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Einmal Smart Metering to go

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Die Deutsche Telekom hat ein modulares Angebot entwickelt, mit dem Messstellenbetreiber alle Leistungen rund um Smart Metering beziehen können – von der Auslesung, über die Installation bis zur Vernetzung. Diese Services können künftig nach den Vorgaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) betrieben werden.

Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende steht kurz vor dem Abschluss. Es regelt final den Pflichteinbau von intelligenten Messsystemen ab einem Jahresverbrauch von 6.000 kWh an aufwärts. Dies betrifft 6 Millionen Messstellen, die gestaffelt nach Verbrauchsklassen zwischen 2017 und 2027 mit neuer Mess- und Kommunikationstechnik ausgestattet werden müssen. Die Umstellung auf intelligente Messsysteme und moderne Messeinrichtungen ist für den grundzuständigen Messstellenbetreiber mit großen Herausforderungen verbunden. Neben technischen Fragen steigen durch die angekündigte buchhalterische Trennung des Messstellenbetriebs vom Netzbetrieb und der vorgesehenen Preisobergrenzen die wirtschaftlichen Herausforderungen stark an. Experten gehen davon aus, dass sich für alle Unternehmen, die weniger als 500.000 mit Messsystemen auszurüstende Zählpunkte haben, der Aufbau einer eigenen IT-Infrastruktur für die Gateway Administration nicht rentieren wird.

Die Deutsche Telekom hat daher verschiedene Dienstleistungsmodule für Smart Metering entwickelt. Die Angebote der Gateway-Administrations-Services sind modular aufgebaut und bestehen aus den Kernmodulen zum Administrations-Software-Betrieb inklusive PKI-Dienstleistungen im hochsicheren Rechenzentrum sowie Auslese-Services für externe Marktteilnehmer. Ergänzend kann der Geschäftsprozessbetrieb Smart-Meter-Gateway-Administrationsbetrieb übernommen werden. Darüber hinaus sind Leistungen aus dem Bereich Metering Services wie flächendeckender Rollout von Messsystemkomponenten, Bereitstellung und Betrieb der Kommunikationsinfrastruktur, die Messdatenübertragung sowie die notwendigen Zertifikate erhältlich.

Einkaufen oder selbst machen?
Im Kernmodul Administrations-Software-Betrieb greifen die Nutzer direkt auf die Anwendung zu, die in einem hochsicheren Rechenzentrum der Telekom betrieben wird. Hierbei sind die Software und ihr Betrieb sowie die Sicherheitszertifikate im Leistungspaket enthalten. Damit führt der Auftraggeber in seiner eigenen Betriebsstätte die Smart-Meter-Gateway-Administration mit seinem Personal durch. Im Kernmodul "Smart-Meter-Gateway-Administrationsbetrieb" nach der technischen Richtlinie TR-03109 des BSI stellt die Telekom zusätzlich zertifiziertes Personal, um den Administrationsbetrieb zu managen. Dabei folgt die Telekom dem Gebot der Datensparsamkeit und benötigt keinen Zugriff auf die Kundenverträge – es genügen die technischen Parameter zur Administration.

Gerade für kleine und mittlere Messstellenbetreiber sind die anstehenden Veränderungen durch das Digitalisierungsgesetz eine besondere Herausforderung. "Denn hier stehen die größten Umwälzungen an", wie Helge Meyer, Smart-Metering-Experte bei der Telekom, weiß. "Um hier Wege in die Zukunft aufzeigen zu können, haben wir mit unserem Partner SIV.AG Modelle entwickelt, die regulatorische Verpflichtungen mit kaufmännischer Sinnhaftigkeit und wirtschaftlichem Erfolg kombinieren. Unsere Kunden profitieren von der zentralen Plattform, deren gemeinsame Nutzung zu einer wirtschaftlichen Realisierung für alle führt. Gleichzeitig können sie ihre Marktrollen uneingeschränkt weiter ausüben und behalten selbstverständlich die alleinige Kontrolle über ihre Vertragsbeziehungen zu den Verbrauchern. Hier ist das Stichwort ‚Auftragsdatenverarbeitung‘ zu nennen."

Managen der logistischen Prozesse
Für einen erfolgreichen Rollout ist das vorherige Testen der Geräte entscheidend, und, dass die logistischen Prozesse der verschiedenen Partner und Dienstleister ineinandergreifen. Deshalb bietet die Telekom neben der Messgeräteinstallation und
-vernetzung das Projektmanagement für den Rolloutprozess, die Wartung und Instandhaltung der Messsysteme sowie die Kommunikation an. Mittlerweile hat die Telekom über 60.000 Messsysteme verbaut und managt diese. Dabei erreicht das Unternehmen per Mobilfunk und DSL-Anbindung eine Datenverfügbarkeit von mehr als 99 Prozent.

Managen der Prozesse
Selbstverständlich müssen alle Daten im Smart-Metering-System zwischen allen Markteilnehmern verschlüsselt werden. Nur so ist eine Manipulation auszuschließen und eine komplette Ende-zu-Ende-Sicherheit des Datenverkehrs gewährleistet. Diese Sicherheit wird technisch durch die Smart Metering Public-Key-Infrastruktur (SM PKI) erreicht, die mit zugehörigen Zertifikaten für die notwendige Integrität, Vertraulichkeit und Authentizität der Daten sorgt.

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