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Martina Morawietz

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Teiglinge, Tomaten und Tiefkühlkost gemeinsam auf Tour

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Teiglinge, Tomaten oder Tiefkühlware haben jeweils andere Anforderungen an Kühlung. Dennoch fahren diese Lebensmittel mit demselben LKW sicher zur Filiale. Teure Kühllastwagen gehören der Vergangenheit an. Ein smarter Tracker meldet Position und Zustand der Ladung über das Netz der Telekom in die Cloud. Er macht Logistik-Planung effizient. Das optimiert die Bestandsführung der Thermobehälter. Außerdem senkt es Sprit- und Fuhrparkkosten.

Thermobehälter im Supermarkt.

Mit der Tracking Komplettlösung bleibt die Kühlkette von Aufladen bis Ausliefern transparent.

Welke Salatblätter? Gammeliger Fisch? Keine Spur davon! Im Supermarkt finden Kunden stets frische Lebensmittel. Ausgeklügelte Logistik-Prozesse stellen dies sicher. Mit der Tracking-Lösung der 4smartlogistics GmbH lassen sich Frischware und Tiefgekühltes in den Thermobehältern automatisiert überwachen. Ende-zu-Ende können ihre Kunden europaweit sämtliche Arten von Gütern und Lade-Behältern verfolgen: Standort, Temperatur, Erschütterungen werden über die Cloud an eine Web-Plattform gemeldet. Damit können Abweichungen auf dem Weg zum Supermarkt erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Dank Tracking bleibt die Kühlkette von Aufladen bis Ausliefern transparent. Die Einhaltung der Vorschriften zu Hygiene und Sicherheit ist nachweisbar. Teure spezielle Kühllastwagen sind damit passé. Die flexiblere Nutzung des Fuhrparks und der Behälter verringert Leerfahrten. Das senkt den Verbrauch von Kraftstoff und Kosten. 4smartlogistics bietet die smarten Tracker über das Vertriebsnetz der Deutschen Telekom als Partnerlösung an.

Weniger Fehler dank verschlankter Prozesse

4smartlogististics hat sich auf das Tracking von Gütern ohne eigene Stromversorgung spezialisiert, auch aus Gebäuden heraus. Wo ist der LKW mit den Lade-Behältern? Ist die Kühlkette intakt oder unterbrochen worden? Wann ist eine kritische Temperatur erreicht, wie lang war das? Gab es starke Erschütterungen? Ist die Ware beschädigt? Muss ich Ersatzware besorgen und die Versicherung verständigen? Ist die Ware ausgeliefert worden? Kann die Abrechnung erfolgen? Ist der Ladungsträger zurückgekommen? Kann er in die Reinigung? „Kunden, die die 4smartlogistics Komplettlösung für Warenzustandsprüfung nutzen, kennen stets Standort und Zustand ihrer Waren. Sie schalten Fehlerursachen aus, verschlanken Prozesse und können ihre Qualität nachweisen und verbessern“, führt Franz Lesch aus, Geschäftsführer 4smartlogistics.

„Mehrwert für den Kunden“

Das System basiert auf den Trackern des Telekom Partners SLOC GmbH. Durch die exakt auf 4smartlogistics angepasste Software lassen sich die Geräte individuell auf die Kundenbedürfnisse einrichten. „Die Umsetzung dieser Komplettlösung ist ein gutes Beispiel dafür, was wir unter IoT-Ökosystem verstehen“, erklärt Rami Avidan, Geschäftsführer der Deutsche Telekom IoT GmbH. „Wir arbeiten mit Partnern und Kunden zusammen, um bessere Lösungen zu schaffen. So erreichen wir wirklich den Mehrwert, den Kunden suchen. Unser IoT Hub als neuer Dreh- und Angelpunkt für alle Akteure der IoT-Welt ist künftig perfekt für diese Art der Zusammenarbeit geeignet.“

Keine eigene Infrastruktur erforderlich

Dank eingebauter Sensorik erkennt der Tracker über Bewegungen und die Verläufe der Temperatur, in welchem Prozess er sich befindet. Je nach Prozess-Schritt springt er in die jeweilige Tracking-Logik für Tiefgekühltes oder Fleisch ebenso wie Salat. Die Logik ist vorgegeben und konfigurierbar. Die DIN-konform gesammelten Daten übermittelt er über das 2G- oder das Maschinen- und Sensorennetz NarrowBand IoT (NB-IoT) der Telekom. Der Funkstandard NB-IoT ist speziell für Anwendungsfälle im Internet der Dinge entwickelt. Er nutzt das öffentliche Netz, eigene Infrastruktur muss nicht aufgebaut werden. Mit NB-IoT ist Ortung und Übermittlung von Daten aus Gebäuden kein Problem. NB-IoT ist sehr energieeffizient, so dass in Kombination mit der Hardware der SLOC eine Laufzeit von bis zu drei Jahren möglich ist. Mit dem gerade erfolgten Ausbau ihres Partnernetzwerkes kann die Deutsche Telekom NB-IoT in 18 Ländern Europas anbieten – wichtig für internationalen Warenverkehr. Für die sichere Anbindung ans private Unternehmensnetz sorgt Mobile IP VPN, also eine geschlossene Benutzergruppe innerhalb des Mobilfunknetzes. Dieser sichere Kanal nutzt das Internet für die Übertragung der Daten.

Skalierbare Lösung

Die Lösung ist skalierbar: Pro Funkzelle lassen sich mehr 10.000 Tracker anbinden. Die 4smartlogistics Cloudplattform kann wesentlich stärker hochfahren. Die Tracker haben eine eigene Stromversorgung. Schnittstellen ermöglichen die Anbindung an vorhandene Kunden-Systeme (ERP). Das Tracking-Prinzip funktioniert für alle Ladungsträger und Güter. Auch teure Sonderladungsträger der Automobilbranche können damit leichter gesteuert werden.

Kontakt: Der direkte Draht zum IoT-Portal der Telekom

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