COP 23: Fidschi, Bonn und Telekom gemeinsam für den Klimaschutz

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Ein Beitrag von Birgit Klesper, Senior Vice President Group Corporate Responsibility/Human Resources.

Ab dem 6. November steht Bonn ganz im Zeichen des Klimaschutzes und die Telekom ist natürlich dabei. Nicht nur weil unser Firmensitz in Bonn ist, sondern vor allem, weil wir viel zum Klimaschutz beitragen! Denn: Die Chancen der Digitalisierung für den Klimaschutz werden bislang unterschätzt.

Birgit Klesper

Birgit Klesper, Senior Vice President Group Corporate Responsibility / Human Resources.

​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​Zur Conference of Parties (COP), der 23. Weltklimakonferenz kommen Vertreterinnen und Vertreter aller Staaten zusammen, über 20.000 Menschen werden erwartet. Ziel der Konferenz ist es, die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens vom Dezember 2015 zu konkretisieren, um die globale Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen.  Herauskommen soll dabei ein so genanntes "Regelbuch", das beim nächsten Klimagipfel Ende 2018 in Polen verabschiedet werden soll. Parallel zu den offiziellen Verhandlungen treffen sich anlässlich von COP 23 Klimaschützer aus aller Welt und den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen – Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Religionsgemeinschaften und Umweltverbände. Die Präsidentschaft hat in diesem Jahr die Republik Fidschi inne, Deutschland nimmt die Rolle des technischen Gastgebers ein. Die kleine Inselgruppe im Süd-Pazifik ist besonders durch die Folgen des Klimawandels wie dem steigenden Meeresspiegel, veränderte Niederschlagsmengen und Sturmfluten bedroht. Extremwetter-Ereignisse machen aber längst weltweite Schlagzeilen. Gleichzeitig haben Umfragen ergeben, dass neun von zehn Deutschen einen nachhaltigen Schutz unseres Klimas als wichtig ansehen. Der Wille zu Veränderungen ist also im Gastgeberland der diesjährigen UN-Klimakonferenz durchaus vorhanden. Viele Bürger sind bereit einen eigenen Beitrag zu leisten, aber wie? Weniger Auto fahren, zu Hause die Heizung runter drehen oder weniger Fleisch essen, sind  häufig gehörte Ratschläge oder Vorsätze. Doch was tun die Unternehmen, welche Lösungen bieten wir als Deutsche Telekom an?

Die Telekom engagiert an vorderster Front für den Klimaschutz - lange schon vor dem Pariser Abkommen

Wir arbeiten intensiv daran unseren eigenen CO2-Fußabdruck zu verkleinern, indem wir beispielsweise dafür sorgen, dass unser ehrgeiziger Infrastrukturausbau nicht mit einem rasant steigenden Energieverbrauch einhergeht und vermehrte CO2-Emissionen möglichst begrenzt werden. Auch transportieren wir Daten durch die IP-Technologie nicht nur schneller durch unser Netz sondern auch stromsparender. 

Unsere Netze können aber noch viel mehr

Sie ermöglichen Lösungen, die Privatpersonen wie auch Unternehmen unterschiedlichster Branchen helfen, ihre Emissionen zu senken. Wer zum Beispiel seine Daten in der Telekom Cloud speichert, spart nicht nur Ressourcen, weil auf die Festplatte verzichtet wird, sondern reduziert auch Emissionen. Denn in unseren hocheffizienten und sicheren Rechenzentren wird aufgrund der besseren Auslastung weniger Energie für die Datenspeicherung benötigt. 
Laut der Studie SMARTer2030 der Global e-Sustainability Initiative haben IKT-Produkte und -Dienstleistungen das Potenzial, in anderen Branchen fast zehnmal so viel CO2-Emissionen einzusparen, wie sie die IKT-Branche selbst verursacht. So zum Beispiel durch Digitalisierung in der Landwirtschaft: wie die Studie belegt, sind durch den gezielten Einsatz von IKT bis zum Jahr 2030 CO2-Einsparungen von rund zwei Milliarden Tonnen möglich. Ein weiteres Beispiel ist unser Beitrag zu Smart Cityies – wenn sich beispielsweise abends auf dem Heimweg in Skopje in Mazedonien und demnächst auch in Bonn Straßenlaternen selbst einschalten und ausdimmen, wenn jemand daran vorbei geht. Wie das funktioniert, zeigen wir unter anderem in unserem digitalen We Care Magazin (im App Store erhältlich).

Unter dem Motto „The Impact of ICT on climat change – curse or blessing“ laden wir anlässlich von COP 23 am 14. November zu einer eintägigen Veranstaltung ein. Von 10:30 bis 19 Uhr steht in der Bonner Zentrale alles im Zeichen des Klimaschutzes.  Die Chancen der Digitalisierung für den Klimaschutz werden bislang unterschätzt. Wir wollen einen Beitrag zur Aufklärung leisten. Dazu werden wir mit Experten diskutieren und dies teils per Livestream ins YAM übertragen – schauen Sie mal rein!

Birgit Klesper

Birgit Klesper

Senior Vice President Group Corporate Responsibility / Human Resources.

Image "UN Climate Conference 2017"

UN-Weltklimakonferenz 2017

Am 6. November startet in Bonn die 23. UN Klimakonferenz unter der Präsidentschaft der Republik Fidschi.

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