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Duales Studium Telekommunikationsinformatik: viel Wissen in kurzer Zeit

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Das duale Bachelorstudium der Telekommunikationsinformatik bietet die Chance, sehr unterschiedliche Arbeitsfelder kennenzulernen.

Jannik-Andreas

Jannik und Andreas sind duale Studenten der Telekommunikationsinformatik. Beide sind für das Bachelorstudium nach Nürnberg gezogen, wo der praktische Teil stattfindet. Für den akademischen Part besuchen beide die Hochschule für Telekommunikation in Leipzig. 

Im Interview erzählen die beiden, wie sie zum dualen Studium kamen und was ihnen daran besonders gefällt.

Warum habt ihr euch für ein duales Studium bei der Deutschen Telekom entschieden?

Jannik: Für mich war von Anfang an klar, dass ich in die technische Richtung gehen will. Bei der Internetsuche nach passenden Ausbildungsstellen bin ich schnell auf die Telekom gestoßen. Der duale Studiengang Telekommunikationsinformatik war der erste, der mich richtig begeistert hat. Ich habe gemerkt, wie sehr mich das Thema Telekommunikation interessiert. Außerdem fand ich die starke internationale Ausrichtung des Unternehmens spannend. Da musste ich nicht mehr lange überlegen.

Andreas: Ja, mir ging es ähnlich. Mich hat auch die große Themenvielfalt überzeugt. Hier habe ich während meines Studiums die Möglichkeit, ganz unterschiedliche Arbeitsfelder kennenzulernen. Das können kleinere Unternehmen in dieser Form nicht bieten.

Wie lief der Bewerbungsprozess ab? 

Andreas: Ich habe mich über die Karriereseite der Telekom beworben. Kurz danach wurde ich zu einem ersten Gespräch eingeladen, das mein jetziger Ausbilder mit mir geführt hat. In der zweiten Runde stand ein Online-Persönlichkeitstest an. Schließlich musste ich mich noch in zwei Abteilungen, die als mögliche Einsatzorte infrage kamen, persönlich vorstellen. In einer der beiden arbeite ich jetzt: im Bereich Network und Service Operations für SMS und SMS-basierte Dienste.

Jannik: Bei mir ging es mit dem Online-Persönlichkeitstest los, gefolgt von einem eintägigen Assessment Center. Anschließend habe ich drei Bewerbungsgespräche mit den Leitern verschiedener Abteilungen geführt. Für einen Schüler ohne Arbeitserfahrung wie mich war das am Anfang ein Sprung ins kalte Wasser. Aber im Nachhinein betrachtet ist er Prozess wirklich sinnvoll, denn ich bin genau in der Abteilung gelandet, die am besten zu mir passt.

Wie sieht ein normaler Tag bei euch aus?

Jannik: Mein Arbeitstag beginnt gegen acht Uhr. Zuerst checke ich meine Mails, und dann liegen oft administrative Aufgaben an, zum Beispiel Reisekostenabrechnungen. Um neun Uhr finden die ersten Telefonkonferenzen statt, um Absprachen mit Kollegen zu treffen. Den Tag über gibt es dann immer genug zu tun. Langeweile kommt selten auf, denn je nach Projekt fallen ständig neue Aufgaben an. Und wenn man mit einer Sache nicht weiterkommt, dann setzen wir uns auch mal zu dritt zusammen und suchen nach einer geeigneten Lösung. Zwischendurch kann ich auch an meiner Bachelorarbeit schreiben.

Andreas: Mein Job ist es, Probleme zu lösen. Die Aufgaben reichen dabei vom Einführen neuer Softwaresysteme bis zum Beheben von Konfigurationsfehlern. Meist läuft das so ab: Man erklärt mir das Problem und schildert, wie es eigentlich laufen sollte. Ich mache mich kundig und eigne mir das nötige Hintergrundwissen an. Am Anfang war das alles sehr zeitaufwendig, aber je länger ich dabei bin, desto besser weiß ich, wie ich das Problem in den Griff bekomme.

„Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn man ein kniffliges Problem endlich gelöst hat.“

Was macht euch am meisten Spaß?

Andreas: Jede Aufgabe ist eine neue Herausforderung – und eine Chance für mich, zu lernen. Das mag ich an der Arbeit. Und es ist schon ein tolles Gefühl, wenn man ein kniffliges Problem endlich gelöst hat.

Jannik: Es ist sehr spannend, wenn ein neues Projekt ansteht, auf das man sich erst mal einlassen muss. Wenn zum Beispiel ein neues System eingeführt wird und man noch gar nicht weiß, wie es am Ende aussehen soll. Da muss man Ideen haben und genau überlegen, welcher Schritt jetzt als nächstes dran ist. Ich habe sogar ein kleines „Labor“ aufgebaut, wo ich meine Ideen erst mal testen kann, bevor sie dann in das eigentliche Projekt einfließen. 

Und was macht ihr nicht so gerne?

Andreas: Ich beschäftige mich nicht so gerne mit Aufgaben, die mich kaum herausfordern. Aber manchmal muss man so etwas eben auch machen, das gehört zum Arbeitsleben dazu.

Jannik: Ich finde es schade, wenn ich in Projekten kaum eigene Ideen einbringen kann. Das kommt zum Glück aber nur selten vor.

Welche Fähigkeiten sollte man für ein duales Studium auf jeden Fall mitbringen?

Jannik: Das Interesse an IT und die Bereitschaft, Neues zu lernen. Denn gerade am Anfang muss man sich innerhalb kürzester Zeit viel Wissen aneignen.

Andreas: Man sollte sich auch gut organisieren können und ein gewisses Maß an Selbstdisziplin mitbringen. Denn im dualen Studium ist es wichtig, neben der Arbeit auch noch ausreichend Zeit für Lernphasen und Studienarbeiten zu haben.

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