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Harald Lindlar

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T-Systems hat die Corona-Flaute genutzt

  • Konzentration auf IT-Services in der DACH-Region
  • Investitionen für ausgewählte Industriezweige
  • Neue Bürokonzepte unterstützen tätigkeitsbasiertes Arbeiten
T-Systems hat die Corona-Flaute genutzt

CEO Adel Al-Saleh stellte in Bonn die langfristige Strategie vor.

T-Systems hat die Corona-Flaute genutzt. Der Umbau der Telekom-Großkundensparte ist vorangeschritten. T-Systems schließt die Transformation des Portfolios ab und ist heute ein fokussiertes IT-Services-Unternehmen.  CEO Adel Al-Saleh stellte in Bonn die langfristige Strategie vor.

Zukünftig konzentriert sich T-Systems auf die Wachstumsfelder im Markt für Informationstechnologie: 

  • Digitalisierung hat bei Großkunden höchste Priorität für Wachstum und Resilienz. 
  • Der Markt für Cloud-Services wächst im Planungszeitraum bis 2024 jährlich zweistellig. 
  • Datensouveränität und Sicherheitslösungen bleiben im Trend.
  • Beratungsgeschäft ist durch den Digitalisierungsschub in der Corona-Krise auf dem Vormarsch.  

T-Systems ist Marktführer für IT-Services in Deutschland und hat den zweitgrößten Marktanteil in der DACH-Region. „Wir wollen die Führungsposition in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausbauen und uns hier besonders stark aufstellen“, erläutert Adel Al-Saleh die neue regionale Ausrichtung. „Darüber hinaus bedienen wir unsere bekannten regionalen Märkte auf der ganzen Welt je nach Bedarf weiter.“

Investitionen für vier ausgewählte Industriezweige

Neu ist auch die Konzentration auf fokussierte, vertikale Angebote. Damit reicht T-Systems tief in die Wertschöpfungsketten ausgewählter Industrien hinein und bringt Werkzeuge und Industriekompetenz in die Digitalisierung von Automotive, Gesundheitswesen, Öffentlicher Hand und Transportwesen. In diesen vier Branchen strebt T-Systems mit gezielten Investitionen die Marktführerschaft an. In Deutschland rangiert der Digitaldienstleister beispielsweise in der Automobilindustrie seit über zehn Jahren an der Spitze.
Mit horizontalen Diensten für Beratung, Cloud Services, Digitallösungen und Security adressiert das Unternehmen weiterhin das gesamte Spektrum der Branchen. 

Oberer Mittelstand rückt in den Kundenfokus

Weiterentwickelt hat sich auch der Kundenfokus. Bislang konzentrierte sich 
T-Systems auf multinationale Konzerne und Großunternehmen. Künftig peilt das neu formierte IT-Services Unternehmen auch den oberen Mittelstand mit Umsatzvolumina zwischen einer und fünf Milliarden Euro Umsatz an.

Adel Al-Saleh: "Wir bringen unsere Kunden auf ihrer digitalen Reise voran. Mit einem klaren Fokus auf ausgewählte Industrien, Regionen und Angebote mit Alleinstellungsmerkmalen verfolgt T-Systems die Strategie, der führende vertikal ausgerichtete integrierte IT-Dienstleister in Europa zu sein."

Das neue Set-up greift ab 1. Januar 2022 und soll bis 2023 vollständig implementiert sein. Seit Beginn der Transformation hat die Großkundensparte netto bereits rund 300 Millionen Euro Kosten eingespart. Weitere 200 Millionen Euro sollen bis 2024 folgen. Die Marge (EBITDA AL) soll in diesem Zeitraum auf neun Prozent steigen und der Umsatz leicht wachsen. 

Kulturwandel hat Priorität

„Unter dem Leitsatz #peoplemakeithappen unterstützen wir unsere neue Strategie durch ein Kulturwandelprogramm, neue Arbeitsweisen und Bürokonzepte sowie eine globale Qualifizierungsinitiative“, sagt Adel Al-Saleh. „Wie wir denken und handeln, Arbeitspraktiken, Führungsverhalten, Flexibilität und Agilität – wir erneuern gerade alles.“

Das groß angelegte Kulturwandelprogramm von T-Systems läuft seit drei Jahren und hat weiterhin Priorität. Mehr als 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben einen Change-Workshop absolviert. Hier lernen sie alte Routinen aufzubrechen und neue Denkweisen zu etablieren. Das über die Jahre entwickelte „T-Mindset“, welches die Auslöser von Veränderungen auf jede und jeden Einzelnen zurückführt, ist Kern des Programms. Der Fokus geht über die Ausrichtung auf die Bedürfnisse von Kunden hinaus. Auch das Einfühlungsvermögen in Kolleginnen und Kollegen für bessere Zusammenarbeit ist Teil der Trainings.

Neue Bürokonzepte unterstützen tätigkeitsbasiertes Arbeiten

Die Erfahrungen aus der Büro-Auszeit in der Corona-Krise setzt T-Systems für langfristige Veränderungen in der Arbeitsweise ein. Tausende von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nutzten die vergangenen 15 Monate, um sich auf eine neue Art zu arbeiten vorzubereiten. Mehr als zwei Drittel der Belegschaft durchlief in dieser Zeit ein Training für agiles Arbeiten. Beispielsweise zählt T-Systems heute über Tausend zertifizierte Scrum-Master. 

Um den Anforderungen der Digitalisierung gerecht zu werden, hat das Unternehmen ein mehrjähriges globales Qualifizierungsprogramm für die Technologien der Zukunft aufgelegt. Maßnahmen für über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bis 2023 geplant.

Wenn die Teams nach den Sommerferien aus ihren Home-Offices zurückkehren, finden sie zunächst in Deutschland ein neues Raumkonzept und neu gestaltete Meet & Connect Hubs an zehn Standorten vor. Welche Art von Aufgabe zu tun ist, bestimmt den Ort, an dem sie erledigt wird. Ob zu Hause, unterwegs oder im Büro: Hybrides Arbeiten ist bei T-Systems der Standard. Durch die neue Mischung hat T-Systems die benötigte Bürofläche um 50 Prozent reduziert. Gleichzeitig sanken Reisekosten um die Hälfte. 

Über die Deutsche Telekom: Konzernprofil

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Harald Lindlar

Pressesprecher und Kommunikationsmanager

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