Offener Zugang für neue Netze

Nachdem die Deutsche Telekom bereits in mehr als 50 Städten das VDSL-Netz ausgebaut hat, steht jetzt der Glasfaserausbau bis zu den Häusern (Fibre to the Building, FTTB) und bis in die Wohnungen (Fibre to the Home, FTTH) an. Vor allem Stadtnetzbetreiber haben ebenfalls damit begonnen, die Glasfasernetze auszubauen, die für Kunden noch schnellere Übertragungsgeschwindigkeiten ermöglichen.

Der Netzausbau erfolgt regional durch unterschiedliche Anbieter, dadurch kann ein "Flickenteppich" entstehen. Für den Verbraucher kann das bedeuten, dass er vor Ort keine Wahl mehr zwischen unterschiedlichen Anbietern hat: Es drohen regionale Monopole. Um das zu verhindern, muss sich die Branche auf einen freiwilligen und diskriminierungsfreien Netzzugang (Open Access) einigen. Dadurch lassen sich Kosten sparen und der Glasfaserausbau kann sich auch in ländlicheren Regionen rechnen. Der Vorteil besteht darin, dass die Netzbetreiber nicht überall selbst ausbauen müssen, sondern die Infrastruktur anderer Unternehmen mitnutzen können.

Konkret sollten sich die Unternehmen gegenseitig Zugang zu Leerrohren ermöglichen und einen Bitstromzugang anbieten. Über die Notwenigkeit von standardisierten Schnittstellen und Prozessen herrscht in der Branche weitgehend Einigkeit. Geklärt werden muss jedoch noch die Preisgestaltung. Offen ist auch, wie gemeinsame Ergebnisse zu verbindlichen Regeln führen sollen.

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Philipp Blank

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Infografiken

Hier finden Sie Infografiken zu Regulierungsthemen.

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