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Von 20 auf sieben

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Die Osiandersche Buchhandlung setzt auf ein neues IT-Betriebsmodell mit virtualisierten Servern. Die Vorteile: weniger Wartungszeit, stabilere Systeme und mehr Flexibilität im Tagesgeschäft.

Bei der Osianderschen Buchhandlung heißt es seit 415 Jahren Fortschritt statt Stillstand. Das zweitgrößte familiengeführte Buchhandelsunternehmen in Deutschland mit 28 Filialen expandiert kontinuierlich, bildet Nachwuchskräfte aus und punktet bei den Kunden mit Veranstaltungen und einem Online-Shop. Damit auch hinter den Kulissen alles reibungslos funktioniert, hat sie ihre IT-Landschaft auf Vordermann gebracht und den Großteil ihrer Server virtualisiert.

Zu viel Last, weniger Leistung
Die IT-Abteilung war bisher für die Wartung und Administration von 20 Servern zuständig, die alle am Stammsitz in Tübingen untergebracht waren. „Unser Bedarf an Servern ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Wir haben neue Filialen eröffnet und neue Software wie ein Dokumenten-managementsystem gekauft – die daraus entstandene Datenmenge galt es, vernünftig zu verteilen“, erklärt Konrad Riethmüller, Netzwerkadministrator bei der Osianderschen Buchhandlung. Hinzu kamen Server für die Webseiten, Datenbanken oder die Datensicherung. „Auf jedem Server liefern mehrere Dienste gleichzeitig. Darunter litt die Stabilität des Gesamtsystems und es kam zu Leistungseinbußen“, so Riethmüller. Und das wollte sich die Buchhandlung nicht länger leisten. So sind etwa während des Weihnachtsgeschäfts die Datenbankserver 25 Prozent stärker ausgelastet als sonst, dazu ist auch eine stabile und schnelle IT dringend erforderlich. Außerdem war der Wartungs-aufwand hoch. Hinzu kam, dass für einige Server die Wartungsverträge ausliefen. Ein guter Zeitpunkt also, um das bisherige Betriebsmodell zu ersetzen.

Virtuelle Server, zentraler Speicher
Mit der neuen Lösung der Telekom gibt es nur noch sieben statt 20 Server. Auf drei Systemen managt die Buchhandlung ihr Netzwerk. Zwei Server beher-bergen die Internetseiten und auf zwei weiteren befinden sich die Datenbanken mit allen Daten rund um das Sortiment. Statt einer dezentralen Speicherstruktur mit vielen lokalen Festplatten gibt es jetzt eine zentrale Speichereinheit. Sollte einmal ein Server ausfallen, sorgt sie in Verbindung mit der Virtualisierung dafür, dass der jeweilige Dienst auf einem anderen System neu startet. So lassen sich Ausfallzeiten minimieren. „Bei den Lizenzen haben wir ein zukunfts-fähiges Konzept erarbeitet. Es sieht vor, dass sich jederzeit beliebig viele neue virtuelle Systeme auf einen Server dazu nehmen lassen, ohne dass Zusatz-kosten entstehen“, erläutert Telekom-Accountmanager Christian Hormann. Diese Flexibilität benötigt die Buchhandlung zum Beispiel wenn sie einen E-Books hosten will und Veranstaltungen für die Kunden als Live-Stream bereitstellt.

Wartungszeiten runter
Neben der Flexibilität profitiert die Buchhandlung insbesondere von besseren Wartungsbedingungen. Statt die Systeme nach Geschäftsschluss oder am Wochenende zu warten, lassen sich die Kontrollen nun auch während des laufenden Betriebs erledigen und nehmen deutlich weniger Zeit in Anspruch. Darüber hinaus läuft das Gesamtsystem schneller: die Server leisten dreimal so viel wie vor der Virtualisierung. Das spüren zum Beispiel die Buchhändler in den Filialen, die in der Datenbank Artikel schneller finden. „Und auch beim Stromverbrauch punkten wir. Pro Monat sind die Kosten um 15 Prozent gesunken“, erklärt Konrad Riethmüller.

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