Der nördliche Teil der Weltkugel

Verantwortung

Mit konzernweiten Klimaschutzmaßnahmen vermeiden wir CO2-Emissionen, schonen Ressourcen und nutzen Energien effizienter.

Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft. Wir begleiten diesen Wandel, vereinfachen das Leben der Menschen und bereichern es. Die zunehmende digitale Vernetzung verbraucht jedoch auch eine Menge Energie. Aus diesem Grunde unternehmen wir große Anstrengungen, um Energien effizienter zu nutzen, im Netzbetrieb Strom zu sparen und decken seit 2021 unseren Strombedarf konzernweit komplett aus erneuerbaren Energien.

Hierfür haben wir ein konzernweites Klimaschutzziel vereinbart: Ende 2025 haben wir unser Ziel der Klimaneutralität im eigenen Betrieb erreicht. Im Vergleich zu 2017 haben wir unsere Emissionen um mehr als 94 Prozent reduziert und die verbleibenden sechs Prozent durch hochwertige Projekte zur CO2-Bindung neutralisiert. Damit sind wir  bilanziell treibhausgasneutral (Scope 1 & 2). Bis spätestens 2040 wollen wir komplett klimaneutral sein („Netto-Null“) und über alle drei Scopes keinen CO2-Fußabdruck mehr hinterlassen. Um unsere Fortschritte zur Klimaneutralität noch besser überprüfen zu können, haben wir uns ein ambitioniertes Zwischenziel gesetzt: Bis 2030 wollen wir die CO2-Emissionen über die Scopes 1-3 hinweg um 55 Prozent gegenüber 2020 reduzieren. Bis 2040 sollen dann mind. 90 Prozent der Scope 1-3 Emissionen absolut reduziert sein. Ein verbleibender Rest bis max. 10 Prozent würde kompensiert. Dieses Ziel gilt für den gesamten Konzern inklusive T-Mobile US und stellt eine weitere Verschärfung unserer Klimaschutzziele dar. Die Science Based Targets initiative hat bestätigt, dass die Klimaschutzziele bis 2030 (near-term) und 2040 (long-term) als wissenschaftsbaiserte Netto-Null-Ziele zur Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens beitragen. 

Große Hebel zur Erreichung unseres Klimaschutzziels sind zum einen der effiziente Einsatz von Energie sowie der Umstieg auf neue, energieeffiziente Techniken für den Netzbetrieb und die Rechenzentren. Der Bezug von 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien sorgt darüber hinaus dafür, dass durch den Betrieb unserer Netze und Rechenzentren keine klimaschädlichen Emissionen entstehen. 

Wir bündeln den Datenverkehr auf wenige, besonders effiziente Rechenzentren. Darüber hinaus optimieren wir fortlaufend unsere bereits vorhandenen. So modernisieren wir beispielsweise die Kühlsysteme und entwickeln die IT-Technik weiter. Beides Maßnahmen, mit denen der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden kann.

Bei unseren Netzen ersetzen wir unter anderem die alte Technik durch neue Technologie, wie etwa bei der Umstellung auf die IP-Technologie im Bereich Festnetz geschehen. Weitere Maßnahmen, mit denen wir Energie und damit CO2-Emissionen einsparen, sind die effizientere Bewirtschaftung unserer Immobilien sowie die klimafreundliche Ausrichtung unserer Firmenflotte.

Wir helfen insbesondere aber auch unseren Kunden dabei, Ressourcen zu schonen und den Energieverbrauch zu senken, beispielsweise über unser stetig wachsendes Angebot nachhaltiger Produkte und Dienste. So können Millionen Telekom-Kunden jedes Jahr viele Tonnen CO2 vermeiden. Beispiel Cloud Computing: Über die Verwendung von Software und IT-Infrastruktur direkt in der TelekomCloud wird in unseren hocheffizienten Rechenzentren im Vergleich zur Nutzung kundeneigener Infrastruktur bis zu 80 Prozent weniger Energie verbraucht.