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Telekom-Kundin testet Tolino

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Susanne Thielke ist eine von tausend Verbrauchern, die für die Telekom Innovation Laboratories Neuentwicklungen testen und bewerten. Zum Beispiel das Tolino-Tablet ("tolino tab"). Damit greifen Kunden auf E-Books zu, genauso wie auf Videos und Millionen Lieder. Die Berlinerin schildert, wie sie die Tests erlebt hat.

Die Telekom Innovation Laboratories richten ihre Neuentwicklungen eng nach den Wünschen der Anwender aus. Dazu gibt es ein eigenes Team, das sich "User Driven Innovation" nennt und Telekom-Interessierte wie Sie befragt. Wie sind Sie in Kontakt gekommen?

Susanne Thielke: Das lief über einen Telekom Shop. Es ist schon ein paar Jahre her, da sprach ein Verkäufer mich darauf an, ob ich Innovationen mag. Und ob ich als mögliche Anwenderin neue Entwicklungen ausprobieren möchte. Weil ich das spannend finde, war ich sofort Feuer und Flamme. Dann habe ich einen Workshop zu Entertain mitgemacht. Damals haben uns die Telekom-Fachleute rund um TV-Apps und zur Fernbedienung befragt.

Dann wurden Sie Ende 2012 erneut eingeladen …

Susanne Thielke: Ja, das war spannend. Alles war noch geheim und es gab gleich mehrere Termine, zusammen mit anderen Testern. Wir wurden zum Beispiel gefragt, wie wir unseren eigene, persönliche PC-Oberfläche aufbauen würden.

Und, wie sähe Ihrer aus?

Susanne Thielke: Ich hatte damals spontan meinen "Suse-PC" beschrieben. Der wäre "quadratisch, praktisch, gut" und enthielte von all meinen Interessen etwas. Also zum Beispiel Basteln, Bücher, Kochen, Technik und Nachrichten. Sie sehen: Die Telekom-Kollegen haben mit dieser Aufgabe ganz schön viel darüber erfahren, was für ein Anwendertyp ich bin.

Wie ging es dann weiter?

Susanne Thielke: Dann wurde es konkreter. Wir erfuhren, dass es um E-Reader ginge. Was uns dabei wichtig wäre. Und was wir anders machen würden gegenüber den E-Readern, die es schon auf dem Markt gibt. Wir waren uns in der Runde ziemlich schnell einig, worauf es ankommt.

Nämlich?

Susanne Thielke: Das Wichtigste: keine geschlossene Bücherwelt oder feste Bindung an ein bestimmtes Format. Sondern vielmehr die Möglichkeit, Bücher frei auszuwählen und jedes Format lesen zu können. Alles war noch streng geheim und wir erfuhren erst später, dass es um den Tolino Shine ging. Dann, als der Tolino Shine auf dem Markt war, hatte ich wieder eine Einladung im Briefkasten. Diesmal waren es Einzelsitzungen, und es ging um ein Tablet. Ich sollte mit einem Gerät verschiedene Aufgaben lösen, also beispielsweise zeigen, wie schnell ich zum Inhaltsverzeichnis komme. Außerdem habe ich einige Punkte angesprochen …

Zum Beispiel?

Susanne Thielke: Alles war ja noch mitten in der Entwicklung, wie ich wusste. Und da war mir vieles aufgefallen. Die Startseite etwa war unübersichtlich, weil irgendwelche Angebote in meinen Augen völlig überdimensioniert dort platziert waren. Bei manchen Buttons war unklar, welche Funktionen sich dahinter verbergen sollten. Auch fehlten mir anfangs klare Rubriken, um mich zu orientieren. Das sah bei den nächsten Sitzungen schon viel besser aus. Die Entwickler griffen mein Feedback also direkt auf. Jetzt ist das gut gelöst durch die prominent gesetzten Reiter "Lesen", "Hören" und "Sehen" auf der Startseite. Die Seite "erschlägt" einen also nun nicht mehr.

Wurde denn alles eins zu eins umgesetzt, was Ihnen aufgefallen war?

Susanne Thielke: Nein, manches ist geblieben. Zum Beispiel der Hinweis in der eigenen Bibliothek, zu wieviel Prozent ich ein Buch bereits gelesen habe. Das finde ich überflüssig. Aber meine Ansprechpartner bei den Telekom Innovation Laboratories haben mir erklärt, dass viele andere Anwender dies begrüßt hatten.

Wie lautet Ihr Fazit?

Susanne Thielke: Heute kann ich sagen, dass ich mich im Tolino-Tablet wiederfinde. Das Ganze hat mir Spaß gemacht und auch das fertige Produkt gefällt mir gut.

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