It’s about attitude! Warum Talent und Fleiß nicht ausreichen

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Es sind zwar schon wieder ein paar Wochen vergangen, aber mit Blick zurück auf die Handball-WM sind mir ein paar Erkenntnisse geblieben, die sich auf jeden Job übertragen lassen. Eine davon: Leidenschaft ist eine wichtige Zutat für Erfolg.

Die deutsche Handballnationalmannschaft gehörte im Januar nicht unbedingt zu den Topfavoriten auf den Gewinn des Weltmeistertitels. Verglichen mit einigen Konkurrenten fehlte unserem Team dieses Mal ein Superstar. Die Prognosen der Fachleute waren daher eher verhalten. Am Ende kämpfte sich die Mannschaft bis zum Halbfinale durch und überraschte selbst Skeptiker durch ihren Kampf- und Teamgeist.

Ein gutes halbes Jahr vorher war bei der Fußball-WM in Russland die Ausgangslage anders. Unsere Mannschaft: gespickt mit Stars aus allen europäischen Topligen. Die Erwartungshaltung ganz klar: Wir erreichen das Finale, der Gewinn der WM schien Formsache. Aber es kam anders, wie Sportfans wie ich leider erleben mussten. Das Team funktionierte nicht. Es fehlte an Leidenschaft, Mut und Teamgeist. 

Weniger Qualität, mehr Erfolg

Was lernen wir daraus? Warum können Teams mit objektiv weniger Qualität trotzdem erfolgreich sein? Talent und Fleiß allein scheinen nicht die Schlüssel für Erfolg zu sein. Es gehört mehr dazu. Die Antwort gibt wieder der Handball. Dagur Sigurôsson, der die deutsche Mannschaft 2016 zum Sieg bei der Europameisterschaft führte, brachte es damals auf folgende Formel:

Leistung = (Talent + Fleiß) x Einstellung

Puzzle-Steine innerhalb einer Silhouette eines Kopfes auf Magenta Hintergrund

Talent und Fleiß allein sind nicht ausreichend - auf die individuelle Einstellung kommt es an

Auch für mich ist nach vielen Jahren als „Trainer“ eines erfolgreichen Inhouse-Beraterteams klar: Selbst mit den besten und fleißigsten Leuten in deinem Team können die Ergebnisse gut aber trotzdem durchschnittlich ausfallen. Als Trainer musst du die Leidenschaft in deinem Team wecken. Deine Leute müssen darauf brennen, Erwartungen zu übertrumpfen, gemeinsam eine „Schippe“ draufzulegen. Und ich betone: Mir geht es dabei nicht um Zeit, die die Kollegen im Job verbringen. Ich möchte keine Rund-um-die Uhr-Beraterinnen und -Berater. Handballer haben auch nur eine Stunde zum Sieg. Wichtig ist vielmehr das individuelle Mindset der Spieler eines Teams.

Unsere Werte: Drive, Trust, Grow

Welche Haltung sollte ein konzerninterner Berater haben? Wie lassen sich entsprechende Werte und Elemente für uns definieren? Weil wir in unserem Team maximal partizipativ arbeiten, haben wir über die Antworten auf diese Fragen intensiv und in mehreren Runden im Team diskutiert. Das gemeinsame Ergebnis dieses intensiven Austauschs rund um die Frage nach den optimalen Zutaten für erfolgreiche Teams: DRIVE - TRUST - GROW.

Mut zu eigenständiger Meinung

Drive zeigt sich in unserer hohen intrinsischen Motivation, Themen zu treiben und beste Ergebnisse für die Deutsche Telekom und unsere Kunden zu erzielen. Es geht im Kern um die Frage, wie wir mit unseren Kunden zusammenarbeiten möchten. Um es ganz klar zu sagen: In unseren Projekten wollen wir nicht auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Sondern gestalten, die Richtung mitbestimmen, unseren Kunden alternative Sichtweisen anbieten. Dafür brauchen wir Expertenwissen, aber vor allem den Mut zur eigenständigen Meinung. Das hat mein gesamtes Team verinnerlicht, schon unsere jungen Beraterinnen und Berater setzen dank unseres Drive-Prinzips in ihren Projekten entscheidende Impulse.

