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Telekom will noch stärker mit Israel kooperieren

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Der "Israeli-German Innovation Day" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ist eine Plattform für erfolgreiche Kooperationen beider Länder. In seiner Keynote warb Telekom-Chef René Obermann am Montag in Berlin für eine neue Innovationskultur.

Im Fokus des "Israeli-German Innovation Day 2010" stand die bilaterale Zusammenarbeit vor allem in den Zukunftsfeldern Nachhaltigkeit, Lebenswissenschaften und IKT (Informations- und Telekommunikationswirtschaft). Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle sagte in seiner Begrüßung, dass Israel mit seiner beeindruckenden Innovationskraft ein wichtiger Partner für Deutschland sei. "Der Bedarf beider Länder an Spitzentechnologien sowie ihre Fähigkeit, gute Ideen schnell in marktfähige Produkte zu übersetzen, eröffnet hervorragende Chancen für den Ausbau der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen". Für die Deutsche Telekom gelten weltweite Kooperationen als Schlüssel zum Erfolg bei der Entwicklung zukunftsfähiger Innovationen und der Erschließung neuer Märkte. "Die Telekom und Israel haben in der Vergangenheit sehr offen und vertrauensvoll zusammengearbeitet - zum Vorteil beider Seiten. Ich freue mich auf die weitere Entwicklung", erklärte René Obermann. Obermann wirbt für neue Innovationskultur Seit mehr als 15 Jahren profitiert der Konzern von der israelischen Innovationskraft, beispielsweise in der Kooperation mit Entwicklern und Lieferanten. 2006 eröffneten die Telekom Laboratories gemeinsam mit der Ben-Gurion-Universität (BGU) ein Forschungs- und Entwicklungsinstitut im israelischen Beer Sheva in der Negev-Wüste. Die Ben-Gurion-Universität gilt in den Bereichen Informationstechnologie und Telekommunikation sowie insbesondere im Bereich IT-Security als eine der weltweit führenden Hochschulen. Die IKT-Branche stehe vor großen Aufgaben. "Es geht um die Verbesserung der Lebensbedingungen unserer Kinder und Enkelkinder. Die zukünftigen Generationen werden zunehmend mit Problemen belastet, die wir und die Generationen vor uns verursacht haben", betonte Obermann mit Blick auf die parallel stattfindende Welt-Klimakonferenz in Cancun. Obermann warb zudem für eine neue Kultur, die auf Offenheit und Zusammenarbeit basiert: "Erfolgreiche Innovationen sind ein kollektiver Prozess". Engagement für Spitzentechnologien Israel hat sich in den vergangenen 20 Jahren zu einem der wichtigsten Hightech-Zentren der Welt entwickelt. Es investiert mit rund 4,7 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts weltweit am meisten in Forschung und Entwicklung und erreicht bei der Zahl der Patente pro Einwohner in der Bewertung des World Economic Forum (2008) weltweit den dritten Platz. "Mit diesem Deutsch-Israelischen Innovationsgipfel wollen wir die Zusammenarbeit auch praktisch fördern", so der israelische Minister für Industrie, Handel und Arbeit, Ben-Eliezer.

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