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Sicherheit: Telekom verstärkt Präsenz am Internetknoten DE-CIX

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Ein weiterer Schritt zur Realisierung des Internets der kurzen Wege: Die Telekom baut ihre Nutzung des Netzknotens DE-CIX in Frankfurt am Main massiv aus: 20 Mal mehr Daten kann der Konzern dort ab sofort mit anderen Providern austauschen.

Da das Netz der Telekom mit fast allen großen Netzbetreibern direkt zusammengeschaltet ist, benötigte sie die größere Präsenz am DE-CIX eigentlich nicht. Allerdings hatten andere Anbieter eine verstärkte Nutzung des Netzknotens als Voraussetzung für die Realisierung des Internets der kurzen Wege definiert. „Uns geht es um mehr Sicherheit für Internetnutzer. Dafür muss gewährleistet sein, dass Daten auf möglichst kurzen Strecken vom Sender zum Empfänger gelangen“, sagt Thomas Kremer, Vorstand Datenschutz, Recht und Compliance bei der Telekom. Vergangene Woche hat die Telekom ihr Zehn-Punkte-Programm für mehr Sicherheit im Netz vorgestellt. Das Internet der kurzen Wege ist einer dieser Punkte.

Die Telekom schlägt jetzt vor, dass sich alle Anbieter darauf verpflichten, Daten ohne Umwege durch andere Rechtsräume vom Sender zum Empfänger zu leiten. Damit soll sichergestellt werden, dass innereuropäischer Datenverkehr nicht über außereuropäische Hoheitsgebiete geleitet wird. Datenverkehre, die ihren Ursprung und - beziehungsweise oder - ihr Ziel außerhalb Europas haben, werden durch die Vereinbarung in keiner Weise diskriminiert oder eingeschränkt.

Im Netz der Telekom ist das Internet der kurzen Wege, in dem die Daten auf möglichst kurzen Strecken vom Sender zum Empfänger gelangen, schon heute realisiert. Mit einer Selbstverpflichtung möglichst aller Netzbetreiber in Europa würde ein unberechtigter Zugriff auf die transportierten Daten von außerhalb des europäischen Rechtsraumes deutlich erschwert werden. Die Telekom will weitere Partner für dieses Modell gewinnen.

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