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Entgelttransparenzgesetz    

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Ab dem 6. Januar 2018 können Beschäftigte einen Anspruch auf Auskunft nach dem Entgelttransparenzgesetz geltend machen. Zukünftig ist es möglich, Auskunft zu dem durchschnittlichen monatlichen Bruttoentgelt und dem Durchschnitt für bis zu zwei weitere Entgeltbestandteile sowie zu den Kriterien und Verfahren der Entgeltfindung zu erhalten.

Bitte beachten Sie: Das Vergleichsentgelt bezieht sich nie auf eine konkrete Person. Die Angabe des Vergleichsentgelts erfolgt vielmehr als Median-Entgelt in einer Vergleichsgruppe aus mindestens sechs Personen des jeweils anderen Geschlechts. Ein Rückschluss auf das Entgelt einzelner Kollegen bzw. Kolleginnen ist damit nicht möglich. Vergleichsgruppe ist immer dieselbe Entgeltgruppe bzw. Besoldungsgruppe.

Das Entgelttransparenzgesetz selbst sieht keinen Anspruch auf höheres Entgelt vor. Ziel des Gesetzes sind keine automatischen Entgelterhöhungen, sondern die Transparenz von Entgeltstrukturen und Entgeltunterschieden. 

Ein Entgelt des Beschäftigten unter dem Median des Vergleichsentgelts stellt nicht automatisch eine Diskriminierung dar. Das Gesetz verbietet nicht die ungleiche Bezahlung, sondern nur die unmittelbare und mittelbare Benachteiligung wegen des Geschlechts.

Wo beantrage ich meinen Auskunftsanspruch ab dem 06. Januar 2018? Bitte verwenden Sie das folgende Formular (pdf, 119.2 KB) und senden es an die für Sie zuständigen HR Kollegen.

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