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Ferri Abolhassan

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Ein stabiles Heimnetzwerk ist das A und O

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Ein Beitrag von Ferri Abolhassan, Geschäftsführer Service Telekom Deutschland GmbH.

Das Licht schalten wir per Zuruf ein, die Heizung regulieren wir mit unserem Smartphone und die Rollläden fahren bei Einbruch der Dunkelheit selbständig runter. Willkommen im vernetzten Zuhause! Laut einer aktuellen Umfrage des Branchenverbandes Bitkom besitzt bereits fast jeder dritte Bundesbürger (31 Prozent) mindestens eine Smart-Home-Anwendung. Verbreitet sind demnach vor allem intelligente Beleuchtungen und Heizungen, Alarmanlagen, smarte Rollläden/Markisen und WLAN-Steckdosen. Der Einzug smarter Lösungen in unsere Haushalte ist einer der größten Technologie-Trends der vergangenen Jahre. Allein 2019 soll der Umsatz mit Smart-Home-Produkten 3,6 Milliarden Euro betragen.

Ferri Abolhassan, Geschäftsführer Service Telekom Deutschland

Ferri Abolhassan, Geschäftsführer Service Telekom Deutschland.

Für diese Entwicklung gibt es verschiedene Gründe: 56 Prozent der Konsumenten haben sich Smart-Home-Produkte gekauft, weil sie die Sicherheit daheim erhöhen möchten. Fast genauso vielen geht es um mehr Komfort und Lebensqualität (54 Prozent). 38 Prozent möchten mithilfe intelligenter Technologie ihre Heiz- und Stromkosten senken, 36 Prozent energieeffizienter leben. „Das Smart Home verbreitet sich nach dem Schneeballeffekt: Was bei dem einen gut funktioniert, hält wenig später Einzug bei Freunden und Bekannten“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

Komplexität der Heimvernetzung steigt

Doch mit dem Einzug immer weiterer smarter Geräte steigt gleichzeitig auch die Komplexität der Heimvernetzung. Denn alles was vernetzt werden kann, wird auch vernetzt. Insofern überrascht es nicht, dass sich fast die Hälfte der Smart-Home-Anwender (48 Prozent) bei der Installation ihrer Haustechnik professionelle Hilfe von einem Techniker oder Handwerker geholt hat. Knapp jeder Vierte (23 Prozent) ließ sich dabei von Freunden, Bekannten und Kollegen unterstützen. Lediglich 9 Prozent haben die smarten Lösungen selbst installiert, so der Bitkom.

Wir als Telekom versuchen daher, diese Komplexität zu reduzieren und unsere Magenta SmartHome Lösungen so einfach und selbsterklärend wie möglich zu gestalten. Damit alle unsere Kunden – egal, ob technikaffin oder nicht – ohne großen Aufwand bei diesem Trend #dabei sein können. Mit unserer Home Base z. B. lassen sich diverse Geräte verschiedener Hersteller zentral und bequem mit nur einer App oder sogar per Sprachsteuerung bedienen. Und sollten unsere Kunden doch einmal Hilfe bei der Einrichtung ihres Magenta SmartHomes benötigen, stehen unsere Experten im Service mit Rat und Tat zur Seite.

Schwaches WLAN sorgt für Frust

Die Installation und Inbetriebnahme der Geräte ist aber nur der eine Punkt. Mindestens genauso wichtig ist das Funknetzwerk im Hintergrund. Denn ein stabiles WLAN bildet das Rückgrat jedes vernetzten Zuhauses. Leider mangelt es in vielen Haushalten genau daran. Wenn im Alltag Smartphones, Tablets, Laptops, TV-Geräte, Überwachungs-Kameras, Heizkörper, Lampen und etliche andere Geräte über ein und dasselbe WLAN vernetzt sind, bleiben technische Konflikte oft nicht aus. Ein zu schwaches Signal, langsame Internet-Verbindungen oder gar Verbindungsabbrüche sorgen dann für Ärger und Frust bei den Familienmitgliedern. Das weiß ich als Service-Chef nur zu gut.

Auch meine Kolleginnen und Kollegen vom Technischen Kundenservice und im Außendienst können ein Lied davon singen. Internetstörungen sind einer der häufigsten Gründe, aus denen die Kunden uns kontaktieren. Dabei liegt das Problem in der Regel nicht am Anschluss selbst, sondern an diversen Störquellen. So können Aufzüge, dicke Wände, spezielle Fensterverglasungen und Fußbodenheizungen, aber auch andere elektronische Geräte wie etwa Babyphones, den Empfang empfindlich stören. Auch ist das WLAN in vielen Fällen nicht richtig eingerichtet oder für die Größe des Haushaltes unterdimensioniert.

