Blog.Telekom

Diana Schnetgöke

0 Kommentare

Job Insights: Henrietta im Recruiting.

  • Teilen
    2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen.
  • Drucken
  • Text vorlesen

Uns bei der Telekom ist es sehr wichtig, Verantwortung zu übernehmen. Das fängt mit einer guten Berufsausbildung bzw. Dualem Studium an und geht weiter mit bezahlten Praktika-Angeboten für Studierende. Ich hatte Gelegenheit mit Henrietta über Ihre Erfahrungen zu sprechen. 

20190118_Job Insights-Praktikum

Ein Praktikum ist  zum Lernen da. Unterstützung und Feedback durch Kollegen sind da selbstverständlich. 

Du bist als Praktikantin im Recruiting-Bereich eingestiegen. Warum hast Du Dich für diesen Bereich entschieden?
Henrietta: Neben meinem Masterstudium Interkulturelle Kommunikation und Bildung habe ich als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität zu Köln ein Projekt zur langfristigen Förderung von wissenschaftlichem Nachwuchs unterstützt. Wie können Nachwuchskräfte in ihrer Situation abgeholt und motiviert werden? Wie kann das Potential, dass in ihnen steckt gefördert und bestmöglich eingesetzt werden?

Durch die Auseinandersetzung mit diesen Fragen wurde meine Neugier geweckt, wie global agierende Unternehmen, wie die Deutsche Telekom, mit ähnlichen Herausforderung umgehen. Wie wird zukunftsorientiert und nachhaltig Personal gefunden und so das Unternehmen langfristig vorangebracht? Einmal die „andere“ Seite des Bewerbungsprozesses in ihren Zusammenhängen kennenzulernen und zu verstehen, finde ich sehr spannend.

Mit welchen Erwartungen bist Du am ersten Tag ins Büro gekommen und wie bist Du im Team willkommen geheißen worden?
Henrietta: Den eigenen Horizont erweitern, dazulernen, ein Teil des Teams zu werden – diese Erwartungen an mein Praktikum allgemein hatte ich natürlich im Hinterkopf. Dennoch habe ich diesen Tag eher als Orientierungstag gesehen und war vor allem neugierig auf meine Kollegen und das Arbeitsumfeld.

Ich habe auch gleich gemerkt, was es heißt, in einem virtuellen Team zu arbeiten. Einige Kollegen lernte ich direkt am Standort persönlich kennen, andere von anderen Standorten später bei der wöchentlichen Teamkonferenz über den Bildschirm.
Das Ankommen wurde mir sehr leicht gemacht. Mir wurde alles gezeigt, Tipps für meinen Start gegeben und genug Zeit eingeräumt, um mich erstmal zurechtzufinden. Auch die gemeinsame Mittagspause war prima, um meine Kollegen besser kennenzulernen.

Was waren bisher Deine Aufgaben als Praktikantin im Recruiting?
Henrietta: Zunächst habe ich an der Seite von erfahrenen Kolleginnen den Ausschreibungsprozess von der Genehmigung einer Stelle, über deren Freischaltung bis hin zu Auswahlgesprächen kennengelernt und einige Teilaufgaben unter Anleitung selbst durchgeführt. Als Bewerber ahnt man gar nicht, wie viele Teilschritte hier notwendig sind, und wie viele verschiedene Personen hierbei miteinander im Austausch stehen.

Zum anderen bin ich bei der Organisation einer internen Jobmesse in Bonn eingebunden. Um auf diese Messe aufmerksam zu machen, arbeite ich gerade daran mit, den Onlineauftritt im Intranet der Telekom zu konzipieren und umzusetzen. Dass ich hier auch selber Ideen zum Aufbau und zur Gestaltung einbringen kann, finde ich toll.

Ich schreibe Texte oder erstelle Übersichten über offene Stellen, über die sich die Besucher der Messe mit den teilnehmenden Fachbereichen austauschen können. Auch bei der Koordinierung der Speed Interviews, also kurzen Bewerbungsgesprächen, oder den interaktiven Themenrunden, die vor Ort stattfinden werden, wirke ich mit. Da auch das Personalmarketing im Projektteam ist, bekomme ich gleich noch einen Einblick in einen ganz anderen Themenbereich. Bald wird nun auch der Kontakt mit den teilnehmenden Fachbereichen und Teilnehmern hinzukommen, darauf freue ich mich besonders!

