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Mariella Gradler

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Code+Design@Telekom Camp – Coachen oder gecoacht werden?

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Als Coach habe ich das Code + Design Camp der Deutschen Telekom begleiten dürfen und konnte in den drei Tagen selbst noch vieles von den Teilnehmern und Initiatoren lernen.

Code+Design@Telekom ist eine Kooperation zwischen der Berliner Code University, dem dort gegründeten Start/up Code & Design Initiative e.V. und der Deutschen Telekom. Ziel ist es die digitalen Fähigkeiten junger Menschen aus- und weiterzubilden. Um diese Generation besser auf den digitalen Berufsalltag vorzubereiten, werden z. B. agile Arbeitsmethoden genutzt und die Ausprägung eines kooperativen und innovativen Mindsets gefördert. Es gibt rund 40 Code + Design Veranstaltungen in Deutschland und ich berichte Euch über das Camp im Telekom Dome Bonn.

Drei Tage lang konnten sich die Jugendlichen in vielfältigen Bereichen ausleben und an ihren eigenen Ideen arbeiten. Hierbei wurden sie tatkräftig von 30 Coaches unterstützt und geleitet.  Einer dieser Coaches war ich.

Aufmerksam wurde ich auf das Camp durch eine Kollegin. Da ich keinerlei Coding oder Design Kenntnisse habe, war ich anfangs sehr skeptisch: Kann ich die Jugendlichen überhaupt unterstützen? Die Organisatoren bestärkten mich jedoch, als Coach auf das Camp zu kommen. Darauf hin entschied ich mich an dem Camp teilzunehmen und die Teilnehmer mit meinen Erfahrungen rund um Organisation und Teamarbeit zu unterstützen.

Die Jugendlichen konnten an einer Problemlösung arbeiten, die sie sich selbst ausgesucht hatten. Unter anderem wollte eine Gruppe dem Roboter Pepper Gebärdensprache beibringen. Ein anderes Team beschäftigte sich mit der Idee, einen nachhaltigen Paketversand auf die Beine zu stellen. Es war spannend zu sehen, wie viele verschiedene Themen zusammenkamen. Ich persönlich fand das Vorhaben, den Ideenfindungsprozess des Camps zu vereinfachen und zu digitalisieren, um im nächsten Jahr schneller starten zu können und mehr Zeit für die Projekte zu haben, am besten: Geniale Idee!

Das Camp hatte einiges zu bieten. Neben zahlreichen Workshops in Bereichen, Hacking, Drohnen fliegen, Apps erstellen, etc. - gab es zehn 3D Drucker, einen E-Mobility Parcour für E-Scooter, Hoverboards und ein Tesla zu bestaunen. Mit den 3D-Druckern wurden z. B. Einzelteile einer Drohne gedruckt, die dann nur noch zusammengebaut werden musste.

Vom Coach zum Teilnehmer

Auch ich habe von einer der Projektgruppen beigebracht bekommen, welche Tools und Apps ich nutzen kann, um mit dem 3D Drucker zu arbeiten. Zusammen mit einer der 18 Projektgruppen, besuchte ich einen Anfänger-Workshop für App-Entwicklung. Der Workshop-Coach zeigte uns, dass man auch ohne Programmiersprache eine App entwickeln kann. Für mich war das eine ganz neue Welt.

Abgesehen vom Gehirnjogging, konnten sich die Jugendlichen am zweiten Tag auch körperlich betätigen. Mit einem Co-Trainer der Telekom Baskets  konnten sie zwei Stunden im Telekom Dome Basketball spielen – eine super Abwechslung zum Coden. Wer von der ganzen Technik noch nicht genug hatte, konnte am dritten Tag gegen die Profis vom SK Gaming Team antreten, oder sich von unseren zahlreichen VR Brillen in die virtuelle Welt mitnehmen lassen.

Über die drei Tage empfing das Camp den ein oder anderen spannenden Gast. Die Jungs des BohleBots – Teams kamen mit ihren fußballspielenden Robotern vorbei, die Erfinder von Robo Wunderkind - einem Roboter, der Kids das Programmieren spielend beibringt- waren auch vor Ort. Sogar unser Vorstandvorsitzender Tim Höttges kam am zweiten Tag vorbei und der WDR nutzte den Besuch im Telekom Dome für eine Berichterstattung.

Ich selbst war Coach der Teams, dennoch glaube ich, dass ich genauso viel – vielleicht sogar mehr – über das Programmieren gelernt habe, als die ein oder anderen Teilnehmer. Jeder der an dem Camp teilgenommen hat, als Coach, als Teilnehmer oder als Organisator, konnte jemand anderem neue Dinge beibringen und etwas neues Lernen, somit haben alle voneinander profitiert. Eine lohnende Initiative und ein großartiges Event!

VI20190723_Code+Design_MariellaGradler


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