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Andreas Fuchs

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Deutsche Telekom wächst stetig in bewegten Zeiten und erhöht Prognose für 2026

  • Konzernumsatz wächst im ersten Quartal 2026 organisch um 4,7 Prozent auf 29,9 Milliarden Euro
  • Bereinigtes EBITDA AL steigt gegenüber dem Vorjahreszeitraum organisch um 7,5 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro
  • Free Cashflow AL: plus 0,7 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro
  • Bereinigter Konzernüberschuss steigt um 6,5 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro
  • Erhöhte Prognose für 2026: rund 47,5 Milliarden Euro bereinigtes EBITDA AL, mehr als 19,8 Milliarden Euro Free Cashflow AL
  • Deutschland: Glasfaser-Nutzung steigt stetig
  • USA: Zahl der Kundenkonten wächst
  • Europa: Kundenzahl weiter auf Wachstumskurs
  • Systemgeschäft: Positive Entwicklung setzt sich fort 

In volatilen Zeiten für die Märkte hält die Deutsche Telekom Kurs und hebt sogar ihre eigenen Finanz-Ziele für das Gesamtjahr an. In den ersten drei Monaten 2026 wuchs der Konzernumsatz in der organischen Betrachtung, also ohne Einfluss der Veränderung von Wechselkursen und Konsolidierungskreis, gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,7 Prozent auf 29,9 Milliarden Euro. Die Service-Umsätze stiegen organisch um 4,6 Prozent auf 25,0 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA AL legte gleichzeitig organisch um 7,5 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro zu. Das Plus beim Free Cashflow AL betrug 0,7 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro. In der berichteten Betrachtung ergeben sich wegen des im Jahresvergleich schwächeren US-Dollars rein rechnerisch geringere Wachstumsraten: 0,4 Prozent beim Umsatz, 0,8 Prozent bei den Service-Umsätzen und 2,0 Prozent beim bereinigten EBITDA AL. 

„Die Deutsche Telekom zeigt Resilienz in bewegten Zeiten“, sagte Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender des Konzerns. „Weitgehend unbeeindruckt von den Ereignissen rund um den Globus läuft unser Geschäft stabil. Wir haben sogar unsere Prognose leicht angehoben.“

Die Deutsche Telekom hebt ihre Erwartungen für das Gesamtjahr an und gibt damit die Prognoseanhebung der Tochter T-Mobile US weiter. Die neue Prognose für 2026 sieht ein bereinigtes EBITDA AL von rund 47,5 Milliarden Euro und mehr als 19,8 Milliarden Euro Free Cashflow AL vor. Bislang wurden rund 47,4 Milliarden Euro und rund 19,8 Milliarden Euro erwartet. Die Prognose für das bereinigte Ergebnis je Aktie bleibt unverändert bei rund 2,20 Euro.

Der bereinigte Konzernüberschuss stieg im Berichtszeitraum um 6,5 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Daraus errechnet sich ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 54 Cent. Unbereinigt gab es beim Konzernüberschuss ein Minus von 28,2 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro. Hauptgrund waren die positiven Einflüsse durch Wertzuschreibungen bei Beteiligungen im Vorjahr, denen in diesem Jahr kein vergleichbarer Effekt gegenübersteht.

Deutschland: Glasfaser-Nutzung steigt stetig

Mehr als 13 Millionen Haushalte können sich direkt an das Glasfasernetz der Telekom anschließen lassen. Diese Marke erreichte das Unternehmen im ersten Quartal dieses Jahres. Von dieser Möglichkeit machen inzwischen 2,2 Millionen Haushalte mit einem FTTH-Vertrag Gebrauch. Die Nutzungsrate steigt dabei stetig, innerhalb der vergangenen zwölf Monate von 15,5 Prozent auf 17,1 Prozent.

Während die Nutzung von FTTH-Anschlüssen kontinuierlich wächst, ist die Zahl der Anschlüsse auf kupferbasierter Infrastruktur weiter rückläufig. In einem insgesamt langsamen Gesamtmarkt ergab sich für die Telekom im ersten Quartal ein Minus von 3.000 bei den eigenen Breitband-Anschlüssen.

Das Wachstum der Service-Umsätze im Mobilfunk betrug im ersten Quartal 2,1 Prozent. Unter den eigenen Marken verzeichnete die Telekom in Deutschland 200.000 neue Vertragskunden.

Der Gesamtumsatz des operativen Segments Deutschland stieg im ersten Quartal 2026 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs organisch um 2,1 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro. Beim bereinigten EBITDA AL gab es ein organisches Plus von 2,5 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. 

