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Sandra Rohrbach

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Wohlstand dank KI

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Das beliebteste Fotomotiv des diesjährigen Digitalgipfels war das Flugtaxi eVTOL. Die elektrisch betriebene, autonom gesteuerte Drohne kann überall landen. Und für einen Flug soll der Passagier nicht mehr zahlen als für eine ICE-Fahrt. Schlüssel für diese neue Art der Fortbewegung ist KI. Die Abkürzung steht für „Künstliche Intelligenz“ und genau diese stand im Mittelpunkt der zweitägigen Konferenz in Nürnberg.

Tim Höttges mit dem Lufttaxi

Beliebtes Fotomotiv des Digitalgipfel: Das Lufttaxi.

Angereist waren neben Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Vielzahl von Spitzenpolitikern, Wirtschaftsvertretern und Wissenschaftlern. Teilweise recht hitzig wurde über „hochfliegenden Ideen“ und konkrete Umsetzungsstrategien diskutiert. Unter den Impulsgebern waren Telekom CEO Tim Höttges und die Vorstandsmitglieder Claudia Nemat und Thomas Kremer.

181205-digitalgipfel-interview

Die künstliche Intelligenz soll in erster Linie dem Menschen dienen, darin waren sich alle Anwesenden einig. Denn sie kann viel Positives bewirken, beispielsweise bei der Früherkennung von Krankheiten, der Unterstützung der Pflege oder beim autonomen Fahren. „Wohlstand für alle, das muss auch das Ziel der Digitalisierung sein“, sagte Merkel und fügte mit einem Augenzwinkern hinzu, dass in Bezug auf KI vieles „noch nicht durchschrittenes Terrain“ sei. Dies bestätigt eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom. Noch bestehe in den Unternehmen zu viel Unsicherheit darüber, was KI bedeute und welchen Nutzen man daraus ziehen könne.

Mahnende Worte kamen auch von Tim Höttges. Man dürfe bei Künstlicher Intelligenz nicht den Anschluss verlieren: „Nur fünf Prozent der in der Cloud verarbeiteten Daten weltweit liegen bei SAP und Telekom. Wir müssen jetzt dafür sorgen, dass der Markt der Daten-Analyse nicht an uns vorbeigeht.“ Claudia Nemat machte deutlich, dass der neue Kommunikationsstandard 5G eine wesentliche Rolle für die neuen Technologien spielen werde. Allerdings wies sie auch weit verbreitete Mythen zurück, wonach 5G die alleinige Voraussetzung für KI oder autonomes Fahren sei. Um die Chancen der Digitalisierung nutzen zu können, ist außerdem Vertrauen nötig. Hier kann KI ebenfalls sehr hilfreich sein. Hackerangriffe und Cyberattacken können durch selbstlernende Systeme vorausgesehen und verhindert werden. „Entscheidungen von KI basieren auf Daten, die nicht manipuliert sein dürfen“, sagte Thomas Kremer.

Auseinander gingen die Teilnehmer der Konferenz mit dem Eindruck, dass Deutschland durchaus tragfähige Strategien für den Einsatz von KI hat. Gerade im Bereich von Wissenschaft und Forschung spielt man hierzulande vorne mit, wie nicht nur das Flugtaxi der Bayerischen Ideenschmiede bewies. Offen blieb allerdings, wann die ersten Teilnehmer mit einer Drohne zu einem der kommenden Digitalgipfel anreisen werden.

Symbolfoto KI

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