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Konzern

Im internen Sozialen Netzwerk der Telekom zieht Thomas Kremer, Vorstand Datenschutz, Recht und Compliance ein Fazit zur Bespitzelungsaffäre. Anlass ist das letzte Urteil.

„Sie haben vielleicht heute in den Medien gelesen, dass die juristische Aufarbeitung der Bespitzelungsaffäre abgeschlossen ist. Der letzte Angeklagte – ein externer Dienstleister - wurde wegen Beihilfe zur Verletzung des Fernmeldegeheimnisses und des Datenschutzes zu elf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Das ist Anlass, für die Telekom ein Fazit zu ziehen. Die Bespitzelungsaffäre war für uns zweifellos ein tiefer Einschnitt. Aber wir haben daraus die richtigen Konsequenzen gezogen und sind heute ein Vorbild für andere Unternehmen, wenn es um Datenschutz geht.

Die Telekom ist inzwischen ein ganz anderes Unternehmen als vor acht Jahren. Datenschutz ist bei uns Chefsache und in der Unternehmenskultur ist eine hohe Sensibilität fest verankert. Hinzu kommen scharfe Kontrollmechanismen, die verhindern, dass sich so eine Bespitzelung wiederholen kann. Bespitzelung auf dem „kleinen Dienstweg“ zu beauftragen, ist nicht mehr möglich. Ich finde, wir können stolz sein, wie wir uns aus dem Tal herausgearbeitet haben. Und wir werden weiter daran arbeiten, dass die Telekom Vorreiter in Sachen Datenschutz, IT-Sicherheit und Compliance bleibt.“