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Nina Ressel

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Mehr Frauen-Power für eine sicherere Welt

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2017 kamen die Sicherheitsexperten von Kaspersky zu diesem Ergebnis: „Je diverser eine Gruppe ist, desto breiter die Perspektive!“ Worauf ich diesmal hinaus will: Frauen sind eine Bereicherung für die IT-Welt. Sie machen sie besser, stärker und vergrößern dadurch die Erfolgschancen auf eine sichere Welt.

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Gerade mal 25 Prozent der Cyber-Security-Experten weltweit sind weiblich.

Das Problem ist, dass es aktuell zu wenig Frauen in der IT-Welt gibt. Laut einer Studie des Cybersecurity Workforce sind aktuell weltweit ein Viertel der Cybersicherheitsexperten weiblich. Das ist zwar deutlich besser als im Jahr davor … aber wenn ihr mich fragt, immer noch viel zu wenig! Woran liegt das, etwa fehlendes Selbstvertrauen? Nur Mut, ihr Lieben! Ich kann euch aus eigener Erfahrung sagen, dass es nicht weh tut, sich in neuen Gewässern umzuschauen. Wenn man den Schritt erstmal gemacht hat, staunt man, welche Informatikkenntnisse in einem selbst stecken. Und hier mein Appell an die anderen 75 Prozent. Ich meine die Männer, die es bislang leider oft nicht schaffen, Frauen für IT-Sicherheit zu begeistern. Seid offen und kommunikativ, damit mehr Mädels in die Cyber Security Industrie kommen, um so den vorherrschenden Fachkräftemangel zu mindern. Es gibt so viele spannende Themen, Aufgaben und Herausforderungen, die man in einem gemischten Team effizienter bewältigen könnte. 

Gehen wir mal davon aus, dass die magische Welt der Penetrationstests und die Frage, ob ich unautorisiert Zugriff zu einer Webseite erlangen kann oder nicht, euch Spaß bereiten kann. Auf dem Papier ist die IT-Welt in der Regel eine analytische Welt, in der es auf Regeln, Ordnung und Qualität ankommt. Davon werden sich kommunikative und kreative Menschen im ersten Moment nicht angesprochen fühlen oder sogar abgeschreckt werden. Und genau das ist das Problem- ein Missverständnis. Denn mit der richtigen Portion Kreativität kann man bei Penetrationstest zum Beispiel richtig Punkte sammeln und sich super miteinbringen.

Ein zweiter möglicher Grund ist das Frauenbild in der Gesellschaft. Frauen, die sich für IT und Zahlen interessieren, sind immer noch etwas „Besonderes“ oder gelten schlicht als „anders“. Es gibt nur wenige weibliche Vorbilder, die gegen Cyberkriminalität kämpfen. So fallen Frauen in der IT-Welt immer noch viel zu sehr auf. Das soll so nicht bleiben, sagt auch die Initiative „Woman in Cybersecurity Awards“. Im Fokus ist grundsätzlich der weibliche IT-Nachwuchs, aber auch die IT-Profis. Sie werden für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet. Dies soll die Wahrnehmung der weiblichen Security-Fachkräfte in der Öffentlichkeit verstärken und anderen Frauen Mut machen.  Ähnlich geht auch die Deutsche Telekom beim Frauen-MINT-Award vor. Dort werden Abschlussarbeiten aus den Wachstumsfeldern der Zukunft geehrt. 

Schaut euch in der Zwischenzeit die Initiativen doch mal genauer an. Beim nächsten Mal versuche ich Neulinge von der IT-Welt zu begeistern und in den Bereich der Cyber Security einzuführen. Dazu bekommt ihr ein Beispiel der Arbeit der internen Sicherheit des Konzerns. Die Cyber-Security zählt auf euch!
 

Nina Ressel

Nina Ressel

Duale Masterstudentin im Bereich Telekom Security

Nina ist duale Studentin im Bereich Telekom Security.

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Die magische Welt der Penetrationstests

Warum sind so wenig Wirtschaftswissenschaftler in den technischen Teams der internen Sicherheit? Dabei können nicht nur wir von den Nerds lernen, sondern sie auch von uns.

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