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Martina Morawietz

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Digitalisierung: Einfach.Sauber.Machen.

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Ist die Digitalisierung in den Unternehmen angekommen? Wo besteht Nachholbedarf? Schauen wir in die Praxis: Mittelständler AVANT Gebäudedienste hat seine Kosten mit GPS-Tracking stark gesenkt.

Putzeimer

AVANT bietet die komplette Palette an Dienstleistungen rund um Gebäudereinigung und -management: vom Winter- und Hausmeisterdienst über die Pflege von Grünanlagen bis hin zur Innen-, Glas- und Fassadenreinigung und der Reinigung von Baustellen, Industrieanlagen und Krankenhäusern.

Es gibt Arbeiten, die sieht man nur dann, wenn sie keiner tut. Büro putzen zum Beispiel. Bei uns machen das Profis: praktische Wagen, hochwertige Lappen, erstklassige Reiniger. Der Job ist personalintensiv, da müssen Hilfsmittel und Abläufe perfekt sein. In meinem Job, Kommunikation, kümmere ich mich um das Internet der Dinge. Also um schlaue Dinge, die vernetzt sind und Sensordaten in eine Cloud liefern. In der Cloud werden die Daten ausgewertet und aufbereitet. Beispiel Tracking: Wo ist der Tracker? Wie weit ist er vom Zielort? Muss ich eingreifen, weil etwas schief läuft? Warum erzähle ich euch das? Weil die Gebäudereiniger längst diese schlauen Dinge nutzen, um sich im harten Wettbewerb besser aufzustellen. Und weil die Digitalisierung der Unternehmen langfristig ihr Überleben sichern wird.

AVANT-Fahrzeug

AVANT betreibt zehn Standorte in Thüringen, Sachsen und Bayern. Von der Zentrale in Erfurt aus steuern die Geschäftsführer rund 350 Mitarbeiter zu durchschnittlich 500 Objekten.

AVANT Gebäudedienste zeigt, wie man der Konkurrenz einen Schritt voraus ist

AVANT Gebäudedienste aus Erfurt nutzt GPS-Tracking für die Fahrzeuge seiner Reinigungsteams. Seit gut einem Jahr. Seine Kosten konnte der Mittelständler innerhalb von nur drei Monaten um 15 bis 20 Prozent senken. Früher seien die Teams von A nach F, dann wieder nach B gefahren. Das erzählte mir Geschäftsführer Steffen Lange. Entsprechend der Kundenwünsche. Das GPS-Tracking zusammen mit der Cloud Plattform liefert der Firma nun einen Überblick und Instrumente für eine bessere Routen-Planung. „Wir haben vergeudete Fahrt-Zeiten optimiert, damit auch Lohnkosten und natürlich Spritverbräuche“, sagt Lange.

Bloß nicht am Prozess rütteln?

Im straffen Tagesgeschäft nebenbei eine Prozessänderung aufsetzen? Hut ab. Er habe im Internet nach Infos und Planungs-Unterlagen gesucht, erzählt Lange. Angebote und Referenzen verglichen, rechts und links geschaut. Ein halbes Jahr Lösungen ausprobiert. „Unser Geschäftskunden-Berater bei der Telekom hat uns Drive & Track empfohlen. Das ist eine Partnerlösung der Telekom mit Fleet Complete. Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Telekom war bis dato das beste.“ Das Projekt war natürlich Chef-Sache. Lange hat die Maßnahmen mit seinen Bereichsleitern geklärt. Die Technik war kein Problem: Die Geräte lassen sich einfach in den Fahrzeugen nachrüsten, auch in den Leasing-Fahrzeugen. Bei der Einpflege der Daten ins System hat die Telekom unterstützt. „Die Unterlagen zum Tracking habe ich einmal durchgelesen. Ich habe es einmal erklärt bekommen und schon war das Thema erledigt. Die Mitarbeiter mussten wir schulen, aber auch das war nicht kompliziert.“

Den Wind aus den Segeln nehmen

Es gab anfangs Bedenken seitens der Mitarbeiter, insbesondere zum Datenschutz. „Jetzt werden wir auch noch kontrolliert“, war die Befürchtung. „Wir haben Unterlagen für die Mitarbeiter erstellt und persönliche Gespräche geführt. Dadurch haben sich die Mitarbeiter beruhigt“, berichtet Lange. Natürlich beobachtet der Disponent am Bildschirm auch das Fahrverhalten der Kollegen. Überhöhte Geschwindigkeit bedeutet ein Mehr an Kosten. Das erklärt das Interesse des Betriebs.

Man tut sich am Anfang schwer, etwas Neues einzuführen

Im Tagesgeschäft einen zentralen Ablauf zu ändern, braucht Mut. Es bedeutet Recherche, Investition, Parallelprozesse, Doppelarbeit. Lange ist zufrieden mit seinen Erfahrungen: „Wenn ich die Verbesserungen sehe, hat sich der Einsatz gelohnt.“ Man müsse sich mit der Bedienung des Systems auseinander setzen, rät er. Das lasse Vorbehalte verschwinden. „Sich im Internet belesen, ist der erste Schritt. Der zweite Step sollte ein vernünftiges Gespräch mit den Fachleuten sein. Gute Berater. Weil die kennen sich aus. Ich kann jedem nur empfehlen, diesen Schritt zu gehen. Es lässt sich immer Einsparpotential finden und umsetzen.“

AVANT: mehr Service – weniger Kosten
Seit Sommer 2018 nutzt AVANT Gebäudedienste GPS-Tracking-Geräte für 23 Reinigungs-Fahrzeuge. „Drive & Track powered by Fleet Complete“ heißt das Produkt der Telekom. Die sogenannten Dongles lassen sich einfach und schnell auf die in den Fahrzeugen vorhandenen OBD2-Schnittstellen (On-Board-Diagnose) aufstecken.

Bei spontanen Anfragen hat der Disponent früher alle Teams abtelefoniert. Dann kannte er ihren Standort. Die Route plante er per Online-Karte. Ein Auftrag nach dem anderen. Allerdings gab es wenig Überblick über die Einsatzzeiten der Mitarbeiter.

Per Online-Portal Standortdaten abrufen und Routen planen
Nun liefern die Dongles über die eingebaute SIM-Karte die GPS-Daten des Fahrzeugs. Alle Daten aus dem Tracking fließen in das Drive & Track-Portal in eine übersichtliche grafische Darstellung ein. Dort lassen sie sich unkompliziert auswerten und weiternutzen. Über das Online-Portal erkennt der Disponent Standzeiten der Fahrzeuge am Einsatzort oder anderen Punkten. So kann er bequem optimierte Routen planen. Aus dieser Planung lässt sich zudem die erforderliche Einsatzzeit der Teams feiner abschätzen. Das hilft bei der Vorkalkulation von Aufträgen. Ruft ein Kunde an, wann das Reinigungsteam eintrifft, kann er direkt am Telefon eine Auskunft bekommen. Und für Sonderaufträge kann der Planer einen Mitarbeiter in der Nähe um Erledigung bitten.

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