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"Spiel der Drohnen" hat erst begonnen

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T-Mobile Netherlands betritt technologisches Neuland und setzt jetzt Drohnen für die Netzwartung ein. Das spart viel Zeit und Geld, wie Jeffrey Leentjes und Cliff Sullivan erläutern.

Der Einsatzt von Drohnen wird kontrovers diskutiert. Bei T-Mobile Netherlands gehört die Arbeit mit Drohnen jetzt zum Alltag. Für welche Zwecke werden sie eingesetzt?

Cliff Sullivan: Die Drohnen ermöglichen uns die Vogelperspektive und daher setzen wir sie bei der Inspektion unserer Antennen ein. Statt mit schweren Hebebühnen und Kränen zu arbeiten, lassen wir unsere relativ kleinen Drohnen einfach an den Antennenmästen hochfliegen, um die Bilder, Videos, Daten und Messwerte zu erfassen, die wir für die Qualitätsüberprüfung benötigen. Wir sind der erste Betreiber Europas, der Drohnen für diese Zwecke nutzt, und das erste Telekommunikationsunternehmen weltweit, das seine eigenen Drohnenpiloten ausbildet.

Jeffrey Leentjes: Auf diese Weise sparen wir viel Zeit und Geld und zudem ist die Nutzung der Drohnen sehr umweltfreundlich durch die geringe CO2-Emmission. In der Pilotphase haben wir unsere Drohne in einem Fußballstadion getestet. Früher hätte es fast eine Woche gedauert, alle Antennen auf dem Dach und an den Flutlichtmasten des Stadions zu testen. Unsere Drohne braucht dafür nur 15 Minuten. Und noch wichtiger als der Kostenvorteil ist der Sicherheitsfaktor, denn schließlich ist es weitaus gefährlicher, die Masten hochzuklettern oder jemanden auf einem Hubsteiger bis ganz nach oben zu fahren.

Die Drohnentechnologie gibt es ja schon seit längerer Zeit. Warum machen Sie gerade jetzt davon Gebrauch?

Leentjes: Effizienzsteigerungen waren noch nie so wichtig wie heute. Der 4G-Netzausbau bei T-Mobile Netherlands läuft zur Zeit auf Hochtouren. Das heißt natürlich auch, dass alle unsere Standorte in kürzester Zeit überprüft werden müssen. Mit traditionellen Methoden wäre das für unsere Inspektoren nahezu unmöglich. Mit den Drohnen können wir schneller und sicherer arbeiten und dabei sogar noch mehr Messwerte erfassen als bisher.

Cliff, Sie sagten, dass T-Mobile Netherlands als erstes Telekommunikationsunternehmen eigene Drohnenpiloten ausbildet. Heißt das, dass Sie Stellen für "Drohnenpiloten" online ausschreiben?

Sullivan: Nein, nicht ganz. Drohnen sind ein Hilfsmittel, das für viele verschiedene Zwecke eingesetzt werden kann - Anntenneninspektionen sind da nur der Anfang. Die Standortinspektoren und -techniker, die Drohnen bei ihrer Arbeit nutzbringend einsetzen können, erhalten eine entsprechende Spezialausbildung. Die Drohnen können sogar über dem Meer in Ufernähe für Netzprüfungen genutzt werden. Das ist mit einer Hebebühne natürlich nicht möglich. Mit Drohnen kann auch auf Großveranstaltungen die Sichtlinie zwischen Masten überprüft werden. Das ist nur ein weiteres Beispiel dafür, wie Drohnen uns bei der Netzqualitätssicherung helfen können.

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