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Telekom Azubi bei der deutschen Programmier-Meisterschaft

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Daniel studiert Wirtschaftsinformatik dual bei der Telekom. Schon während der Schulzeit nahm er am Bundeswettbewerb für Informatik und neben seinem Studium am „Skill08“ und „Skill09“ teil. Heute berichtet er darüber, was es damit auf sich hat.

Hallo Daniel, wie bist Du zum Programmieren gekommen?

Informatik zählt schon lange zu meinen Hobbies. Mit 14 Jahren habe ich angefangen das Online-Spiel Minecraft zu erweitern. Damit hatten meine Freunde und ich lustige Features, um die virtuelle Welt noch interessanter zu gestalten.  

Minecraft ähnelt einem virtuellen Lego-Spiel. In „offenen Welten“ können Blöcke aus verschiedenen Materialien abgebaut und an anderen Orten neu platziert werden. Die Spiellandschaft besteht aus verschiedenen Zonen – von Dschungel bis hin zu Eislandschaften. Die Welt ist von unterschiedlichen Wesen bevölkert. Mit Fantasie und Kreativität ergeben sich unendliche Gestaltungsmöglichkeiten. Seitdem lässt mich das Programmieren nicht mehr los. Mittlerweile programmiere ich auch Android-Apps, Computerprogramme und sogar ganze Spiele.

Mit einem Freund habe ich 2018 das erste Mal am Bundeswettbewerb für Informatik (BWINF) teilgenommen. Ziel dieses Wettbewerbs, der seit 1980 jährlich bundesweit durchgeführt wird, ist es, Schüler*innen für Informatik zu begeistern und anwendungsbezogenes Denken zu fördern. In drei Runden werden schließlich fünf bis sieben Bundessieger sowie weitere Preisträger ermittelt. Im Rahmen dieses Wettbewerbs erhielten wir verschiedenste Logikaufgaben, von denen wir drei mittels informatischer Algorithmen lösen sollten. Das klingt vielleicht zäh, macht aber viel Spaß. Hierbei ist hauptsächlich Logik gefragt. 

Auszubildender programmiert am Computer

Daniel während des Wettkampfs.

2019 bekam ich die Einladung für die bundesweite Online-Qualifikationsrunde der deutschen Meisterschaften im Skill08 Mobile App Development  und Skill09 IT-Software Solutions for Businesses. Dieser Wettbewerb umfasst:

  1. Android-Programmierung (Smartphone-Apps)
  2. Softwareanwendungen für den Businessbereich (Computer-Apps)
  3. Speedprogramming (Wer entwickelt am schnellsten die beste Lösung?)

Ich konnte mich als einer von sieben Teilnehmenden für die Endrunde der deutschen Meisterschaft in diesen Skills qualifizieren. Diese fand im September 2021 in Neubrandenburg statt, an der ich teilgenommen habe. Und eins kann ich Euch sagen: Es war genial! Das Veranstalterteam hat für alles gesorgt. Corona-Tests, Essen, Trinken und gute Stimmung. 

Am ersten Tag wurden wir in alles eingewiesen, hielten Teilnehmerpräsentationen und durften einen wunderbaren Chorauftritt genießen. Die Präsentationen der Teilnehmenden wurden in Englisch gehalten und zahlten auf die Siegerbewertung am Ende ein. Am Abend wurde noch eine Romanlesung durchgeführt. Damit war der erste Tag fast rum und die Spannung auf den zweiten war kaum auszuhalten. 

Der nächste Morgen begann mit Programmierungen. Wir starteten mit einer 2-stündigen Desktop Session. Dabei war das Ziel, eine Desktopanwendung zu entwickeln. Nach einer kurzen Pause ging es mit einer 1,5-stündigen Smartphone-Session und der 2,5-stündigen Desktop-Abschluss-Session weiter. 

Das Schöne an diesem Wettbewerb ist das gewaltige Pensum. Es wird nicht nur erwartet, dass alle Teilnehmenden gut mit den Programmen und Aufgaben umgehen können, sondern viel mehr, dass diese Leistungen 3-mal am Tag 6 Stunden lang hintereinander erbracht werden. Da ich gerne programmiere, fand ich diese Herausforderung wundervoll. Im Anschluss der Sessions waren wir alle müde und freuten uns auf den Abschlusstag. 

Nach der Siegerzeremonie war klar, dass ich es in das vierköpfige Nationalteam geschafft habe. Bis Mai 2022 steht jetzt aktives Training an, um dann am Albert-Einstein-Cup teilzunehmen und um den Sieg zu kämpfen bzw. zu programmieren. Ich bin schon gespannt, wie andere Länder z.B. die Schweiz und Russland sich dabei schlagen und wie sich unser Training am Ende auszahlt. Das es Spaß machen wird, steht außer Frage!! 😜

Für mich ist das nächste Ziel auf jeden Fall gesetzt: Der nächste Wettbewerb wird in Shanghai stattfinden. Da möchte ich natürlich #dabei sein. 
 

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