USA: Zahl der Kundenkonten wächst

Zum ersten Quartal 2026 hat T-Mobile US die Berichterstattung von der Gesamtzahl der Postpaid- und Prepaid-Kunden auf die Gesamtzahl der Postpaid-Kundenkonten umgestellt. Ein Postpaid-Kundenkonto entspricht einem Abrechnungskonto, über das mehrere gebuchte Dienste gebündelt werden. Dazu gehören etwa Mobilfunk, 5G-Internet, Glasfaseranschlüsse sowie verschiedene vernetzte Geräte wie Smartphones, Tablets, Hotspots oder Wearables. Die Zahl dieser Kundenkonten belief sich zu Ende März 2026 auf 34,4 Millionen. Das waren 217.000 mehr als drei Monate zuvor, 6 Prozent mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet T-Mobile US ein Plus von 950.000 bis 1.050.000 nach 900.000 bis 1.000.000 am Anfang des Jahres.

Bei den Finanzkennzahlen geht die positive Entwicklung weiter. Die Service-Umsätze stiegen im ersten Quartal 2026 gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahres um 11,5 Prozent auf 18,9 Milliarden Dollar. Gleichzeitig wuchs das bereinigte EBITDA AL um 12,9 Prozent auf 9,1 Milliarden Dollar.

Europa: Kundenzahl weiter auf Wachstumskurs

Ein solides Kundenplus verbuchten die im operativen Segment Europa zusammengefassten Landesgesellschaften zwischen Januar und März 2026. Die Unternehmen verzeichneten 127.000 neue Mobilfunk-Vertragskunden, 54.000 neue Nutzer von Breitband-Anschlüssen und 30.000 neue TV-Kunden.

Das organische Wachstum des Gesamtumsatzes belief sich im ersten Quartal 2026 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 2,1 Prozent und damit auf 3,1 Milliarden Euro. In derselben Betrachtung stieg das bereinigte EBITDA AL organisch um 3,5 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro.

Systemgeschäft: Positive Entwicklung setzt sich fort

Nach dem erfolgreichen Geschäftsjahr 2025 setzte T-Systems auch im ersten Quartal 2026 ihren Wachstumskurs fort. Der Auftragseingang stieg organisch um 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 994 Millionen Euro.

Auch beim Umsatz verzeichnete das Unternehmen ein organisches Wachstum von 2,1 Prozent auf 1 Milliarde Euro. Wesentlicher Wachstumstreiber war erneut das Digitalgeschäft. Das bereinigte EBITDA AL erhöhte sich im Berichtszeitraum organisch um 4,0 Prozent auf 84 Millionen Euro.

Konzern Deutsche Telekom im Überblick



1. Quartal

2026

in Mio. EUR

1. Quartal

2025

in Mio. EUR

Veränd.

in %

Gesamtjahr

2025

in Mio. EUR

Umsatz

29.870

29.755

0,4

119.081

Anteil Ausland in %

78,1

78,6

-0,5p

78,0

Service-Umsatz

25.039

24.829

0,8

98.854

EBITDA bereinigt

13.057

12.895

1,3

50.540

EBITDA AL bereinigt

11.521

11.297

2,0

44.244

Konzernüberschuss
(nach Minderheiten)

2.043

2.845

-28,2

9.609

Konzernüberschuss bereinigt (nach Minderheiten)

2.601

2.442

6,5

9.747

Ergebnis je Aktie
(in Euro)

0,42

0,58

-27,2

1,97

Ergebnis je Aktie bereinigt (in Euro)

0,54

0,50

7,9

2,00

Free Cashflow AL

5.687

5.650

0,7

19.546

Cash Capexa

3.930

4.480

-12,3

19.256

Cash Capexa

(vor Spektrum)

3.807

4.343

-12,3

16.864

Netto-Finanz-verbindlichkeiten
(einschl. Leasing)

133.772

131.940

1,4

132.518

Anzahl Mitarbeiterb

196.586

198.678

-1,1

198.079

davon in Deutschland

70.238

74.013

-5,1

70.751

Anmerkungen zur Tabelle
a. Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill).
b. Zum Stichtag.

Operative Segmente: Operative Entwicklung



1. Quartal

2026

in Mio. EUR

1. Quartal
2025

in Mio. EUR

Veränd.

in %

Gesamtjahr

2025

in Mio. EUR

Deutschland

Gesamtumsatz

6.340

6.219

1,9

25.610

EBITDA AL bereinigt

2.699

2.634

2,5

10.694

USA





Gesamtumsatz

19.744

19.800

-0,3

78.097

in USD

23.105

20.832

10,9

88.188

EBITDA AL bereinigt

7.738

7.623

1,5

29.252

in USD

9.058

8.022

12,9

32.998

Europa





Gesamtumsatz

3.089

3.053

1,2

12.652

EBITDA AL bereinigt

1.196

1.141

4,8

4.677

Systemgeschäft





Auftragseingang

994

963

3,2

4.191

Gesamtumsatz

1.026

1.009

1,6

4.103

EBITDA AL bereinigt

84

81

4,0

427

Operative Segmente: Kundenentwicklung im ersten Quartal 2026

31.03.2026

in Tsd.

31.12.2025

in Tsd.

Veränd.

in Tsd.

