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Andreas Kadelke

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Cyber Security Summit: Eure Meinung ist gefragt

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Logo des Cyber Security Summit

Es geht um Sicherheit, steht ja auch groß im Namen: Cyber Security Summit heißt der IT-Sicherheitsgipfel, den die Münchner Sicherheitskonferenz und die Deutsche Telekom in diesem Jahr zum zweiten Mal veranstalten. 

Top-Manager deutscher Konzerne und Spitzenpolitiker (unter anderem Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich) kommen am 11. November in Bonn zusammen, um über die Gefährdungslage für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu reden. Und um neue Impulse zu geben für eine vernetzte digitale Gefahrenabwehr.

Als wir im Mai auf unserer telegraphen_lounge das Thema „Digital Defense – mehr Sicherheit durch digitale Abwehr?“ diskutierten, waren geheimdienstliche Spähprogramme wie PRISM oder Tempora noch das, was sie ihrer Natur nach wohl sein sollten: geheim. Doch bereits damals wies Sandro Gaycken, Experte für Cybersicherheit an der FU Berlin, darauf hin, dass er sich mehr Sorgen mache um Cyber Defense als um Cyber Crime – also um den Angriff nationalstaatlicher Akteure als um Angriffe Krimineller. „Aus nationalstaatlicher Perspektive ist natürlich die Verantwortung da, dass man die klassische Sicherheitsaufgabe wahrnimmt und seine Bevölkerung gegen solche Varianten von Angriffen schützt“, so Gayken. Der Journalist Thomas Wiegold sagte: „Wir müssen die Verwundbarkeit dieser Gesellschaft wahrnehmen und bereit sein, auch wenn es Bequemlichkeit und Geld kostet, gegen diese Verwundbarkeit anzugehen.“

Mit den Enthüllungen eines gewissen Edward Snowden kurz darauf hat das Thema dramatisch an Brisanz gewonnen. Kein Tag, in dem PRISM & Co. nicht heiß diskutiert werden. Selbst der ehemalige US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, sonst eher als Hardliner bekannt, sagte dem Spiegel: "Auch hier in den USA sind viele Republikaner und Demokraten darüber besorgt. Und sollten sie das sein? Aber natürlich sollten sie das! Niemand möchte, dass alles, was er tut, sagt oder online treibt, überwacht wird."

Mit genau diesen Themen und ihren Folgen – Angriffe nationalstaatlicher Akteure, aber auch Cyber Crime – wird sich auch der Cyber Security Summit befassen: Unter anderem wird in einer Arbeitsgruppe diskutiert, wie es um das Vertrauen in die digitale Gesellschaft bestellt ist und was getan werden kann, um dieses Vertrauen wiederherzustellen.

Und hier kommt Ihr ins Spiel. Im Vorfeld des Gipfels möchten wir für die einzelnen Arbeitsgruppen Eure Meinungen hören, um sie dann in die Workshops einzubringen. Darum werden wir hier in loser Folge die Themen der einzelnen Arbeitsgruppen vorstellen und dazu Fragen stellen. Gerne möchten wir dazu Eure Antworten hören, die wir dann am 11. November in die Arbeitsgruppen mitnehmen werden.

Thema heute: Vertrauen in der digitalen Gesellschaft

Das Vertrauen in die digitale Welt und in Cybersicherheit bildet die Basis für die Geschäftsmodelle der gesamten Telekommunikations- und Internetbranche. Netz- und Informationsdienste haben sich zu einem wichtigen Faktor für Freiheit, Partizipation, Meinungsbildung und Entscheidungsfindung sowie wirtschaftliches Wachstum entwickelt. Der gegenwärtige Vertrauensverlust lässt dieses wichtige Fundament bröckeln. Wirtschaft und Politik müssen nun gemeinsam daran arbeiten, das verlorengegangene Vertrauen wieder zurückzugewinnen.

  • Was müssen und können Politik und Wirtschaft tun, um Nutzern das Vertrauen in die digitale Welt zurückzugeben?
  • Was kann und sollte der Nutzer selbst tun?
  • Stimmt die These überhaupt? Oder wird hier einfach nur viel Wind um ein Thema gemacht?
  • Wo bestehen die größten Risiken für den Verlust von Vertrauen in die digitale Gesellschaft?
  • Befinden sich Sicherheit auf der einen und Freiheit des Einzelnen auf der anderen Seite in Deutschland in einer vernünftigen Balance?
  • Wie denkt die digitale Gesellschaft in 20 Jahren?

Nutzt die Chance, Eure Meinung in den IT-Sicherheitsgipfel einzubringen.

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