Karriere

Karsten Reincke: „Ohne freien Wissenstransfer wären wir noch in der Steinzeit“

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Seit über 20 Jahren entwickelt Karsten Reincke freie Software. Daran hat sich auch nichts geändert, als er vor sechs Jahren zur Telekom stieß. Warum auch: „Die Open Source Community und die Telekom können voneinander nur profitieren“, ist der Fach-Senior Manager überzeugt.

„Es gibt wohl kaum ein Unternehmen, das mit derart riesigen Datenmengen umgehen muss wie die Telekom“, sagt Karsten Reincke. „Wie kriegen die das hin? Das hat mich immer schon interessiert.“ Seit 2003 hat Reincke selbst aktiven Anteil an der Weiterentwicklung der Server- und Client-Technologien, die diese Daten erschließen. So hat er beispielsweise dafür gesorgt, dass das Kundencenter der Telekom seine Webseiten heute erheblich schneller lädt als noch vor drei Jahren. Als Reincke die neue Kundencenter-Technologie für die Open-Source-Gemeinde freigeben wollte, erlebte er im Konzern große Unterstützung von allen Seiten. Auf der CeBIT 2008 schließlich präsentierte die Telekom ein System, das bereits seit Ende 2007 frei zugänglich war.

Dass der 50-Jährige einen großen Teil seiner Freizeit Open-Source-Projekten widmet, hat viel mit Überzeugung zu tun: „Ich möchte der Gesellschaft auch etwas zurückgeben“, sagt der Fan argentinischer Tango-Rhythmen. „Seit der Steinzeit haben wir uns durch Austausch von Wissen fortentwickelt. An diesem Prozess will ich mitwirken.“ Von seinem Arbeitgeber hat er sich darin immer unterstützt gefühlt: „Am meisten freut mich, dass man bei der Telekom die Impulse schätzt, die ich aus der freien Entwicklerszene einbringe.“

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