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Online-Petition mit 130 000 Unterschriften

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Niek Jan van Damme hat bei der Übergabe einer Petition gegen die für 2016 geplante Volumenbegrenzung im Festnetz die Notwendigkeit der beabsichtigten Tarifänderung erläutert.

Van Damme und der Marketing-Chef von Telekom Deutschland, Michael Hagspihl, trafen sich in Bonn zu einem 45minütigen Meinungsaustausch mit dem Düsseldorfer Schüler Malte Götz. Der 18jährige überreichte dem Telekom-Vorstand 130 000 Unterschriften, die er online im Internet gesammelt hat. Teils auf Papier, den größten Teil auf einem Stick. Für Götz bedeutet die Drosselung das Ende der Netzneutralität, er will mit der Petition zeigen, „wie viele Menschen dagegen sind“. Positionen erklärt „Es war ein gutes und offenes Gespräch“, sagte van Damme bei der Übergabe der Unterschriften. Ich denke, jeder Teilnehmer hat jetzt ein besseres Verständnis für die Position des Anderen. „Wir haben Herrn Götz erklärt, dass wir der Ansicht sind, dass es in unseren Augen fairer ist, für die Vielnutzer die Preise zu erhöhen und sie für die meisten Kunden möglichst konstant zu halten.“ „Wir leben in einer sehr dynamischen Branche" Van Damme unterstrich, dass niemand gedrosselt werden solle. Wer zukünftig seine Datenpakete aufgebraucht habe, die zu seinem Tarif gehören, könne nach Bedarf Datenpakete hinzubuchen. Dies müsse er nur für die Monate tun, in denen er die größere Datenmenge brauche. „Für die Vielnutzer werden wir zusätzlich eine dauerhafte, attraktive Zubuchoption anbieten“, sagte van Damme. Die Größe der Inklusivvolumina und die Mindestgeschwindigkeit werde die Telekom den Marktgegebenheiten entsprechend anpassen. Schon in einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“ hatte van Damme zuvor deutlich gemacht, dass niemand wisse, wie die Datengrenzen 2018 aussehen werden: „Wir leben in einer sehr dynamischen Branche. Wer heute unterstellt, dass die aktuellen AGB in fünf Jahren für alle Breitbandkunden gelten, kennt die Telekommunikationsbranche schlecht“, sagte er. „Die Telekom steht für das freie und offene Internet" Der Telekom-Vorstand unterstrich nach dem Gespräch mit Malte Götz die gemeinsamen Positionen. „Wir wollen beide, dass möglichst viele Menschen, möglichst oft das Internet nutzen, ohne sich Gedanken über die Kosten machen zu müssen“, sagte er, Deshalb wolle man auch im Kontakt bleiben. Das Unternehmen sehe das Gespräch, aber auch die vielen Unterschriften, die Malte Götz mit seiner Petition gesammelt hat, „als Ansporn für uns, die verbleibenden drei Jahre zu nutzen, die uns bleiben, Tarifpakete zu schnüren, die möglichst alle Kunden, auch Herrn Götz und seine Mitstreiter zu überzeugen.“ Man müsse der Telekom aber auch die Chance geben, die Kosten etwas gerechter zu verteilen, als das heute der Fall sei. Götz sieht vor allem die Netzneutralität gefährdet. Van Damme dazu: „Die Telekom steht für das freie und offene Internet. Wir werden gesicherte Qualitätsdienste diskriminierungsfrei anbieten. Kein Kunde muss auf Inhalte oder Dienste verzichten.“

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