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Wer nicht digitalisiert, verliert

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Vor zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Industrie gab Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt jetzt den Startschuss für das digitale Echtzeitalter. Mit der 5G-Technologie, so der Minister, und den davon profitierenden Bereichen wie Industrie 4.0, Gesundheit 4.0 oder Mobilität 4.0 soll wieder mehr Wertschöpfung nach Deutschland und Europa geholt werden. Denn die erste Runde der Digitalisierung sei an dieser Region vorbei gegangen. „Wer sich der Digitalisierung verweigert“, so Dobrindt, „verliert.“

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Claudia Nemat hob bei der Diskussion die Chancen von 5G hervor.

Claudia Nemat hob bei der Diskussion die Chancen von 5G hervor.

In diversen Podien wurde die Chancen von 5G – dem nächsten revolutionären Schritt in der Digitalisierung - diskutiert. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zeigte anhand weniger Zahlen die Komplexität der Thematik auf: 70 Millionen Patientenakten, 200.000 Ärzte und 2.000 Krankenhäuser und Kliniken müssten miteinander vernetzt werden.

Telekom hebt Chancen von 5G hervor

Auch Claudia Nemat, Vorstand Europa und Technik der Deutschen Telekom, hob die Chancen von 5G hervor. Für 5G müssten die Anbieter einen Technologiemix beherrschen, ihre Infrastruktur ausbauen und den neuen Standard definieren. Die Zukunft der Telekommunkation liege in 5G, dem übergreifenden Standard, der verschiedene Technologien in den Bereichen Festnetz und Mobilfunk vereine. „Wenn wir das gemeinsam richtig machen, erhalten wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und werden nicht zum Technologiemuseum Europa.“

Immer wieder wurde bei der Veranstaltung im Bundesverkehrsministerium betont, wie wichtig die neue Netzarchitektur, die mit 5G kommt, für die gesamte industrielle Fertigung, aber auch die Logistik sein wird. Hohe Bandbreiten, geringste Reaktionszeiten (Latenz) von einer Millisekunde kommen Industrie und privaten Nutzern gleichermaßen zu Gute, so der einhellige Tenor der Veranstaltung.

5G-Ausbau Initiative von Minister Dobrindt

Vor der Konferenz in Berlin hatte Minister Dobrindt noch seine Initiative zum 5G-Ausbau vorgestellt. Dabei gehe es um eine beschleunigte Bereitstellung von Frequenzen als eine der Grundlagen von 5G in Europa. Gleichzeitig will er die 5G-Forschung vorantreiben, um eine Führungsrolle bei der Internationalen Standardisierung zu übernehmen. Und schließlich soll der 5G-Infrastrukturausbau beschleunigt werden. Bis 2025 sollen alle Hauptverkehrswege und die 20 größten Städte in Deutschland mit 5G ausgestattet sein, kündigte der Minister an.

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