Mit Partnern gewinnen

Partnerschaften helfen der Telekom, um sich im Wettbewerb zu differenzieren.

"Mit Partnern gewinnen" ist einer der vier Blöcke in der Strategie der Deutschen Telekom. Das unterstreicht, wie wichtig Kooperationen für den zukünftigen Erfolg der Telekom sind.

Natürlich setzt das Unternehmen auch weiterhin auf eigene Ideen, ist aber außerdem offen für Innovationen von außen und setzt zunehmend auf Kooperationen. Ziel ist es, zusammen mit Partnern ein breiteres Angebot von Diensten und Produkten zu bieten. Dabei kann sowohl der große, global aufgestellte Konzern als auch das kleine Startup Partner auf Augenhöhe werden.

Klug kombinieren
So können eigene Ideen gezielt durch die Entwicklungen externer Partner ergänzt werden. Denn oft lassen sich intelligente Ansätze klug kombinieren - und aus der Summe der Entwicklungen entsteht ein noch besseres Angebot für den Kunden.

  • Partnerschaften helfen der Telekom, um sich im Wettbewerb zu differenzieren.

    Beste Netze und bester Service sind die Grundlage für den Erfolg beim Kunden. Die Kunden erwarten aber auch die neuesten Apps und Dienste aus der Online-Welt. Daher setzt die Telekom auf die große Innovationskraft aus dem Silicon Valley, aus Deutschland und aus anderen Innovations-Hotspots.

    Beispiele für solche Partnerschaften sind Evernote, dropbox oder auch Lookout. Der Ansatz gilt ebenso für den Geschäftskundenbereich. Hier hat die Telekom unter anderem eine Partnerschaft mit salesforce.com, dem Anbieter von Kundenmanagement-Lösungen aus der Cloud. Im Feld von IT- und Cyber-Sicherheit arbeiten die Security-Experten der Telekom inzwischen eng mit FireEye zusammen.

  • Damit Services für Telekom Kunden schnell und unkompliziert zur Verfügung stehen, baut die Telekom ein Partnersystem für innovative Dienste, an das sich Partner einfach andocken können wie an eine Steckerleiste.

    Die Telekom sorgt dabei für den schnellen Zugang zu standardisierten Schnittstellen und kümmert sich im Hintergrund um Abrechnung, Sicherheit und Übertragungsqualitäten. Kunden können diese Dienste dann einfach und bequem buchen: zum Beispiel das Musik-Angebot von Spotify.

    Seit Mai 2012 unterstützt die Telekom gezielt Startups bei der Unternehmensgründung und der Realisierung ihrer Produkte und Geschäftsideen. Hierzu wurden mit dem hub:raum in Berlin und dem hub:raum in Krakau eigene Inkubatoren gegründet. Hier werden Ideen bereits im frühen Stadium finanziell und mit internem wie externem Know-how gefördert und auf dem Weg zur Marktreife begleitet.

    Insgesamt wurden hier bisher 13 Startups unterstützt. Beispielsweise qlearning, eine Lernplattform für Studenten. Oder auch Blinkist, eine App, die Zusammenfassungen von Sachbüchern bietet. Erfolgreich ist auch die technische Lösung Vigour. Sie verbindet die Screens unterschiedlicher Geräte miteinander.

  • Zu den großen Partnern, mit denen die Telekom seit Jahren erfolgreich zusammenarbeitet, zählen beispielsweise Apple, Samsung oder Microsoft.

    Hier profitieren beide Seiten von der jeweils starken Markt- und Markenpräsenz des anderen und arbeiten gemeinsam am Erfolg neuer Produkte. Ein aktuelles Beispiel ist die Zusammenarbeit mit Amazon und die exklusive Vermarktung des Fire Phone über die Telekom in Deutschland.

    Im Groß- und Geschäftskunden-Segment arbeitet die Telekom ebenfalls eng mit einer ganzen Reihe von Partnern zusammen, um Unternehmenskunden die besten Lösungen für ihr Kerngeschäft zu liefern. Beispielhaft ist etwa die seit Jahren erprobte Zusammenarbeit mit SAP vor allem im Bereich Cloud Computing. Zudem ist T-Systems derzeit der einzige Partner in Europa für die Intercloud-Plattform von Cisco.

    Dass die Telekom zu diesen großen Unternehmen neben den Partnerschaften gleichzeitig auch im Wettbewerb stehen kann, ist ein normaler Wettbewerbsprozess, den man auch "Coopetition" nennt.

  • Die Deutsche Telekom baut standardisierte Plattformen, die für Partner offen stehen. Das Fernseh-Angebot „Entertain“ ist dafür ein Beispiel.

    Es ist längst ein wichtiger Teil des Kerngeschäfts, darum wird die Telekom ihre TV Plattform in Deutschland und Europa modernisieren: mit Live-Fernsehen und mit zusätzlichen Video- und Internet-Angeboten über Partner wie Sky oder Netflix.

    Eine weitere offene Plattform ist "Qivicon". Dabei geht es um die Vernetzung und Steuerung von Haustechnik – also zum Beispiel Heizung, Strom und Sicherheit. Seit 2013 gibt es Qivicon und heute sind bereits rund 30 Partner an Bord – von großen Hausgeräteherstellern wie Miele oder Samsung über Energieversorger wie EnBW bis zu Spezialanbietern wie dem Lautsprecherhersteller Sonos.

    T-Systems hat zudem eine Cloud-Plattform etabliert, die Kunden und Partnern einen einfachen Zugang zu Cloud-Ressourcen ermöglicht. Außerdem sorgt die Telekom dafür, dass sich die verschiedene Cloud-Plattformen anderer Anbieter leicht miteinander verbinden lassen (Cloud Brokerage).

  • Die Telekom forciert finanzielle Beteiligungen an interessanten Partnern aus dem In- und Ausland über Corporate Venturing.

    Über einen Zeitraum von fünf Jahren soll ein Investitionsvolumen von 500 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Kern der Aktivitäten wird eine neue Investmentstruktur mit dem Namen Deutsche Telekom Capital Partners (DTCP) sein. DTCP geht in 2015 an den Start und wird zu einem der größten Innovations-Fonds in Europa zählen. Mit einem kleinen, agilen Team sollen so gezielt externe Innovationen an den Konzern gebunden werden.

    Fokus ist dabei die stetig wachsenden Startup-Szene in Deutschland. Der bisherige Fonds für Risikokapital - T-Venture wird das vorhandene Portfolio von rund 100 Gesellschaften weiterhin verwalten und für Folgeinvestitionen in diesem Portfolio verantwortlich sein.

  • Mit Partnern gewinnen - durch die verschiedenen Kooperations-Modelle entstehen Win-Win-Situationen und Wachstum für beide Seiten, denn beide haben das selbe Ziel.

    Partner profitieren von vielen neuen potenziellen Nutzern, die die Telekom mit ihren 142 Millionen Mobilfunkkunden, 31 Millionen Festnetzanschlüssen und 17 Millionen Breitbandkunden mitbringt. Zudem können Partner ihre Services im besten Netz der Telekom anbieten und profitieren von der Vertriebskraft des Unternehmens in Europa.

    Die Telekom kann sich auf diese Weise im Wettbewerb klar differenzieren und ihren Kunden die neuesten Entwicklungen und Dienste anbieten. Damit unterstreicht das Unternehmen seine Position als führender Anbieter für das vernetztes Leben. Und natürlich profitiert der Kunde, der aus den besten Angeboten wählen kann.

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