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Azubis der Deutschen Telekom unterstützen die Freiwilligengruppe der Lebenshilfe. Gemeinsam haben sie sich nun beim Berliner Marathon engagiert - als Helfer bei der Kleiderablage.

Strahlendes Finisher-Lächeln im Gesicht, Zielbier in der Hand. Es liegt so Einiges hinter den Läufern, bis dieser Moment da ist: Der Berliner Marathon im Herbst und auch der Halbmarathon im Frühjahr ziehen jedes Jahr über 30.000 Teilnehmer an – und sie alle, ob Weltrekordler oder Freizeitjogger, müssen ihr Bestes geben, um auf den Strecken quer durch die Hauptstadt zu bestehen. „Aber wir im Kleider-Lkw haben auch ganz schön was zu tun“, sagt Toni Fischer. Toni ist 22 Jahre alt, lebt in einer Wohngemeinschaft der Lebenshilfe Berlin und engagiert sich regelmäßig als freiwilliger Helfer bei den Berliner Läufen – gemeinsam mit rund 50 weiteren Lebenshilflern, einer bunt gemischten Truppe von Mitarbeitern und Betreuten. Ihr Metier ist die Kleiderablage: Beutel entgegennehmen und nach dem Lauf wieder herausgeben, und bei all dem darauf achten, dass nichts durcheinander gerät und jeder seine Jacke und Hose wiederbekommt – eine Frage von Sorgfalt und Konzentration. „Das mache ich gern“, so Toni, „ich stehe sogar gern auf an dem Sonntag, wir müssen um halb sieben anfangen.“ Was allen an ihrem Marathon-Ehrenamt so gefällt, das ist diese ganz besondere Läufer-Atmosphäre, das Knistern in der Luft und auf dem Asphalt. Und natürlich die gemeinsame Arbeit, bei der ‚behindert oder nicht‘ einfach keine Rolle mehr spielt. „Bei uns herrscht eine ganz selbstverständliche Akzeptanz der Engagierten untereinander, jeder findet seinen Platz“, erklärt Tanja Weisslein. Die Freiwilligenkoordinatorin der Lebenshilfe Berlin freut sich, dass diese Mischung der Ehrenamtler bei den Läufen im letzten Jahr sogar noch bunter geworden ist: Etwa 20 Azubis der Deutschen Telekom sind im Frühjahr 2013 zu der Freiwilligengruppe der Lebenshilfe gestoßen. Ursprünglich wollten sie sich für behinderte Menschen engagieren, doch nun sind sie begeistert, dass das auch bedeuten kann, sich mit ihnen für eine Sache einzusetzen: „Das ist für unsere Mitarbeiter eine tolle Erfahrung,“ sagt Marlies Mirrek, Leiterin des Telekom-Ausbildungszentrums in Berlin: „Zu sehen, dass jeder etwas geben kann: Wenn das kein Ausbildungsziel ist!“ Gemeinsam haben sie nun schon einen Halbmarathon und einen Marathon gestemmt. Auch beim Halbmarathon am 30. März waren wieder Runner aus der ganzen Welt in Berlin auf den Beinen– und auch in der Kleiderablage lief alles wieder wie am Schnürchen.

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