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Ein Gefühl der Hoffnung

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Unter dem Titel "Fragile Sense of Hope“ präsentiert die Deutsche Telekom erstmalig Teile ihrer Sammlung, Art Collection Telekom. Die Ausstellung gewährt Einblicke in die erzählerische Kraft der Kunstszene Ost- und Südosteuropas und ist vom 10. Oktober bis zum 23. November geöffnet („me Collectors Room“ der Stiftung Olbricht in Berlin, Auguststraße 68, Di-So, jeweils 12-18 Uhr).

“Fragile Sense of Hope“ vermittelt das ästhetische und intellektuelle Abenteuer der Entstehung einer jungen Sammlung, die ihren Schwerpunkt auf zeitgenössische Kunst aus Ost- und Südosteuropa legt. Die Ausstellung gibt Einblicke in die erzählerische Kraft einer Kunstszene, die nach wie vor weitgehend unbekannt ist. Sie bietet Überraschungen und Entdeckungen auf einem hohen künstlerischen Niveau, das häufig von einer anderen, osteuropäischen, kunstgeschichtlichen Entwicklung bestimmt wird. Vierjähriger Aufbau Mit der Sammlungstätigkeit möchte die Telekom die spannenden künstlerischen Entwicklungen in den Ländern Osteuropas mit verfolgen und die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen nach dem Fall des Eisernen Vorhangs beleuchten. Aufgebaut wird die Art Collection Telekom seit 2010, sie erstreckt sich über sämtliche Medien wie Zeichnung, Malerei, Fotografie und Video/Film. Seit Beginn der Sammlungstätigkeit haben sich bestimmte Schwerpunkte und Erzählstränge entwickelt, die in der Ausstellung „Fragile Sense of Hope“ mit 70 Werken von 25 Künstlerinnen und Künstlern abgebildet werden. Der Titel der Ausstellung ist einem Werk von Šejla Kamerić entliehen. Er bringt den Grundtenor einer gesamten Region zum Ausdruck. Formen der Selbstinszenierung Die Ausstellung erweitert damit den Horizont unserer Wahrnehmung und regt zum Nachdenken an, auch über die Zerbrechlichkeit vieler privater und öffentlicher Hoffnungen in Europa. Drei Generationen sind in der Art Collection Telekom vertreten. Ein Augenmerk liegt auf der Förderung jüngerer Künstlerinnen und Künstler. Zu ihnen zählt Zofia Kulik (* 1947 in Wrocław, Polen). Ihre Abschlussarbeit an der Akademie der bildenden Künste in Warschau, Instead of Sculpture: Lady Halina and Cones, 1968/1971, war ein rebellischer Akt gegen die vorherrschende akademische Unterrichtsform. Vergessen und Erinnern Die Ausstellung zeigt drei weitere Selbstporträts der bosnischen Künstlerin Šejla Kamerić (* 1976 in Sarajevo, Bosnien und Herzegowina). Das Auseinanderbrechen der Republik Jugoslawien und die daraus resultierenden kriegerischen Auseinandersetzungen sind der Hintergrund vieler ihrer Werke. In den Kriegsgebieten und während der fast 1.400 Tage dauernden Belagerung von Sarajevo von 1992 bis 1995 schützten viele Bewohner die Fensterscheiben vor dem Zersplittern mittels Klebeband, das nach dem Abziehen unregelmäßige Spuren zurückließ. Die unterschiedlichen Strukturen, diagonale, vertikale oder gitterartige, zitiert die titelgebende Arbeit der Ausstellung Fragile Sense of Hope, 2013. Vergessen und Erinnern – Identität und gesellschaftliche Verantwortung Positionen mit Rahmenprogramm Die fünf genannten künstlerischen Positionen können stellvertretend für die verschiedenen Fragen stehen, die in der Ausstellung anklingen: Das Vergessen und Erinnern, die Re- Konstruktion von Geschichte, Fragen der Identität und der gesellschaftlichen Verantwortung sowie die Entwicklung einer neuen Formensprache. Begleitend zur Ausstellung wird ein Rahmenprogramm angeboten, das in Kooperation mit dem Polnischen Institut und dem Rumänischen Kulturinstitut entwickelt wurde.

Zu sehen ist die Ausstellung vom 10. Oktober bis zum 23. November im „me Collectors Room“ der Stiftung Olbricht in Berlin, Auguststraße 68. Öffnungszeiten: Di-So, 12-18 Uhr.

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