Veränd.

in %

Deutschland

Mobilfunk-Kunden

75.320

74.490

830

1,1

davon Vertragskunden

27.924

27.740

184

0,7

Festnetz-Anschlüsse

16.712

16.796

-83

-0,5

Breitband-Anschlüsse

15.100

15.103

-3

0,0

davon Glasfasera

13.412

13.370

41

0,3

TV (IPTV, Sat)

4.775

4.747

28

0,6

Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL)

1.506

1.541

-35

-2,3

USA





Postpaid-Kundenkontenb

34.439

34.240

199

0,6

Europa





Mobilfunk-Kunden

46.711

47.172

-462

-1,0

davon Vertragskundenc

25.470

25.590

-120

-0,5

Festnetz-Anschlüssec

8.449

8.023

426

5,3

Breitband-Kunden

7.695

7.395

300

4,1

TV (IPTV, Sat, Kabel)

4.498

4.468

30

0,7

Anmerkungen zur Tabelle
a. Gesamtzahl aller FTTx-Anschlüsse (z. B. FTTC/VDSL, Vectoring sowie FTTH/B).
b. Zum ersten Quartal 2026 wurde der Kundenausweis des operativen Segments USA (T‑Mobile US) auf die Gesamtzahl der Postpaid-Kundenkonten statt der Postpaid- und Prepaid-Kunden umgestellt. Die Vergleichswerte wurden rückwirkend angepasst.
c. Zum 1. Januar 2026 wurden in Polen und Griechenland aufgrund einer Definitionsänderung Kunden von Mobilfunk zu Festnetz verschoben. Die Vorjahreswerte wurden nicht rückwirkend angepasst.

Operative Segmente: Kundenentwicklung im Jahresvergleich

31.03.2026

in Tsd.

31.03.2025

in Tsd.

Veränd.

in Tsd.

Veränd.

in %

Deutschland

Mobilfunk-Kunden

75.320

69.788

5.532

7,9

davon Vertragskunden

27.924

26.802

1.122

4,2

Festnetz-Anschlüsse

16.712

17.067

-354

-2,1

Breitband-Anschlüsse

15.100

15.145

-46

-0,3

davon Glasfasera

13.412

13.255

156

1,2

TV (IPTV, Sat)

4.775

4.675

100

2,1

Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL)

1.506

1.797

-291

-16,2

USA





Postpaid-Kundenkontenb, c

34.439

31.099

3.340

10,7

Europa





Mobilfunk-Kundend

46.711

49.790

-3.079

-6,2

davon Vertragskundene

25.470

26.934

-1.464

-5,4

Festnetz-Anschlüssee

8.449

8.087

363

4,5

Breitband-Kunden

7.695

7.241

454

6,3

TV (IPTV, Sat, Kabel)

4.498

4.409

90

2,0

Anmerkungen zur Tabelle
a. Gesamtzahl aller FTTx-Anschlüsse (z. B. FTTC/VDSL, Vectoring sowie FTTH/B).
b. Zum ersten Quartal 2026 wurde der Kundenausweis des operativen Segments USA (T-Mobile US) auf die Gesamtzahl der Postpaid-Kundenkonten statt der Postpaid- und Prepaid-Kunden umgestellt. Die Vergleichswerte wurden rückwirkend angepasst.
c. Zum Vergleichszeitraum des Vorjahres wurde der Konsolidierungskreis in den USA gegenüber dem Vorjahr insbesondere durch die erstmalige Einbeziehung von Lumos, Metronet und UScellular erweitert. Eine Anpassung der Vergleichswerte erfolgte nicht.
d. Am 1. Oktober 2025 schloss der griechische Anbieter Hellenic Telecommunications Organization (OTE) den Verkauf von Telekom Romania Mobile Communications ab.
e. Zum 1. Januar 2026 wurden in Polen und Griechenland aufgrund einer Definitionsänderung Kunden von Mobilfunk zu Festnetz verschoben. Die Vorjahreswerte wurden nicht rückwirkend angepasst.

Diese Medieninformation enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter „erwarten“, „davon ausgehen“, „annehmen“, „beabsichtigen“, „einschätzen“, „anstreben“, „zum Ziel setzen“, „planen“, „werden“, „erstreben“, „Ausblick“ und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA AL oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu gehören u. a. auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen erzielt, und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Gesellschaften sowie von Unternehmenszusammenschlüssen. Weitere mögliche Faktoren, die die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind Veränderungen der Wechselkurse und Zinssätze, regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen. Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sollten sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele erreicht werden. Die Deutsche Telekom lehnt – unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen – jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab. Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom alternative Leistungskennzahlen vor, z. B. Service-Umsatz, EBITDA, EBITDA AL, bereinigtes EBITDA, bereinigtes EBITDA AL, bereinigte EBITDA-Marge AL, EBIT-Marge, bereinigter Konzernüberschuss/(-fehlbetrag), bereinigtes Ergebnis je Aktie, Free Cashflow, Free Cashflow AL, Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten sowie Netto-Finanzverbindlichkeiten AL, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Alternative Leistungskennzahlen unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde.

Über die Deutsche Telekom: Deutsche Telekom Konzernprofil