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Jana Hitzel

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Design Thinking – was steckt eigentlich dahinter?

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Ende April startete ein neues, großes Projekt in meiner Abteilung, dem HR Marketing. Im Großen und Ganzen geht es um die Personalisierung der "candidate journey".  Der erste Workshop – das Projekt Kickoff -  lief nach der Design Thinking Methode ab. Was genau wir gemacht haben, wie der Workshop verlief und was genau meine Rolle dabei war, erläutere ich Euch in den nächsten Zeilen.

Post it mit der Aufschrift Team Check-In

Der Workshop startete mit einem Check-In. Dort haben wir uns gegenseitig vorgestellt und die Erwartungen an den Workshop gesammelt.

Im April startete mit einem Kick-Off-Workshop ein spannendes Projekt. Der Workshop stand unter dem Namen Personalisierung und basierte auf den Design Thinking Grundzügen. Aber was sind die Attribute der Design Thinking Methode überhaupt?

Design Thinking ist ein Trend in der heutigen Geschäftswelt und sogar Teil von Geschäftsstrategien. Es ist für kleine sowie große Organisation einsetzbar und anwendbar auf jede Business-Fragestellung oder jedes aufkommende Problem. Design Thinking ist schwer zu erklären und lässt sich, für mich am treffendsten als Denk- und Arbeitsweise definieren. Die Design Thinking Methode lässt sich in verschiedene Schritte unterteilen. Die ersten Schritte bestehen aus dem Verstehen und Beobachten des Problems. Diese Probleme und Bedürfnisse der Kunden werden im nächsten Schritt analysiert und nach Ideen gesucht. Aus den Ideen werden Prototypen entwickelt und im Test anschließend auf Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit getestet. Design Thinking zeichnet sich aus durch eine vielschichtige Zusammensetzung des Teams, durch das Strebens nach der besten Lösung und dem Wechsel der Perspektiven und Einstellung – in einem Moment kundenorientiert, im nächsten schon wieder wirtschaftlich-unternehmerisch. Die Ergebnisse werden so mehrmals überdacht und konkretisiert.

Gruppenergebnis auf einer Pinwand dargestellt

Beim Design Thinking werden unterschiedliche und abwechslungsreiche Methoden genutzt, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Design Thinking klingt für Dich nach einer abwechslungsreichen Arbeitsmethode?! Du fragst Dich, was evtl. dagegen sprechen könnte oder welchen Herausforderungen man begegnet? Die Antwort darauf sind meist nur die eingestaubten Strukturen und die Komfortzone, aus der man sich nicht auszubrechen traut.

Genau dies haben wir aber getan und bearbeiteten in einem Team aus neun Teilnehmern und zwei Moderatoren für zwei Tage das Thema Personalisierung, das die Kommunikation mit dem Kandidaten seitens der Deutschen Telekom  individualisieren soll. Zu Beginn wurden wir, geleitet von den Moderatoren, durch Brainstorming-Methoden an das Thema herangeführt und beschäftigten uns in Kleingruppen mit dem Thema Personalisierung. Diese Kleingruppen zogen sich durch beide Tage, um möglichst viele verschiedene Ideen und Perspektiven einzufangen und auszuarbeiten. Mithilfe von Interviews, die zielgruppengerechte Informationen einbrachten, entwickelten wir erste Ideen für Prototypen. Zwischendurch gab es immer mal wieder Zeit, um sich als große Gruppe kurzzuschließen und auf den neusten Stand zu bringen.

Für mich als duale Studentin war dies die erste Teilnahme an einem Workshop im betrieblichen Umfeld. Anders als bei Workshops im Rahmen des Studiums bestand eine hohe Dringlichkeit zur Lösungsfindung. In der Vorbereitungsphase half ich bei organisatorischen Tätigkeiten wie Catering und Raumbuchung. Während des Workshops war ich Teilnehmerin, wie alle anderen auch. Im Nachgang erstellten wir für die Weiterarbeit eine Fotodokumentation und eine Liste zur Sicherung der Ergebnisse. Diese ist für alle Teilnehmer zugänglich abgespeichert und wird im weiteren Projektverlauf ausgearbeitet.

Nach zwei erfahrungsreichen, aber auch anstrengenden Tagen war der Einstieg in das Thema gelungen und die weiteren Meetings, in Präsenz oder auch digital, werden zur Ausarbeitung des Themas beitragen.

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