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Andreas Kadelke

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Netzausbau: Erste Vectoring-Städte gehen an den Start

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Grafik zu Vectoring

Die Telekom Netzoffensive nimmt weiter Fahrt auf: Die ersten zehn Vectoring-Städte sind an den Start gegangen. Vectoring ist eine neuartige Technologie, die den Datenströmen auf dem Kupferkabel zwischen Multifunktionsgehäuse und der Wohnung des Kunden Beine macht – oder konkret: die Bandbreite auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde im Download erhöht. Im Upload sind bis zu 40 Mbit/s drin.

Im ersten Schritt können die Kunden in den zehn Ortsnetzen VDSL mit einer Brandbreite bis zu 50 Mbit/s buchen. Ab der zweiten Jahreshälfte 2014 wird die Bandbreite dann mit Hilfe von Vectoring auf bis zu 100 Mbit/s verdoppelt.

Unser Technik-Chef Bruno Jacobfeuerborn sagte dazu heute in einer Telefonkonferenz mit Journalisten: „Das sind die ersten knapp 77.000 Haushalte, die wir im Rahmen unserer Netzoffensive anschließen.“ Die nächsten 45 Ortsnetze sind laut Jacobfeuerborn bereits terminiert und sollen bis März 2014 schrittweise angeschaltet werden. Dann sollen bereits eine Million Haushalte von unserem Ausbau profitieren können. Und bis Ende kommenden Jahres sollen es dann schon drei Millionen Haushalte in 100 Ortsnetzen sein.

Drei Schritte sind nötig, um schnelles Internet mit Vectoring zu realisieren (siehe auch unsere Grafik oben):

  1. Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Multifunktionsgehäuse wird das Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt. Glasfaser ist das schnellste Übertragungsmedium der Welt. In Glasfaser können Daten in Lichtgeschwindigkeit übertragen werden.
  2. Die Multifunktionsgehäuse (MFG) werden so über das Ausbaugebiet verteilt, dass die Entfernung zwischen Kunde und MFG möglichst gering ist. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit. Im MFG ist Platz für bis zu 800 Internet-Anschlüsse. Hier wird das Signal vom Glasfaserkabel auf eine Kupferleitung übergeben.
  3. Auf der Kupferleitung, die vom MFG zum Kunden führt, kommt die Vectoring-Technik zum Einsatz: Sie beseitigt die elektromagnetischen Störsignale, die es zwischen Kupferleitungen gibt. Dadurch ist mehr Tempo beim Herauf- und Herunterladen möglich.

Mehr Infos über Angebote und Ansprechpartner findet Ihr unter www.telekom.de/schneller.

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