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Cloud Computing braucht offene Standards

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Cloud Computing, die Bereitstellung von Software und Rechenleistung aus dem Netz, war Thema einer internationalen Konferenz des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in Köln. Telekom-Chef René Obermann forderte einheitliche offene Standards für diesen Wachstumsmarkt.

"Gewünscht sind flexible Systeme, einzusetzen je nach Auftragslage, zu bezahlen je nach Bedarf - fast so einfach wie der Strom aus der Steckdose", beschrieb Obermann die Vorteile von Cloud Computing. T-Systems, die Großkundensparte der Telekom, bedient heute schon mehr als 300 Großkunden mit IT-Dienstleistungen aus der "Wolke". Das Geschäft wächst schnell und hat enormes Potenzial: Experten erwarten, dass die Umsätze mit Cloud-Diensten in vier Jahren 55 Milliarden US-Dollar erreichen.

Schlüssel-Voraussetzung dafür sei eine robuste Infrastruktur, betonte Obermann: "Am Ende ist für den Erfolg von Cloud Computing vor allem entscheidend, ob und dass die IT in der Wolke funktioniert. Und zwar rund um die Uhr." Hier hätten integrierte Anbieter wie die Telekom, die mit eigenen Netzen eine Servicequalität von Ende zu Ende sicherstellen können, einen klaren Vorteil, so Obermann.

Unterstützung von Microsoft-Chef Steve Ballmer Vor allem Firmen, die geschäftskritische Anwendungen aus der Cloud beziehen wollen, verlangten nach Rechtsicherheit und garantierten Standards für Qualität und Stabilität, so Obermann. Das gelte gerade für die Datensicherheit. Deshalb seien die strengen deutschen Bestimmungen zum Datenschutz ein Standortvorteil für die "Cloud Made in Germany". Dass Deutschland eine der führenden Nationen bei der Entwicklung und Anwendung von Cloud Computing sein werde, bekräftigte auch Microsoft-Chef Steve Ballmer. In seiner Rede betonte er, dass Cloud Computing den IT-Markt grundsätzlich verändern werde. Ab 2012 würden mehr als 90 Prozent der Microsoft-Entwickler an Anwendungen und Technologien für die Cloud arbeiten, kündigte Ballmer an.

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