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Hubertus Kischkewitz

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ElbeBlogger Dresden: Den Moment teilen – schnell und unmittelbar. Wer noch?

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Ein Smartphone beim Geschwindigkeitstest in der Dresdner Altstadt.

Geschwindigkeitstest in der Dresdner Altstadt

Am zweiten Tag waren die ElbeBlogger in Dresden unterwegs. Ihr Thema: das schnelle mobile Internet mit bis zu 300 MBit/s.

Sonntagnachmittag vor zwei Wochen: Es sind 30 Grad Celsius im Schatten, ich sitze auf einer Bank vor der Pfarrkirche Notre-Dame d'Espérance mache ein Foto vom Jachthafen und poste es mit der wortwitzigen Zeile "Hier #cannes ich es aushalten." auf Instagram. Und Twitter. Fotos von besonderen Momenten in den sozialen Netzwerken zu veröffentlichen ist für mich normal. Gibt es kein Bild auf Instagram, bin ich mir unsicher, ob etwas wirklich passiert ist.

Die letzte Bemerkung mag leicht übertrieben sein, sie beschreibt aber gut mein Nutzungsverhalten im vermeintlich sozialen Teil von diesem Internet. Für den beruflichen Trip nach Cannes habe ich, auch in Vorbereitung einer Ende Juli startenden Europa-Reise mit der Ostseegoere, eine sogenannte EU-Flat in einem Berliner Telekom-Geschäft abgeschlossen. Kein Netz wäre ja auch keine Lösung, sondern eher das Problem schlechthin.

Frommer Wunsch zwischen alter Technik. Manches ändert sich eben nie. ;-) #ElbeBlogger

Ein von Tobias Schwarz (@isrmtrs) gepostetes Foto am 20. Jun 2015 um 2:58 Uhr

Die heutige Station unserer ElbeBlogger-Reise war der Dresdner Altstadt gewidmet und dem LTE-Netz, das die Telekom hier ausgebaut hat. Bis zu 300 MBit/s sind in großen Teilen der Stadt durch die Kombination der Frequenzbänder um 1800 MHz und 2600 MHz möglich. Das Verfahren nennt sich Carrier Aggregation und brachte zumindest mir mit dem LTE-fähigen Samsung Galaxy S6 Edge gute 143,02 MBit/s. Für "Tempo 300" hätte ich ohnehin ein anderes Smartphone gebraucht, etwa das Samsung Galaxy S5 LTE+.

Im Dresdner Zwinger oder auf den Brühlschen Terrassen trafen wir viele, die mit ihren Smartphones fotografierten. Aber wen auch immer wir ansprachen, niemand lud sofort seine Fotos hoch oder versendete sie, so wie ich das mache und auch heute die ganze Zeit über gemacht habe.

Die Gründe waren verschieden. Entweder schreckten die Roaming-Gebühren ab oder die Bilder sollten später in Ruhe noch bearbeitet und dann über das Hotel-WLAN hochgeladen werden. Andere lehnten es grundsätzlich ab, ihre digitalen Fotos zu veröffentlichen. Leute gibt es manchmal, das glaubt man gar nicht. ;-)

Ein Tourist macht Fotos in Dresden.

Touristenfoto Dresden

Wie gesagt, ein Moment kann mir ja irgendwie auch heilig sein, weshalb der Aufwand, ein Foto unmittelbar hochzuladen, für mich lohnenswert ist. "Glaube mir, Tobias, das schnelle Netz in Dresden wird auch von vielen anderen geschätzt", bestätigte mein Mit-ElbeBlogger Hubertus Kischkewitz. "So erst vor wenigen Wochen, beim AC/DC-Konzert im Mai, als 90.000 Konzertbesucher die Netzqualität testeten. Die Telekom hat das Netz ausgebaut, weil der Bedarf definitiv da ist." Nun gut, dass niemand kurz zum mobilen Internet interviewt werden konnte, ist schade für die Möglichkeiten des mobilen Storytelling, aber so kann ich einem anderen medialen Hobby von mir frönen, der Kuration. Auf Instagram habe ich nämlich doch noch aktuell hochgeladene Fotos von Touristen gefunden, die die Sehenswürdigkeiten auch anderen zugänglich gemacht haben. Hier eine kleine Auswahl:

Hallo #Dresden :) #zwinger #dd #familienausflug Ein von @fraupalinka gepostetes Foto am 20. Jun 2015 um 8:12 Uhr

Hallo #Dresden :) nice to meet you!

Ein von Kasey Alms (@adorkable20) gepostetes Foto am 20. Jun 2015 um 8:38 Uhr

#dresden #frauenkirche Ein von @rigadoon gepostetes Foto am 20. Jun 2015 um 8:09 Uhr

Semperoper, Dresden. #dresden #semperoper #sachsen #igdresden #igersdresden #historic #history #architecture #architektur #elbflorenz #dresda #deutschland #germany #germania #allemagne #picoftheday #saxony #barock #sassonia #schönste

Ein von Filippo Boldrini (@filippoboldrini) gepostetes Foto am 20. Jun 2015 um 7:16 Uhr

Das Samsung Galaxy S6 Edge, mit dem ich gerade als ElbeBlogger unterwegs bin, kann zusammen mit einem Surface Pro 3 und der Speedbox LTE mini II, die bis zu 300 Mbit/s ermöglicht, gewonnen werden. Alles zu dem Gewinnspiel erfahrt ihr hier.

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