WLAN selbst optimieren

Darum sollte man bei der Einrichtung seines WLANs ein paar wichtige Punkte beachten: Die Reichweite eines WLAN-Routers ist begrenzt. Bei gewöhnlichen Routern reicht das Funksignal 10 Meter, maximal 20 Meter weit. Und je weiter entfernt sich das internetfähige Gerät befindet, desto geringer ist die Leistung des Signals, das dort ankommt.

Bei der Auswahl des richtigen Standortes für den WLAN-Router und der Einrichtung des drahtlosen Netzwerkes können Apps wie MeinMagenta wertvolle Dienste leisten. Dank diverser DSL-Hilfe-Funktionen lassen sich mit der App die Geschwindigkeit, Reichweite und Stabilität des WLAN-Netzes einfach und bequem optimieren und Störungen vermeiden bzw. beheben. Dazu gehören u. a. die Messung der Internetgeschwindigkeit per Speedtest und ein Check der WLAN-Ausbreitung, der in Form einer anschaulichen Heatmap auf dem Smartphone bzw. Tablet angezeigt wird. Auch Tipps & Tricks zur Verbesserung des WLAN-Signals – etwa durch die richtige Kanalwahl – bietet unsere App. Bei allen Möglichkeiten gilt aber immer noch: Die beste Lösung für ein stabiles Netzwerk ist eine LAN-Verkabelung.

Mesh-WLAN einrichten (lassen)

Wer zu Hause ein zuverlässiges und schnelles Internet möchte, kann sich auch ein sogenanntes Mesh-WLAN einrichten (lassen). Während bei einem herkömmlichen Funknetzwerk das Signal nur durch ein einzelnes Gerät, den Router, in der Wohnung verteilt wird, nutzt ein Mesh-Netzwerk mehrere Zugangspunkte, die im gesamten Haushalt verteilt sind. So entsteht ein WLAN-Netz, das flächendeckend hohe Bandbreiten bietet. Das ist besonders dann hilfreich, wenn viele verschiedene Endgeräte im Einsatz sind und überall hohe Datenübertragungsraten benötigt werden.

Beim Aufbau eines solchen Mesh-Netzwerkes bieten wir als Telekom professionelle Hilfe in Form eines Rundum-Sorglos-Services an: Unser neues WLAN PaketPlus beinhaltet zwei Speed Home WiFi, die dank Mesh-Technologie für ein flächendeckendes WLAN im gesamten Zuhause sorgen. Außerdem unterstützen unsere Technikexperten telefonisch und per Fernzugriff bei der Einrichtung und Optimierung des WLANs. Sie beraten zum optimalen Standort der Speed Home WiFi, helfen bei der Anbindung und garantieren unseren Kunden so bestmöglichen Empfang. Sollte die telefonische Beratung einmal nicht ausreichen, schicken wir sogar einen WLAN-Experten ins Haus. Und eine 90-tägige Geld-zurück-Garantie gibt’s obendrauf. Das ist es, was wir unter tadellosem Service verstehen.

Dieses neue, umfassende Service-Angebot ergänzt übrigens unser einfaches WLAN Paket. Es besteht aus einem Speed Home WiFi und einer telefonischen Unterstützung bei der Einrichtung und Optimierung des WLANs. Technische Voraussetzung ist hier ein Mesh-fähiger Router oder ein zweiter Speed Home WiFi, der dann als Basisstation für das Mesh-Netzwerk dient. Auch für dieses Paket gilt unser WLAN-Versprechen: Sind die Kunden in den ersten drei Monaten mit der Stabilität des Funknetzwerks nicht zufrieden, kriegen sie ihr Geld zurück – versprochen. Warum wir das tun? Weil wir von der Qualität unseres Service-Angebots fest überzeugt sind.

Thema gewinnt weiter an Bedeutung

Fazit: Alles, was vernetzt werden kann, wird vernetzt. Damit nimmt die Komplexität der Heimvernetzung zu. Wir als Telekom versuchen mit unseren Service-Angeboten, diese Komplexität zu reduzieren – damit möglichst viele Menschen beim Trend des vernetzen Zuhause #dabei sein können. Doch egal, ob die Hausbewohner ihr Funknetzwerk selbst aufbauen oder mit Unterstützung unserer Experten optimieren lassen, ein stabiles und leistungsstarkes WLAN bildet das Rückgrat für eine zuverlässige Vernetzung der Endgeräte. Das sollte jedem bewusst sein. Und da die smarten Anwendungen – und damit die Anforderungen ans Heimnetzwerk – in Zukunft noch zunehmen, gewinnt das Thema weiter an Bedeutung.

Ferri Abolhassan

Ferri Abolhassan

Geschäftsführer Service Telekom Deutschland

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