Verantwortung

Christian Fischer

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CSS2019: Suche nach Souveränität

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Schauplatz Berlin - Nach dem Silicon Valley, Tel Aviv und Tallinn kehrt das Cyber Security Summit nach Deutschland zurück. Für die Deutsche Telekom ist es das achte Mal, dass sie gemeinsam mit der Münchner Sicherheitskonferenz Gastgeber dieses wichtigen Gipfeltreffens der digitalen Sicherheit ist. 

Der Vorsitzende der Münchener Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger und Telekom Vorstand Thomas Kremer.

Der Vorsitzende der Münchener Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger und Telekom Vorstand Thomas Kremer stimmten Experten aus aller Welt auf die Herausforderungen ein, die zwei Tage lang zur Diskussion stehen. 

Zwei Tage lang diskutieren rund 150 Vertreter aus Politik, Verteidigung, Wissenschaft und Privatwirtschaft die nächsten Schritte. Schritte auf einem Weg, dessen Richtung ein Stück weit durch das weltpolitische Geschehen einerseits und den technischen Fortschritt andererseits beeinflusst wird.

Digitalisierung tritt in neue Phase ein

Zieht der Fortschritt das Tempo schneller an, findet man sich schnell im Spagat wieder – diese Befürchtung schwingt in vielen Redebeiträgen als Grundnote mit. Da gilt es Haltung zu bewahren, um nicht zu straucheln. Immer öfter ertönt der Ruf nach Souveränität: „Um die Chancen nutzen zu können, die sich durch Innovation bieten, müssen die Menschen Vertrauen in die Digitalisierung haben. Sie müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Daten sicher sind und angemessen behandelt werden“, sagte Telekom Vorstand Thomas Kremer zum Auftakt des Gipfeltreffens. „Wir müssen diese digitale Zukunft gestalten und die allgemeine Unsicherheit verringern, um digitale Souveränität für die Menschen zu schaffen.“

Sicherheit als Basis für Vertrauen 

Darin ist sich Kremer mit dem Vorsitzenden der Münchener Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, einig. Sicherheit sei die Grundlage für das Vertrauen der Menschen in die Digitalisierung. Und Politik, Wissenschaft und Wirtschaft müssen sich genau dieses Vertrauen verdienen.
Nach dem Start am Sonntag in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom AG, verschmilzt das Event am Montagmorgen mit dem International Gouvernance Forum der Vereinten Nationen. Hintergrund ist die wachsende geopolitische Konkurrenz um Informations-Technologien.  Diese macht die gemeinsame Arbeit im Bereich der Internet Governance und Cybersicherheit zurzeit schwerer.

Konkurrenzdenken schadet Sicherheit

Der Cyber Security Summit fördert die Diskussion kooperativer Ansätze. Das gelingt etwa dadurch, Konkurrenzdenken zu entschärfen und Quellen von Unsicherheit im Cyberspace zu bewältigen. Es gilt vor allem vertrauensbildende Maßnahmen zu finden. Denn Vertrauen ist die Währung der Diplomatie – und die Währung im Cyberspace. Ohne gegenseitiges Vertrauen zwischen Regierungen, Unternehmen und Nutzern in die Sicherheit des Cyberspace ist der gemeinsame technologische Fortschritt gefährdet. Es gilt also, die Balance zu finden und zu halten, damit der Weg in die digitale Zukunft ein sicherer ist.

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