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Das Sicherheitsschloss für Smart Metering

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Die Zahl und die Qualität von Cyber-Angriffen steigen. Trotzdem herrscht im Netz noch digitale Sorglosigkeit – nicht nur bei Verbrauchern, auch bei vielen Unternehmen. Dabei sollten gerade Betreiber von kritischen Infrastrukturen wie Energieunternehmen ihre Systeme gut absichern.

Im Dezember 2015 wurden in Locksysteme der Deutschen Telekom www.sicherheitstacho.eu rund 120 Millionen Cyberangriffe registriert. Ende 2014 waren es noch 23 Millionen. Nicht nur die Zahl der Angriffe steigt, sondern auch deren Qualität. Das Jahr 2015 ist geprägt durch eine Reihe von IT-Sicherheitsvorfällen, die eine fortschreitende Professionalisierung der Angriffsmittel und -methoden verdeutlichen, stellt das Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in seinem Berichtes zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2015 fest. Die Verbesserung der IT- und Cyber-Sicherheit kritischer Infrastrukturen ist Aufgabe und Ziel des Umsetzungsplanes KRITIS, eine öffentlich-private Kooperation zwischen Betreibern kritischer Infrastrukturen, deren Verbänden und den zuständigen staatlichen Stellen, der jedoch nicht in allen Bereichen zum gewünschten Erfolg geführt hat, schreibt die Behörde in ihrem Bericht.

Dass sich Hacker Zugriff auf kritische Infrastrukturen verschaffen können, zeigt das Beispiel des Deutschen Bundestages aus dem Jahr 2015. Das IT-Sicherheitsgesetz, das im Juli in Kraft getreten ist, macht erstmals auch verbindliche Vorgaben für den Schutz von Energienetzen. Hierzu gehört auch die im Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende festgeschriebene Infrastruktur für intelligente Messsysteme, kurz Smart Metering. Das BSI hat die entsprechenden Sicherheitsanforderungen nach dem Prinzip "security by design" festgelegt.

Sicheres Smart Metering
Datenschutz und Datensicherheit spielen gerade beim Smart Metering eine wichtige Rolle. Um die Privatsphäre von Verbrauchern und die Sicherheit kritischer Infrastrukturen der Energiebranche zu schützen, veröffentlichte das BSI die Richtlinie BSI TR-03109. Wichtiger Bestandteil ist die Public Key Infrastructure (PKI). Diese Technik verhindert das Manipulieren der Daten und sorgt für eine komplette Ende-zu-Ende-Sicherheit des Datenverkehrs, indem sie für die notwendige Integrität, Vertraulichkeit und Authentizität sorgt. Mithilfe der Zertifikate aus der Certificate Authority (CA) wird die Kommunikation der Daten zwischen Smart Meter Gateway (SMGW), SMGW-Administrator, SMGW-Herstellern oder externen Marktteilnehmern über öffentliche Netze abgesichert. In der Vorbereitung des Smart Metering-Rollout hat die Telekom ein Testsystem aufgebaut, um das Zusammenspiel der beteiligten IT-Systeme der Energieversorger erproben zu können. Über die Test-CA sind bereits über 30.000 BSI konforme Zertifikate herausgeben worden.

Die Telekom ist mit ihrem Trust Center seit über 20 Jahren im deutschen Markt aktiv und hat bereits rund 100 Millionen Zertifikate ausgestellt. Der Konzern verfügt über das notwendige Know-how sowie die erforderliche Infrastruktur wie hochsichere Rechenzentren, und hat sich damit im Bereich der Public-Key-Infrastruktur als einer der Marktführer etabliert. Daher deckt das Unternehmen das komplette Sicherheits- und Zertifikatsmanagement für Smart Meter Gateways und Gateway-Administratoren ab: von der Umsetzung eines Informationssicherheitsmanagement-Systems bis zur Zertifizierung nach ISO 27001 oder IT-Grundschutz inklusive simulierter Hackerangriffe.

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