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Wallfahrtsort erhält bestes Netz

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Die Bürger des kleinen bayerischen Wallfahrtsortes Maria Thalheim kommen bald schneller ins Netz. Telekom-Chef Tim Höttges und Bürgermeister Johannes Wiesmaier unterzeichneten im Rahmen der Initiative Mehr Breitband für Deutschland (MBfD) einen Kooperationsvertrag – den 5.000sten MBfD-Vertrag insgesamt.

Maria Thalheim hat mit seinen 600 Einwohnern vieles, was das Leben lebenswert macht. Doch eines fehlt noch: schnelles Internet. Das wird sich ändern. Durch einen Kooperationsvertrag mit der Telekom. Fürs Unternehmen ist es ein Jubiläum: Im Rahmen der Initiative "Mehr Breitband für Deutschland" (MBfD) hat die Telekom schon 5.000 Verträge mit einer Kommune unterzeichnet.

Menschen sollen sich wohlfühlen Zur Vertragsunterzeichnung versammelte sich Prominenz auf dem Dorfplatz von Maria Thalheim, das zur Gemeinde Fraunberg gehört. Als Telekom Chef-Tim Höttges und Fraunbergs Bürgermeister Johannes Wiesmaier ihre Unterschriften unter den Vertrag setzten, verfolgten Bayerns Finanzminister Markus Söder und die Landtagsabgeordnete Ulrike Scharf (CSU) das Geschehen. Umringt von rund 200 glücklich dreinblickenden Bürgern des Ortes. Denn diese warten sehnlichst auf mehr Tempo, ob als privater Surfer oder Gewerbetreibender. "Eine intakte Infrastruktur ist wichtig, damit sich die Menschen hier wohlfühlen", sagte Bürgermeister Wiesmaier.

Höttges sieht Bayern in der "Eisbrecher-Rolle" Tim Höttges machte deutlich, wie sehr der Telekom Breitband für alle am Herzen liegt. Gegenüber der Presse erklärte er, kein Unternehmen könne den Ausbau alleine stemmen. Deshalb sei er froh, dass die MBfD-Initiative sich zu einem "Erfolgsbaby" entwickelt habe. Zur Feierstunde auf dem Dorfplatz waren neben Höttges auch die beiden anderen Telekom-Väter dieses "Babys" versammelt: Bruno Jacocbfeuerborn und Ulrich Adams. Beim Start 2008 war Höttges Chef der Festnetzsparte, Jacocbfeuerborn der Schirmherr der Initiative und Adams erhielt den Auftrag zur Umsetzung.

Große Herausforderung In seinen Gesprächen am Freitag in Bayern – Höttges war am Morgen schon Gast des IT-Gipfels in München gewesen - nannte Höttges die Chancen. "Mit dem aktuellen Programm der bayrischen Staatsregierung ist erstmals in Deutschland auch die Förderung von Hochgeschwindigkeitsnetzen möglich. Wir sind überzeugt, dass wir mit Hilfe des Förderprogrammes einen Vollausbau mit schnellem Internet in Bayern erreichen können. Unter einer Voraussetzung: Wir müssen hierzu die neue Vectoring-Technik einsetzen dürfen", erklärte er etwa in seiner Presseerklärung. Derzeit steht eine Genehmigung der EU-Kommission für den Einsatz von Vectoring in den Fördergebieten aber noch aus. Für Höttges kann Bayern bei der Notifizierung seines Förderprogrammes eine Eisbrecher-Rolle übernehmen. Schnelles Internet ist für Söder eine der größten Herausforderungen. "Bayern überarbeitet derzeit die EU-Förderrichtlinie. Breitband ist die Infrastruktur der Zukunft und jede Gemeinde muss eine Auf- und Abfahrt zur Datenautobahn bekommen", sagte Söder.

Antennenstandort gesucht Zurück zum Geschehen in Maria-Thalheim: Im Festnetz ist die Zukunft eingeläutet. Aber eine gute Mobilfunkversorgung muss noch folgen. Die Telekom sucht dort einen Antennenstandort. Höttges bat die Kommune um Hilfe. "Wenn Sie uns bei der Anmietung des Standortes unterstützen, dann bekommen wir auch dieses Problem schnell vom Tisch." Dem Bürgermeister sagte er augenzwinkernd: "Und dem Finanzminister machen wir noch eine Freude. Denn das zahlt die Telekom selber. Das kriegen wir beide ganz alleine hin."

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