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Andreas Kadelke

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Jon Bon Jovi lebt. Und die SMS?

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Verschickst du eigentlich noch SMS?

Im Internet passieren bisweilen komische Dinge. Da kursieren zum Beispiel Meldungen über den Tod eines Promis, und der vermeintlich Tote muss dann erst ein Lebenszeichen senden, um die trauernde Fangemeinde zu beruhigen.

Dem Sänger Jon Bon Jovi ist das kürzlich passiert. Noch bekannter als Bon Jovi ist die SMS. Und ähnlich wie der Alt-Rocker muss sie seit einiger Zeit Todesnachrichten ertragen. Mindestens jedenfalls Nachrichten, die von ihrem baldigen Ableben berichten.Holger Schmidt berichtet in der FAZ vom „Ende der SMS“, „Die SMS ist eigentlich so gut wie tot“, schrieb Androidnext, „Die SMS stirbt aus“, überschreibt mmyNews einen Beitrag, der Bayerische Rundfunk meint „SMS war gestern“… Die Liste ließe sich noch eine Weile fortsetzen.Nun gibt die SMS aber Tag für Tag Lebenszeichen von sich, doch anders als bei Jon Bon Jovi nehmen sie viele offenbar nicht so recht wahr. Darum will ich hier mal von diesem quicklebendigen Promi berichten.Wir bei der Telekom können trotz neuer Dienste wie WhatsApp, Google Talk oder iMessage keinen Rückgang beim SMS-Versand feststellen. Im Gegenteil: Unsere Kunden verschicken mehr SMS als früher. Allein an Neujahr legte die Zahl der verschickten Kurznachrichten über unser Netz gegenüber dem Vorjahr noch mal um elf Prozent auf 77 Millionen zu. Also von Rückgang keine Spur.Allerdings – auch darauf gehen die meisten Beiträge ja ein – gibt es eine Verschiebung bei den Umsätzen. Nicht jede einzelne SMS, die durchs Netz schwirrt, wird noch extra bezahlt. Immer mehr Kunden entscheiden sich für Flatrates und Pakete, die den SMS-Versand mit abdecken. Die SMS werden also sehr wohl noch bezahlt, nur zunehmend in anderen Tarif-Modellen.Und natürlich nutzen auch immer mehr Kunden Dienste wie WhatsApp & Co. Was aber nur mit Smartphones und einem Internetzugang funktioniert und somit zu steigenden Umsätzen bei mobilen Datendiensten beiträgt. Auch dazu eine Zahl: Unser Umsatz mit mobilen Datendiensten in Deutschland legte im dritten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 26 Prozent auf 410 Millionen Euro zu. In dieser Zahl sind SMS übrigens nicht enthalten.Trotzdem bereiten wir uns natürlich darauf vor, dass es Bewegung beim Thema Nachrichtenversand geben wird. In diesem Zusammenhang hat der Focus von einer Brancheninitiative berichtet, zu der auch die die Deutsche Telekom gehört. Der etwas sperrige Name des neuen Dienstes, den die Initiative plant: Rich Communication Suite enhanced (RCS-e). Dieser Service soll es möglichen machen, Texte, Bilder, Videos und auch Dateien auszutauschen zwischen Kunden unterschiedlicher Netzbetreiber. Vorteil gegenüber anderen Diensten: Die Kunden der Netzbetreiber, die diesen Service anbieten, müssen sich keine Gedanken machen, welchen Dienst der Empfänger nutzt. Ab Sommer sollen Kunden der Telekom in Deutschland den neuen Service nutzen können.Ob wir dann künftig statt simsen RCS-en oder ob sich dafür noch ein etwas fluffigerer Name findet, werden wir dann sehen.Übrigens: Als Skype sich etablierte, haben auch einige das Ende der klassischen Telefonie prophezeit…

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