Ergebnis: Wissen und Mut machen uns zu wichtigen Treibern im Veränderungsprozess der Telekom.

Fünf Hände kreuzen sich über einem Arbeitstisch

Germeinsame Werte machen uns erfolgreicher

Mitarbeiter stärker machen

Trust bedeutet für uns, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Menschen trauen, ihre Ideen einzubringen und andere damit zu inspirieren. Heißt: Meine Führungskollegen und ich sehen es als wichtige Aufgabe, unsere Leute aufzubauen und sie stärker zu machen. Zu uns kommen großartige Talente, wir müssen die Basis dafür schaffen, dass sie sich weiterentwickeln können. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist, dass wir uns gegenseitig offen die Meinung sagen und uns mit Feedback unterstützen. Selbstverständlich ist das keine Einbahnstraße von oben nach unten: Im CSP geben junge Kolleginnen und Kollegen auch erfahrenen Kräften konstruktives Feedback– das erwarten wir regelrecht von ihnen. Klar: Wer sich ausprobiert, macht auch mal Fehler. Natürlich klappt am Anfang nicht alles. Aber bei uns muss niemand Angst vor einem Fehler haben. Wir haben eine Fehlerkultur implementiert. Denn ich brauche aktive Mitarbeiter und Führungskräfte. Mir ist lieber, wenn sie dabei auch mal einen Fehler riskieren als dass sie aus Angst vor einem Patzer die Hände in den Schoß legen. 

Ergebnis: Mit dem Trust-Prinzip sind Arbeitszufriedenheit und Produktivität bei uns gestiegen.  

Alle wollen wachsen

Grow beschreibt unseren persönlichen Wachstumspfad. Wir alle – meine erfahrenen Beraterkollegen wie die jungen Nachwuchskräfte – wollen uns weiterentwickeln – persönlich, methodisch und fachlich. Wir sind wissensdurstig. Unsere Neugier auf neue Herangehensweisen, Techniken und Sichtweisen ist groß: Wir haben Spaß an komplizierten Themen wie 5G oder Künstlicher Intelligenz: Wir tauschen uns dazu regelmäßig mit Experten aus und recherchieren unermüdlich. Denn wir wollen und müssen mit unseren Kunden auf Augenhöhe sein. Meinen Kolleginnen und Kollegen geht es aber nicht nur darum, die eigene Entwicklung voranzutreiben. Uns erfahrene Kräfte freut es genauso, wenn wir sehen, wie unsere Nachwuchsberaterinnen und -berater immer stärker glänzen. Wir sind stolz, wenn der andere wächst. Und tun alles dafür, dass er es tut. Wir investieren viel Zeit: Wöchentlich diskutiert jeder Mitarbeiter mit seinem Vorgesetzten über die Projektfortschritte und seine persönliche Weiterentwicklung.

Weil wir das Grow-Prinzip konsequent leben, wachsen wir regelmäßig über uns hinaus und erzielen nachhaltigen Impact. Daher setzen sich in Bewerbungsgesprächen immer die Kandidatinnen und Kandidaten durch, die besonders wissensdurstig und ambitioniert sind.

Gemeinsame Werte machen erfolgreicher

Drive, Trust, Grow: Solche Werte lassen sich nicht verordnen. Wir leben diese Werte. Sie gehören zum Markenkern des Center for Strategic Projects. Wir sorgen gemeinsam dafür, dass wir diese Werte schützen und weiterentwickeln. Denn sie fördern die Leidenschaft, die nicht nur der isländische Handballtrainer Sigurôsson für so entscheidend hält. Genau deshalb ist unsere Mannschaft so erfolgreich.

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