Karriere

Vielfalt macht uns stark

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Welche Talente man in der Menschenführung braucht, weshalb Frauen bei der Telekom besondere Chancen haben – und warum sie sich manchmal wie eine Zirkusdirektorin fühlt: das Interview mit Elke Anderl, Global Account Managerin bei T-Systems.

Entschuldigung, aber ist der Führungsstil der Telekom von gestern?

Wohl eher dieses Vorurteil. Aber Sie sprechen da durchaus einen wunden Punkt an: In vielen Unis gilt die Telekom noch immer als schwerfälliger Behördenapparat. Wir haben uns in den vergangenen Jahren sehr genau mit dem Thema Führungsstil beschäftigt und haben heute eine Kultur, um die uns viele beneiden. Bei uns ist Leadership eng an unsere Vision gekoppelt, an unsere Kultur. Das Wichtigste: der Teamgeist. Wir erkennen die Leistung jedes einzelnen Mitarbeiters an, aber wir führen auch offene Diskussionen, bei denen Hierarchien keine Rolle spielen. Entscheidungen werden vom gesamten Team getragen – das ist uns besonders wichtig.

Wie wollen Sie neue Talente finden?

Ehrlich gesagt: Wir entdecken beinahe täglich welche – auch im eigenen Unternehmen. Ich habe heute wirklich tolle Möglichkeiten, meine Mitarbeiter zu fördern zum Beispiel in Führungskräftenachwuchs-Programmen. Die Teilnehmer werden dabei sehr früh mit Leitungsthemen vertraut gemacht, sie knüpfen weltweit Kontakte und werden sehr gut betreut. Nach Stationen in Singapur und Japan bin ich heute verantwortlich im Global Account Management unseres Kunden Daimler und betreue das internationale Geschäft in mehr als 20 Ländern. So gesehen bin ich also das beste Beispiel für den Sinn solcher Förderprogramme – das hoffe ich jedenfalls sehr!

Was muss man als Führungspersönlichkeit können?

Ein Team zu führen ist ja viel mehr als managen und verwalten. Ich muss meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Ziele des Unternehmens begeistern können. Im Grunde bin ich als Führungskraft auch so eine Art Zirkusdirektorin: Nur wenn alle optimal gefördert werden, können sie ihr Talent entfalten. Und nur dann sind wir als Team erfolgreich – und die Vorstellung ist ausverkauft.

Wie viele Frauen gibt es in der Führungsetage der Telekom?

Immer noch viel zu wenig – und das ist nicht nur meine persönliche Meinung. Aber das ist ja in anderen deutschen Unternehmen nicht anders, leider. Dass Frauen eine eigene Sicht auf die Dinge haben, die Unternehmen viele Vorteile auch im Wettbewerb bringt, hat sich natürlich auch bei der Telekom herumgesprochen. Die Vielfalt macht uns stark und sorgt für mehr Dynamik.

Auf welchem Weg kommen Frauen nach oben?

Natürlich zählen Leistung und Wille. Aber wer nach oben will, braucht auch soziale Netzwerke. Ein gutes Beispiel ist die neue Talent Acceleration Initiative von T-Systems. Hier werden weibliche Talente innerhalb von drei bis vier Jahren fit gemacht für Positionen im Executive-Bereich. Ein Mentoring-System sorgt dafür, dass die Frauen von den eigenen Verbindungen profitieren. Ähnliche Ziele verfolgt das konzernweite Weiterbildungsprogramm „Strategische Handlungskompetenz für Frauen“. Frauen haben also bei der Telekom ganz besondere Chancen – und das dürfen Sie ruhig als Aufforderung verstehen.

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