20190118_Job Insights-Assessment Center

Bereits seit 2014 begleitet die AppSelect den Prozess des Assessment Centers digital. Ein Zeitgewinn, der Papier spart und somit wertvolle Ressourcen schont.

Du hattest nun ja auch schon einmal die Gelegenheit an einem Assessment Center teilzunehmen. Wie fühlte sich das an, plötzlich auf der anderen Seite des Schreibtisches zu sitzen?
Henrietta: Bei dem internen Assessment Center, an welchem ich teilgenommen habe, ging es ganz speziell um ein sogenanntes Leadership Quality Gate (LQG) Verfahren. Wenn ein/e Mitarbeiter/in den Wunsch hat, erstmals eine Führungsposition aufzunehmen, wird er/sie zuvor in verschiedenen Schritten auf Herz und Nieren – oder vielmehr auf Führungskompetenz, Verantwortungsbewusstsein, interkulturelle Kompetenz, Teamfähigkeit und andere wichtige Kompetenzen – überprüft.

In diesem Fall ging es um eine Teamleiterstelle im Außendienst. Neben dem Moderator und mehreren geschulten wertenden Beobachtern, durfte ich als stille Beobachterin teilnehmen – meine Einschätzungen gingen also nicht in die Bewertung ein.  

Gerade weil ich mich ja vor gar nicht so langer Zeit selbst für ein Praktikum beworben habe und weiß, wie aufregend so eine Situation ist, konnte ich die anfängliche Nervosität des Kandidaten gut nachvollziehen. Insgesamt war die Atmosphäre jedoch sehr wertschätzend. Alles wurde erklärt und die einzelnen Schritte anhand des Zeitplans transparent gemacht. Auch das Feedback wurde konstruktiv geäußert.

Für mich war es interessant zu sehen, wie viele verschiedene Aspekte bei der Bewertung der einzelnen Aufgaben mit einbezogen wurden, um ein möglichst umfassendes Bild des Kandidaten zu bekommen. Schließlich entscheidet man mit (k)einer Empfehlung über die Zukunft des Kandidaten.

Ja, wie ist es, auf der anderen Seite zu sitzen - auch wenn ich selber nicht nervös war, man muss ständig konzentriert und aufnahmefähig bleiben, um der Verantwortung gerecht zu werden. Das habe ich nach den 4 Stunden schon gemerkt! :-)

Und was nimmst Du mit, wenn Dich der Weg am Ende wieder zurück zum Studium führt?
Henrietta: Mir wurde bewusst, dass man als Bewerber nur die Spitze des Eisberges sieht, der sich hinter dem Einstellungsprozess in einem so großen Unternehmen wie der Deutschen Telekom verbirgt.

Durch das Praktikum sehe ich mich bestärkt, offen für neue Perspektiven und berufliche Möglichkeiten zu sein.  Zudem sehe ich noch positiver, dass mein Studiengang thematisch breit aufgestellt ist. Dass ich mich dadurch schnell in unterschiedlichste Themen einarbeiten kann, war für mich bisher sehr hilfreich.

Hast Du noch einen Tipp, den Du anderen Studenten, die sich für ein Praktikum bei der Telekom interessieren, mitgeben möchtest?
Henrietta: Natürlich kann ich hier nur aus meinen Erfahrungen mit meinem Team und Bereich sprechen, aber für mich hat sich das Praktikum in vielerlei Hinsicht jetzt bereits gelohnt und ich freue mich auf die nächsten Wochen! Deshalb kann ich nur sagen, bewerbt Euch – auch wenn Ihr meint, die angegebenen Anforderungen nicht zu 100% zu erfüllen. Überzeugt mit Eurem individuellen Werdegang und Eurer persönlichen Motivation!


FAQ

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung der Website {js_accept}akzeptieren{js_accept} Sie die Verwendung von Cookies. Weitere Informationen finden Sie hier.