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Katja Werz

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„Wir treiben den Glasfaser-Ausbau voran!“

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  • Telekom erhöht Schlagzahl beim Glasfaser-Ausbau in der Gigabitregion Stuttgart
  • Ausbauziel ab 2022 100.000 neue Glasfaser-Anschlüsse pro Jahr 
  • Über 80 Kommunen erhalten Ausbauvorschlag bis Ende 2021
Telekom treibt Glasfaser-Ausbau in der Gigabitregion Stuttgart voran

Die Telekom legt beim Glasfaser-Ausbau in der Gigabitregion Stuttgart noch einmal eine Schippe drauf: Bis zum Jahresende stellt die Telekom über 80 Kommunen ihre Ausbauvorhaben für die kommenden beiden Jahre vor. 


Die Telekom schaltet beim Ausbau in der Gigabitregion Stuttgart noch einmal einen Gang hoch: Sie hat die Anzahl der Kommunen verdoppelt, in denen sie ab 2022 ein Glasfasernetz ausbauen will. In seiner Rede vor dem Regionalparlament am 20. Oktober hatte Walter Goldenits, Technikchef der Telekom Deutschland, das Vorhaben angekündigt. Heute konkretisierte Goldenits dies im halbjährlichen Treffen mit der Gigabit Region Stuttgart GmbH sowie der in ihr zusammengeschlossenen Stadt Stuttgart und den Landräten der Landkreise Esslingen, Böblingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr.

In diesem Jahr stehen für die Region 80.000 Haushalte im Ausbauplan. Bis Ende des Jahres will die Telekom dann insgesamt über 200.000 Haushalten direkte Glasfaseranschlüsse ermöglichen. „Jetzt erhöhen wir noch einmal die Schlagzahl beim Ausbau auf 100.000 Glasfaseranschlüsse pro Jahr“, sagt Walter Goldenits.

Über das mit der Gigabit Region Stuttgart abgestimmte, rollierende Ausbauverfahren hinaus hat die Telekom die Anzahl auf über 80 Kommunen in allen fünf Landkreisen erhöht, denen sie bis zum Ende des Jahres ihr Ausbauvorhaben unterbreiten wird. „Wir treiben den Glasfaserausbau voran“, betont Walter Goldenits. „In den Gesprächen mit den Kommunen bekräftigen wir noch einmal: Wir stehen zum Ausbauziel der Gigabit Region Stuttgart, bis zum Jahr 2030 neunzig Prozent aller Haushalte mit Glasfaseranschlüssen zu versorgen. Damit nicht eine Kommune die erste ist und komplett ausgebaut wird und eine andere die letzte in der Reihe, bauen wir parallel und kundenorientiert in allen Landkreisen und der Landeshauptstadt aus. Für jede Kommune gilt: auf die erste Ausbaustufe folgen weitere in den Folgejahren. Hier setzen wir auf die Solidarität aller Beteiligten untereinander, dass nicht überall alles gleichzeitig ausgebaut werden kann. Und dabei behalten wir die gesamte Region im Blick – nicht nur die wirtschaftlich attraktivsten Kommunen.“ 

Ausbau ohne Vorvermarktung

Damit die Bauarbeiten in den ausgewählten Ausbaugebieten bereits ab dem kommenden Jahr starten können, verzichtet die Telekom auf Vorvermarktungsphasen und Schwellwerte für den Ausbau. Die Telekom wird die Bürgerinnen und Bürger in den Ausbaugebieten frühzeitig informieren, ab wann die Registrierung für den Hausanschluss und Produktbuchungen möglich sind. Den Anstoß können auch Mieterinnen und Mieter geben. Die Telekom wird dann die Hauseigentümer kontaktieren. 

Ausbau in den Jahren 2022 und 2023

Mit der baldigen Kontaktaufnahme und dem vorgezogenen Ausbaustart wird die Telekom den Netzausbau noch einmal beschleunigen. Die Kommunen in der Gigabitregion Stuttgart erhalten frühzeitig noch mehr Planungssicherheit über den Ausbau des Glasfasernetzes. Die Telekom erwartet ihrerseits schnellere Genehmigungsverfahren, um dieses ehrgeizige Ausbauprogramm stemmen zu können. „Schnelle Genehmigungen, weniger bürokratische Auflagen und vor allem der Einsatz moderner Verlegemethoden sind wesentliche Voraussetzungen, damit wir unsere gemeinsamen Ausbauziele erreichen“, so Goldenits. „Gerade mit modernen Methoden des Netzausbaus sind wir deutlich günstiger und bis zu drei Mal schneller unterwegs. Glasfaserausbau ist Teamsport und ein gutes Zusammenspiel vor Ort ist entscheidend für den erfolgreichen Ausbau.“  

Bürger*innen habe freie Wahl des Anbieters

Mit dem Glasfaserausbau durch die Telekom haben die Bürgerinnen und Bürger die freie Wahl ihres Anbieters. Alle anderen Unternehmen können die Netze der Telekom zu fairen, marktwirtschaftlichen Bedingungen nutzen. Dazu bekennt sich die Telekom unter dem Begriff „open access“ schon seit längerem. Die Telekom hat viele große und kleine Unternehmen als Partner, die das Glasfasernetz für ihre Kundenbeziehungen nutzen. Andere Anbieter können dies oft nicht in demselben Umfang leisten – meist aus kommerziellen, prozessualen oder technologischen Gründen.

Rahmenvertrag zwischen Telekom und Gigabit Region Stuttgart

Im Fokus des Gigabitprojekts steht der partnerschaftliche Ausbau des ultraschnellen Glasfasernetzes. Bis zum Jahr 2025 sollen nicht nur 50 Prozent der Haushalte und alle Unternehmen, sondern auch die Schulen in der Region schnell ins Internet kommen. Bis 2030 sollen 90 Prozent aller Haushalte Zugang zu einem Glasfaseranschluss haben. Über 99 Prozent der Bevölkerung können bereits breitbandigen Mobilfunk über 4G/LTE nutzen. Aktuell baut die Telekom zusätzlich auch in der Gigabitregion ein leistungsstarkes 5G-Netz auf.

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