Internationale MINT Frauen gekürt!

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Internationale MINT Frauen gekürt

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Im fünften Jubiläumsjahr des Frauen-MINT-Awards wurden zahlreiche internationale Abschlussarbeiten eingereicht. Künstliche Intelligenz (KI) erwies sich als klarer Favorit. Einmal mehr zeigt sich, wie viel Potential im MINT Nachwuchs liegt.

Gesellschaftlich und wirtschaftlich nimmt die Bedeutung der MINT-Fächer (Mathe, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) weiter zu. Mit dem Award fördert die Telekom den weiblichen Nachwuchs.

Die Gewinnerinnen überzeugten nicht nur die Jury, sondern begeisterten am Mittwoch das Publikum bei der Preisverleihung. Von 114 Bewerbungen für die Themen Internet der Dinge (kurz IoT), KI, Cyber Security und Netze der Zukunft waren 43 Prozent internationale Bewerbungen. Unter den glücklichen Gewinnerinnen waren Absolventinnen aus Malysia, Pakistan und Polen.

Schirmherrin Claudia Nemat liegt die Patenschaft für diesen Wettbewerb sehr am Herzen. Die Auszeichnungen machen Leistungen von Frauen sichtbar, die sonst im Verborgenen bleiben. In ihrer Laudatio lobte sie den mutigen Ansatz der Gesamtsiegerin Karolina Stosio, die in ihrer Arbeit erklärt, wie KI ein Bild anhand minimaler Informationen erkennen kann. Konkret hat die Absolventin sogenannte Deep Neural Networks analysiert und damit die derzeit am meisten gehypte Technologie beim Thema KI. Ihre Erkenntnisse sind ein Beispiel dafür, was wir brauchen, damit KI nicht zur Black Box wird und wir die neuen Technologien besser verstehen. Dieser innovative Ansatz wurde mit 3.000 Euro Preisgeld belohnt.

Das Juryteam Anette Bronder, Antje Williams, Dr. Jan Hofmann und Thomas Tschersich zeigte sich begeistert von den Gewinnerinnen. Es waren spannende und herausfordernde Arbeiten dabei, die anwendungsnah und greifbar brandaktuelle Themen aufgriffen.