarbeiten, die bis zu 50.000 Euro pro Kilometer betragen. Wo der Breitbandausbau aufgrund niedriger Kundenpotenziale und hoher Ausbaukosten mit Verlusten verbunden wäre, macht der Konzern den Gemeinden die Kosten transparent und bietet ihnen Kooperationen an.
Die Kommunen können sich auf unterschiedliche Weise am Ausbau beteiligen und so die Kostenlücke decken: beispielsweise indem sie eventuell vorhandene Kabelkanalanlagen oder Leerrohre zur Verfügung stellen oder die nötigen Tiefbaumaßnahmen übernehmen. Alternativ sind finanzielle Zuschüsse möglich. Um das passende Kooperationsmodell auszuarbeiten, stehen den Kommunen in den Regionen Ansprechpartner zur Verfügung. Insgesamt hat die Deutsche Telekom bereits mehr als 2000 solcher Kooperationen vereinbart. Allerdings kann der Konzern bei einem Marktanteil von rund 50 Prozent nicht alleine 100 Prozent des Netzes ausbauen. Die Deutsche Telekom begrüßt deshalb, wenn auch Wettbewerber ihre Anstrengungen verstärken.
Um mehr Gemeinden Breitbandanbindungen zu ermöglichen, setzt die Telekom zudem verstärkt auf einen kombinierten Technologieansatz: Wo der Ausbau über Festnetz zu teuer ist, prüft der Konzern Mobilfunk- oder Richtfunklösungen, um den Bürgern über alternative Technologien schnelle Internetanbindungen bieten zu können. So sind über HSPA im Mobilfunk Übertragungsraten von bis zu 7,2 Mbit/s möglich.