Karriere

Tokio - Stadt der Superlative

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Katja Niesche arbeitet im Projektmanagement im Bereich Vertriebs- und Service Marketing. Doch im vergangenen Sommer packte sie für drei Monate ihre Koffer, um im Rahmen des Direkteinstiegs bei T-Systems in Tokio zu arbeiten. Im Interview berichtet die 23-Jährige, wie es dazu kam und was sie in Japan erlebte.

Was sagen Sie nach drei Monaten Japan: Kulturschock oder unterscheidet sich das Leben gar nicht so sehr von hier?

Katja Niesche: Es ist tatsächlich alles komplett anders und fremd - doch in den Arbeitsalltag habe ich mich sehr schnell eingelebt. Einige Unterschiede fallen aber auch da stark auf. Zum Beispiel würde sich in Japan niemand anmerken lassen, dass er gestresst ist. Das gilt als extrem unhöflich ebenso wie alle anderen lautstarken Gefühlsausbrüche. Höflichkeit geht den Japanern über alles, sie sagen zum Beispiel nie "nein". Im Job musste ich deshalb lernen, was ein "Ja" auf meine Anfragen wirklich bedeutet: "Wird gemacht", "Mache ich später" oder "Es klappt leider nicht".

Dafür waren sicher gute Japanischkenntnisse nötig?

Katja Niesche: In einer Weltstadt wie Tokio kann man sich mit Englisch eigentlich ganz gut durchschlagen. Im Büro sowieso. Wenn man jenseits der Touristenpfade unterwegs ist, stößt man schnell an die Verständigungsgrenzen. Die Vokabeln, die mir meine Kollegen beigebracht haben, waren dann schon sehr hilfreich. Von einer Konversation in Japanisch bin ich allerdings meilenweit entfernt. Zum Glück sind die Japaner bereits hellauf begeistert, wenn man als Ausländer ein paar Sprachbrocken kann und sich für ihre Sprache und Kultur interessiert.

Wie kam es überhaupt dazu, dass Sie nach Tokio sind und was genau haben Sie bei T-Systems gemacht?

Katja Niesche: Ich wollte immer schon mal für eine Zeit beruflich ins Ausland. Im Rahmen vom Telekom Direkteinstieg besteht die Möglichkeit einer zentralen Förderung und ich habe dann alle Hebel in Bewegung gesetzt, mich über Angebote informiert und die zuständigen Ansprechpartner kontaktiert. Dass ich in Japan gelandet bin, war allerdings Zufall. Kollegen hatten mich auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht, nach Tokio zu gehen und mein Profil sowie die Anforderungen meiner Heimatabteilung passten perfekt zu den Inhalten des Auslandseinsatzes bei T-Systems Japan K.K..

Inwiefern hat Sie der Auslandseinsatz weitergebracht?

Katja Niesche: Den Lebenslauf wertet ein Auslandsaufenthalt mit Sicherheit auf. Positiv für mich ist auch, dass ich zusätzliche Projekterfahrung sammeln und in den Finanz- und Controllingbereich hineinschnuppern konnte. Aber vor allem waren die drei Monate in Tokio eine einmalige Chance, in eine komplett andere Welt einzutauchen. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man merkt, dass man auch in einer fremden Kultur und viele tausend Kilometer von der Heimat entfernt zurechtkommen kann. Kurz: Es war ein unvergessliches Erlebnis und ich würde jederzeit wieder die Koffer packen, wenn sich die Gelegenheit für einen Auslandseinsatz ergeben würde.

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